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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 3+4 2019



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05.02.2020 16:29 Alter: 228 days

Wir begrüßen zusammen das neue Jahr

Neujahrsempfang des Zoar – Alten- und Pflegeheims Kusel, der Ambulanten Assistenzleistungen Kusel, der Ökumenischen Sozialstation Brücken und des CAP-Markts Brücken


Am Anfang des Jahres haben viele Menschen Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche für das neue Jahr. Im Rahmen eines Neujahrsempfangs wird immer das neue Jahr begrüßt. Diesmal fand der Empfang in der Ökumenischen Sozialstation Brücken statt. Gefeiert wurde gemeinsam mit dem Zoar – Alten- und Pflegeheim Kusel, den Ambulanten Assistenzleistungen Kusel und dem CAP-Markt Brücken. Die Räumlichkeiten der Tagespflege waren voll. Alle freuten sich darüber, andere Kollegen verschiedener Standorte zu treffen. Das Programm wurde mit dem Gesang des Kinderchors der Grundschule Brücken eröffnet. Ein schöner Beginn, der allen Gästen sofort ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Es wurden sowohl englische als auch deutsche Lieder gesungen.

„Am Anfang des Jahres nutzen wir die Zeit, um zurück und nach vorne zu schauen“, stellte Zoar-Direktorin und Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Brücken, Martina Leib-Herr, bei ihrer Begrüßung fest. Sie ergänzte: „Wir haben viel gefeiert und viel gearbeitet im Jahr 2019. Zum Beispiel gab es das 10-jährige Jubiläum der Tagespflege in Brücken. Beim neu eröffneten Stationären Hospiz Nordpfalz in Rockenhausen haben wir festgestellt, dass auch viele Gäste aus dem Kreis Kusel kamen.“. Martina Leib-Herr nannte weitere Beispiele für wichtige Anlässe: das 20-jährige Jubiläum der Rockenhausener Beschäftigungsgesellschaft (RBG) und die 3. Zoar-Radtour durch die Pfalz. Bei ihrer Ansprache waren insbesondere die Ausblicke auf das Jahr 2020 interessant. „Für uns stehen die Bauprojekte in Oppenheim, Eisenberg, Kirchheimbolanden und Kaiserslautern im Fokus. Aber sie wissen, dass da noch einiges dazu kommen wird“, sagte sie.

Zoar-Direktor Peter Kaiser ging bei seiner Ansprache über 100 Jahre zurück. Er ergänzte: „Um etwas neu anzufangen, muss man das alte abreißen. So ist es auch mit Gedanken. Am besten schaffen wir das, wenn wir gemeinsam viel bewegen“. Das ist der Slogan von Zoar. Das Wort „gemeinsam“ ist ein wunderbares Muster für das Thema der sozial-räumlichen Zoar-Aktivitäten im Landkreis Kusel. „Wir sind mit Ambulanten Assistenzleistungen, dem CAP-Markt, der Altenhilfe Kusel und der Ökumenischen Sozialstation Brücken hier präsent. Danke an die Bevölkerung für die Anerkennung und das Vertrauen.“ Der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Baldur Melchior sagte: „Diese Feier ist eine Besonderheit, weil wir erstmalig unseren Neujahrsempfang hier in Brücken durchführen. Prosit Neujahr – das bedeutet, es möge nutzen, es möge gelingen. Das ist eine Bitte an Gott. Alles, was uns das Jahr 2020 bringt, liegt in Gottes Hand.“ Sowohl Dr. Baldur Melchior als auch Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr und Zoar-Direktor Peter Kaiser sprachen vor allem einen herzlichen Dank aus; danke für die fachkompetente Arbeit zum Wohle älterer und beeinträchtigter Menschen und danke an alle Unterstützer und Kommunalen des Landkreises.

Grußworte sprachen unter anderem Landrat Otto Rubly, Verbandsbürgermeister von Kusel-Altenglan, Dr. Stefan Spitzer, 1. Beigeordneter Johannes Huber in Vertretung des Bürgermeisters von Brücken, Pius Klein, sowie Verbandsbürgermeister Oberes Glantal, Christoph Lothschütz. Alle sind Zoar für die geleistete Arbeit in der Region dankbar. „Zoar ist für unseren Kreis ein guter Arbeitspartner. Der CAP-Markt ist sehr zuverlässig“, sagte Johannes Huber. Dr. Stefan Spitzer erwähnte: „Man geht mit Schwung an Neues. Das ist immer mit Arbeit verbunden, das ist nicht nur Zauberei. Das gelingt hier im Kreis“. Landrat Otto Rubly zitierte Mark Twain: „Zusammenkommen, miteinander reden, zusammen arbeiten“. Mit diesen Worten begann er seine Ansprache und sagte: „Das ist das, was Zoar und den Landkreis Kusel hier verbindet, verbunden hat und in den nächsten Jahren auch weiterhin verbinden wird“. Der CAP-Markt zum Beispiel sichere nicht nur die Inklusion und Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, sondern auch die Nahversorgung im Umkreis.

Die Jahreslosung 2020 („Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“, Markusevangelium 9,24) wurde von Zoar-Pfarrer Jochen Walker ausgelegt. Bei der Erklärung der Jahreslosung stellte er Fragen, die sich jeder selbst beantworten sollte: „Welche Rolle spielt der Glaube in meinem Leben? Kann ich seine Stärke auf einer Skala zwischen 0 und 10 einordnen? „Unser Glaube ist oft sehr klein, aber er kann mit der Zeit in uns wachsen. Jesus nimmt auch ‚kleinen‘ Glauben ernst“, erklärte Pfarrer Walker. Er zitierte Georges Bernanos: „Man verliert nicht den Glauben, aber er hört auf, unserem Leben Gestalt zu geben“. „Die Jahreslosung betrifft uns alle. Wir müssen glauben und nach vorne gehen. Zoar ist attraktiv für Menschen aus unserer Region“, sagte Christoph Lothschütz. Das „Kleine Zoar-Ensemble“, besetzt mit Jochen Walker, Wolf-Dietrich Fritsch und Thomas Draws, stellte die Jahreslosung musikalisch vor. Außerdem sangen sie mehrstimmig „Show Me, Lord“.

Diana Aglamova | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 30. Januar 2020