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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 3+4 2019



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12.02.2020 15:09 Alter: 47 days

Herzliche Wünsche für das Jahr 2020

Neujahrsempfang des Zoar – Pfälzischen Diakonie-Zentrums Rockenhausen, der Zoar-Werkstätten Rockenhausen und der Rockenhausener Beschäftigungsgesellschaft (RBG) auf dem Inkelthalerhof in Rockenhausen


Zum Thema Inklusion wird immer viel getan. Das Evangelische Diakoniewerk Zoar ist in diesem Umfeld sehr aktiv. So ist auch ein Aktionsplan entstanden; eingeflossen sind Ideen und Wünsche von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Ein Symbol des Projekts „WIR gestalten ZUKUNFT“ ist der Seestern, namens „Stella“, das Zoar-Maskottchen. Zur Begrüßung beim Neujahrsempfang hatten sich die Beteiligten etwas Besonderes ausgedacht. Sie sprachen ihren Text abwechselnd und stellten dabei den Seestern vor. Mit dabei waren: die Regionalleiterinnen der Eingliederungshilfe Nordpfalz in den Bereichen Wohnen und Arbeiten, Barbara Venske und Dr. Florence Asmus, Klaus Baldermann als stellvertretender Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, der Vorsitzende des Bewohnerbeirats, Dennis Pohl, und der Vorsitzende des Werkstattrats, Christian Walch. Die Gäste des Neujahrsempfangs hatten die Möglichkeit, ihre Wünsche für Zoar für das Jahr 2020 an eine Pinnwand zu heften.

Zoar-Direktor Peter Kaiser ging bei seiner Ansprache über 100 Jahre zurück. „Es waren wilde 20er“, sagte Zoar Direktor. Die Menschen haben damals für viele Rechte kämpfen müssen. Es wurde geboren, was heute möglich ist. „Als Menschen, die sich sozial engagieren und für die Rechte der Minderheiten einsetzen, müssen wir alles tun, um weiterhin diese Rechte zu bewahren. Diese Zeit müssen wir aktiv nutzen, um die Rechte aller durch- und umzusetzen.“

Bei der Begrüßung schaute Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr nach vorne und zurück. „Wir haben viel gefeiert und viel gearbeitet im Jahr 2019.“ Sie ließ Revue passieren: Einweihung des Erweiterungsbaus der Zoar – Wohnanlage am Uferweg in Alsenz sowie des Stationären Hospizes Nordpfalz in Rockenhausen, Eröffnung des neuen Wohnangebots in Alzey in der Frankenstraße 8, die 3. Zoar-Radtour sowie die Grundsteinlegung in Oppenheim für ein neues Wohnangebot, Fertigstellung und Verkauf der Zoar-Musik-CD „Das WIR gewinnt!“, 25-jähriges Bestehen des Zoar-Werkhauses Alzey, Spatenstich für die Kindertagesstätte in Alzey, 10-jähriges Jubiläum der Tagespflege in Brücken sowie die Eröffnung der „Z − Die Manufaktur“ in Kaiserslautern. „Hier in Rockenhausen haben wir 20-jähriges Jubiläum der Rockenhausener Beschäftigungsgesellschaft (RBG) gefeiert. Angefangen haben wir mit sechs Mitarbeitern, heute sind 157 Personen bei der RBG beschäftigt“, erwähnte Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr und ging auf die zukünftigen Ausblicke ein. „Für uns stehen die Bauprojekte in Oppenheim, Eisenberg, Kirchheimbolanden und Kaiserslautern im Fokus. Wir wollen auch weiterhin gemeinsam mit Ihnen viel bewegen und unsere Zukunft gestalten.“

Grußworte sprachen Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr, Verbandsbürgermeister Michael Cullmann, Stadtbürgermeister Michael Vettermann und Ullrich Geib, Vorsitzender des Fördervereins Zoar. „Der Slogan ‚WIR gestalten ZUKUNFT‘ passt zu Zoar, weil Zoar die Zukunft gestaltet. Ihre Arbeit hier bei Zoar ist schon gesegnet, weil sie tagtäglich für die Menschen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, arbeiten“, sagte Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr. „Viele Veränderungen stehen noch aus. Gemeinsam schaffen wir das. Zoar ist ein wichtiger Arbeitsgeber in der Region“, so Verbandsbürgermeister Cullmann. „Zoar und Rockenhausen gehören für mich einfach zusammen. Ich möchte, dass es weiterhin so bleibt. Dafür werden wir alles tun“, so Stadtbürgermeister Vettermann.

Die Jahreslosung 2020 („Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“, Markusevangelium 9,24) wurde von Zoar-Pfarrer Jochen Walker ausgelegt. Bei der Erklärung der Jahreslosung durfte sich jeder selbst fragen, wie groß sein Glaube eigentlich ist. „Die Stärke Ihres Glaubens können Sie auf einer Skala zwischen 0 und 10 einordnen. Unser Glaube ist oft sehr schwach, aber er kann mit der Zeit in uns wachsen. Jesus nimmt auch ‚kleinen‘ Glauben ernst“, erklärte Pfarrer Walker. Das „Kleine Zoar-Ensemble“, besetzt mit Jochen Walker, Wolf-Dietrich Fritsch, Karin Hartig und Eva-Maria Kempf, stellte die Jahreslosung musikalisch vor. Außerdem sangen sie mehrstimmig „Show Me, Lord“. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang auf dem Inkelthalerhof von Thomas Draws (Gesang) und Ralf Bommes (Keyboard).

Diana Aglamova | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 7. Februar 2020