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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 3+4 2019



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05.02.2020 13:26 Alter: 54 days

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Neujahrsempfang Zoar-Alzey (Werkstätten, Werkhaus, Wohnen in der Frankenstraße und Ambulante Assistenzleistungen)


Dr. Claudia Mitulla, Regionalleiterin Eingliederungshilfe Rheinhessen, eröffnete den Neujahrsempfang und begrüßte alle internen und externen Gäste. Sie sprach von dem, was in 2019 war und von dem, was in 2020 kommt. Erinnert wurde an die 3. Zoar-Radtour, bei deren Verlauf Halt in Alzey gemacht wurde, an Fertigstellung und Einweihung der Blockhütte auf dem Hof der Zoar-Werkstätten Alzey und an die Inbetriebnahme eines neuen Hauses in der Frankenstraße 8. Auch Iris Frey-Gingel, Regionalleiterin Eingliederungshilfe Rheinhessen (Sprecherin), richtete ein Grußwort an die zahlreichen Gäste. Gemeinsam griff man die vielen schönen Feste und Veranstaltungen auf, zum Beispiel den Herbstmarkt im Werkhaus Alzey, der zusammen mit dem 25-jährigen Jubiläum dieser Betriebsstätte gefeiert wurde. Außerdem sprach Iris Frey-Gingel über „WIR gestalten ZUKUNFT“, das Hauptthema des Evangelischen Diakoniewerks Zoar und die zahlreichen Menschen, die daran beteiligt sind. Dabei geht es vorrangig um Respekt und Würde im Umgang von Mensch zu Mensch und um ein gutes Miteinander auf Augenhöhe – für Gesamt-Zoar. Aus der Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen entstand ein Aktionsplan, der im September 2019 veröffentlicht und verteilt wurde. Nun steht bereits die zweite Auflage kurz bevor. Die Regionalleiterinnen nahmen überdies Bezug auf die Wünsche der Mitarbeiter, die in Form von bunten Sternen am Weihnachtsbaum im Speisesaal hingen; Begriffe wie Gesundheit, Arbeit, Freude, Glück und Freundlichkeit erhielten so eine bedeutungsvolle Wirkung.

„Die neuen Zwanziger müssen wir aktiv nutzen, endlich die Rechte aller durch- und umzusetzen“, sagte Zoar-Direktor Peter Kaiser in seiner Neujahrsansprache. „Alte Menschen, beeinträchtigte Menschen, Migranten, Menschen in allen Facetten müssen frei- und unbeeinträchtigt leben können.

Und wir können dazu beitragen!“ Mit diesen Worten machte Peter Kaiser, der auch die Grüße seiner Vorstandskollegin Martina Leib-Herr überbrachte, allen Anwesenden Mut für das neue Jahr mit seinen Herausforderungen. Zahlreiche Gäste waren erschienen, hatten sich in der Kantine der Zoar-Werkstätten Alzey versammelt, um den glückwünschenden Worten und den musikalischen Klängen zu lauschen. Da passte es hervorragend, dass Vorstandssprecher Peter Kaiser Zoar und seine Tochtergesellschaften als gut aufgestelltes, modernes Sozialunternehmen präsentierte. So zog er mit seinem Optimismus alle mit. „Wir sind Gestalter von Inklusion auf allen Ebenen“, sagte er. Gleichzeitig stellte er verschiedene Projekte vor. Ein Teil davon sei schon umgesetzt, andere befinden sich in der Planung und Entwicklung. Dafür erhielt er viel Applaus.

Die Jahreslosung 2020 („Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“, Markusevangelium 9,24) wurde von Zoar-Pfarrer Jochen Walker ausgelegt. Ein jeder könne sich regelmäßig fragen und sich Gedanken machen, wie groß sein Glauben eigentlich ist; zum Beispiel auf einer Skala von 0 bis 10. „Wenn ich Konfirmanden mit dieser Frage konfrontieren würde, dann wäre ein Strich auf dem Boden hilfreich. Viele würden sich bei so einer aufgemalten Skala wahrscheinlich am ehesten mittig einordnen.“ Der Ungläubige, der zu Jesus kam und diesen Spruch ausrief, hatte ein sehr krank Kind dabei. „Der Glaube in Euch wächst“, dies predigte Jesus nicht nur, sondern ließ es die Menschen, die zu ihm kamen und ihm zuhörten, auch spüren. Das „Kleine Zoar-Ensemble“, besetzt mit Jochen Walker, Wolf-Dietrich Fritsch, Karin Hartig und Eva-Maria Kempf, brachte gesanglich die Jahreslosung zu Gehör. Außerdem sangen sie mehrstimmig „Show Me, Lord“. Grußworte sprachen Andrea Maurer, Leiterin des Sozialamts der Kreisverwaltung Alzey-Worms, und Ute Klenk-Kaufmann, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Alzey-Land.

Alexandra Koch| Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | 27.01.2020