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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1+2 2018



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05.02.2015 16:18 Alter: 4 yrs
Kategorie: Aktuelles

Einführung der neuen Geschäftsführer der gGmbH im Zusammenschluss des Evangelischen Diakoniewerks Zoar und der Ökumenischen Sozialstation Brücken e.V. sowie Verabschiedung der ehemaligen Geschäftsführerin


Rockenhausen/Brücken. Kürzlich fand die offizielle Verabschiedung der ehemaligen Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Brücken e.V., Veronika Schneider, in Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste statt. Das Alois-Hemmer-Haus hatte sich zu diesem Tag „herausgeputzt“, denn es galt nicht nur eine Verabschiedung gebührend zu begehen, sondern auch zwei neue Geschäftsführer zu begrüßen. Die Mitarbeiter des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, Martina Leib-Herr, Leitung Zentrale Dienstleistungen, und Erich Rose, Leitung Altenhilfe, wurden im Rahmen des erfolgten Zusammenschlusses beider Einrichtungen offiziell als Geschäftsführer der neu gegründeten gGmbH eingeführt. Veronika Schneider wird der  Ökumenischen Sozialstation Brücken als ehrenamtliche Geschäftsführerin des Vereins erhalten bleiben. 

„Von diesem Zusammenschluss profitieren beide Einrichtungen“, sagte Zoar-Direktor und  Vorsitzender der Gesellschafterversammlung Peter Kaiser. An die Mitarbeiter der Ökumenischen Sozialstation Brücken gewandt ergänzte er: „Mit Zoar haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite; wir wiederum erhalten Zugang zum Angebot der ambulanten Dienste, womit wir unser Portfolio deutlich erweitern.“ Gern greife man auf das fachliche Know-how der über 120 haupt- und ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter der Sozialstation Brücken zurück. „Gemeinsam werden wir die kommenden Herausforderungen, ausgelöst durch sich verändernde politische Rahmenbedingungen sowie den demographischen Wandel und die Auswirkungen einer alternden Gesellschaft, bewältigen“, so Peter Kaiser in seiner Begrüßungsansprache. 

Ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt

„Wir sind zwar der kleinere Partner, agieren aber trotzdem auf Augenhöhe“, sagte Pfarrer Michael Comtesse, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, der sich bei Veronika Schneider für ihren außerordentlichen Einsatz und ihr kompetent-souveränes Arbeiten zugunsten der Sozialstation bedankte. „Heute beginnt nun eine neue Ära, indem wir die Trägerstruktur an die rasante Entwicklung der Sozialstation angepasst haben.“ Dieser Schritt sei angesichts der gestiegenen Mitarbeiterzahl, eines erhöhten Auftragsvolumens und damit verbundener Erträge schon längst überfällig gewesen. „Wir haben damit die Zukunft gesichert.“ Das betreffe sowohl den Versorgungsauftrag, die Arbeitsplätze als auch die kirchliche Trägerschaft und Ausrichtung, so Michael Comtesse. Auch die scheidende Geschäftsführerin, Veronika Schneider, sprach von einem wichtigen und zukunftsweisenden Schritt. „Durch den Zusammenschluss wird die wirtschaftliche Sicherung der Ökumenischen Sozialstation Brücken auf lange Sicht gewährleistet sein“, so Schneider, die 2001 als dortige Verwaltungsleiterin ihren Dienst antrat. Sie begleitete die Entwicklung von 40 auf heute 120 Mitarbeiter sowie den Umzug von der Wiesenstraße in den Neubau des Alois-Hemmer-Hauses in Brücken. „Unsere Ideen sind noch nicht alle umgesetzt“, sagte Veronika Schneider in Richtung der neuen Geschäftsführer Leib-Herr und Rose. „Es gibt noch viel zu tun.“

Größeres Produkt-Portfolio zum Nutzen der Kunden

Martina Leib-Herr und Erich Rose bedankten sich bei den anwesenden Mitarbeitern für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und das offene Miteinander. „Wir möchten Bewährtes beibehalten sowie Abläufe gegebenenfalls neu strukturieren und verbessern“, sagte Geschäftsführerin Martina Leib-Herr in ihrer Antrittsrede. Kollege Erich Rose bekräftigte: „Hier handelt es sich um den Verbund zwischen einem ambulanten und einem primär stationären Leistungserbringer.“ Das so entstehende Komplett-Portfolio sei zum Nutzen der Kunden, die damit auf Anfrage eine „Rundumversorgung“ aus einer Hand erhalten können. Beide Geschäftsführer sind sich sicher, dass sie im Rahmen der Zusammenarbeit mit den neuen Mitarbeitern im ambulanten Pflegebereich eine spannende und zielführende Aufgabe erwartet.

Mehrfach betont wurde, dass die zukünftige Zusammenarbeit für die Kunden keine Veränderungen im Bereich der ambulanten Dienstleistungen mit sich bringen wird. Die ambulante Arbeit der Ökumenischen Sozialstation Brücken geschieht weiterhin vom Alois-Hemmer-Haus in Brücken aus; nur die Reichweite vergrößert sich. Der Verein Ökumenische Sozialstation Brücken wird in etwas veränderter Form weiterbestehen; als zweiter Gesellschafter der gGmbH und als Eigentümer des Alois-Hemmer-Hauses, das an die gGmbH vermietet wird. Mitglieder des Vereins sind Krankenpflegevereine und Kirchengemeinden. Hauptaufgabe des Vereins ist die Förderung der ökumenischen Sozialstation Brücken gGmbH.

Neuer Zoar-Standort Brücken

Zoar-Direktor Peter Kaiser nutzte die Gelegenheit, um den neuen „starken Partner“ etwas näher vorzustellen. „Das Evangelische Diakoniewerk Zoar gehört zu den großen diakonischen Trägern in Rheinland Pfalz und beschäftigt rund 1300 Mitarbeiter in 18 Einrichtungen an elf Standorten.“ Brücken liege zwar am Rand der Zoar-Karte, die vor allem in der Nordpfalz eine Bündelung zeigt, „sicher bin ich mir jedoch, dass das Zusammenwachsen in kollegialer Eintracht zügig geschehen wird“. Peter Kaiser begrüßte herzlich die anwesenden Mitglieder der Gesellschafterversammlung, wie Dr. Hans-Dieter Holtz, Dr. Baldur Melchior, Manfred Dietrich und Gerd Zimmer, sowie Ehrengäste, wie Sabine Jung, Leiterin der Abteilung Diakonisches Profil und Pflege, die Landespfarrer Albrecht Bähr vertrat, Andrea Menn, Leitende Referentin Ökumenische Sozialstationen der Diakonie Pfalz, und Karl-Heinz Schoon, Verbandsbürgermeister Schönenberg-Kübelberg und Vorsitzender der Alois-Hemmer-Stiftung.

Karl-Heinz Schoon und Sabine Jung sprachen ein Grußwort und wünschten dem Zusammenschluss einen guten Verlauf sowie der neu gegründeten gGmbH wirtschaftlichen Erfolg und eine gute Zukunft. Verbandsbürgermeister Schoon schenkte den neuen Geschäftsführern Martina Leib-Herr und Erich Rose ein „begehbares Geschichtsbuch“ der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg. „Wir würden uns freuen, Ihnen damit unsere Region näher zu bringen, denn Sie sollen hier nicht nur arbeiten, sondern sich auch wohlfühlen.“ Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom gemischten Chor des Alois-Hemmer-Hauses unter der Leitung von Martin Fornoff, Pfarrer im Ruhestand. Der Chor gründete sich vor drei Jahren, hat 18 Mitglieder und gab sich den Namen „Hemmer-Haus-Singers“. Die Sängerinnen und Sänger erfreuten die Gäste mit drei Liedvorträgen. Im Anschluss sagte Pfarrer Michael Comtesse, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, schmunzelnd an Zoar-Direktor Kaiser gewandt: „Seien Sie froh, denn Sie haben auch einen Chor mitgeheiratet.“

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 4. Februar 2015