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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 3+4 2019



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31.01.2020 13:56 Alter: 69 days

Neues Jahr – neue Regeln

Neujahrsempfang im Zoar – Bürgerhospital Kaiserslautern


Kaiserslautern. Beim Neujahrsempfang im Zoar – Bürgerhospital in Kaiserslautern begrüßte Einrichtungsleiterin Elke Bäcker die Gäste. Sie blickte gespannt auf das Jahr 2020. „Was bringt uns das neue Jahr?“, fragte sie sich. Im Jahr 2020 werden sich einige Sachen ändern. Das betrifft auch den Bereich Pflege. „In der Altenpflege steht das Pflegeberufsgesetz an und stellt uns vor eine neue Herausforderung. Es wird eine Aufwertung des Berufs der Altenpflege erwartet. Dabei gibt es jedoch kritische Stimmen. Es wird befürchtet, dass die Auszubildenden sich nicht für Alten- und Pflegeheime entscheiden, sondern nach der Ausbildung in die Krankenpflege abwandern“, teilte die Einrichtungsleiterin mit. Seit August 2019 gibt es die Indikatoren gestützte Qualitätsüberprüfung. Die erste Prüfung im Bürgerhospital erfolgt in diesem Jahr. „Wir sind gespannt darauf“, so Elke Bäcker.

Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr begann ihre Ansprache mit folgenden Worten: „Ich glaube, wir alle nutzen diese Tage, um zurück und nach vorne zu schauen“. Sie schaute auf verschiedene Projekte und Veranstaltungen des Evangelischen Diakoniewerks Zoar zurück. „Wir haben einiges in 2019 erreicht“, so die Direktorin und ließ es Revue passieren: Einweihung des Erweiterungsbaus der Zoar – Wohnanlage am Uferweg in Alsenz sowie des Stationären Hospizes Nordpfalz in Rockenhausen, Eröffnung des neuen Wohnangebots in Alzey in der Frankenstraße 8, die 3. Zoar-Radtour sowie die Grundsteinlegung in Oppenheim für ein neues Wohnangebot, Fertigstellung und Verkauf der Zoar-Musik-CD „Das WIR gewinnt!“, 20-jähriges Jubiläum der Rockenhausener Beschäftigungsgesellschaft (RBG), 25-jähriges Bestehen des Zoar-Werkhauses Alzey, Spatenstich für die Kindertagesstätte in Alzey, 10-jähriges Jubiläum der Tagespflege in Brücken sowie die Eröffnung der „Z − Die Manufaktur“ in Kaiserslautern. Dann ging sie auf die zukünftigen Ausblicke ein. „Für uns stehen die Bauprojekte in Oppenheim, Eisenberg, Kirchheimbolanden und Kaiserslautern im Fokus. Wir wollen auch weiterhin gemeinsam mit Ihnen viel bewegen und unsere Zukunft gestalten.“

Zoar-Direktor Peter Kaiser stellte kurz das Projekt „WIR gestalten ZUKUNFT“ vor und erklärte dessen Bedeutung für Bewohner und Mitarbeiter mit und ohne Beeinträchtigung. Im Rahmen dieses Projekts finden regelmäßig Workshops an verschiedenen Zoar-Standorten statt. Die Workshops begannen 2019 und werden in diesem Jahr weitergeführt. In den Workshops spielt der Seestern, das neue Zoar-Maskottchen, eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang überreichte Peter Kaiser den Kuschel-Seestern zur Erinnerung an Frank Müller, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung Kaiserslautern, und an Einrichtungsleiterin Elke Bäcker.

Die Jahreslosung 2020 („Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“, Markusevangelium 9,24) wurde von Zoar-Pfarrer Jochen Walker ausgelegt. Bei der Erklärung der Jahreslosung stellte er die Fragen, die jeder für sich selbst überlegen sollte: „Welche Rolle spielt der Glaube in meinem Leben? Kann ich die Stärke des Glaubens auf einer Skala von 0 bis 10 einordnen?“. „Unser Glaube ist oft sehr klein, aber er kann in uns wachsen. Jesus nimmt auch ‚kleinen‘ Glauben ernst“, so Pfarrer Jochen Walker. Er zitierte Georges Bernanos: „Man verliert nicht den Glauben, aber er hört auf, unserem Leben Gestalt zu geben“. Das bedeutet auch, der Glaube kann unserem Leben 2020 wieder mehr Gestalt geben. Das „Kleine Zoar-Ensemble“, besetzt mit Jochen Walker, Wolf-Dietrich Fritsch, Karin Hartig und Eva-Maria Kempf, stellten die Jahreslosung mit dem Lied „Ich will an Dich glauben“ musikalisch vor. Außerdem sangen sie mehrstimmig „Show Me, Lord“. Die weitere musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs im Bürgerhospital Kaiserslautern boten die geladenen Gäste Kathrin und Manuel Lothschütz. Für ihre Musik erhielten sie anerkennenden Applaus.

Diana Aglamova | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | Januar 2020