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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1 2019



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04.02.2019 14:06 Alter: 73 days
Kategorie: Aktuelles

Erster Glanzpunkt im Neuen Jahr


Neujahrsempfang des Zoar – Alten- und Pflegeheims Kusel, der Sozialstation Brücken und des CAP-Markts Brücken

Kusel. Der Silvester- und Neujahrsgruß „Guten Rutsch!“ ist weit verbreitet. Nachweisen lässt sich der Gruß ab etwa 1900. Dr. Baldur Melchior, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, klärte die Zuhörer auf. „Unser Gruß mit den Wünschen zum neuen Jahr geht zurück auf das hebräische ‚Rosch ha-Schana‘, das so viel heißt wie ‚einen guten Anfang des Jahres‘“, erklärte er in seiner Neujahrsansprache beim Empfang im Zoar – Alten- und Pflegeheim Kusel. Er erinnerte an das 30-jährige Jubiläum, das Ende des vergangenen Jahres in der Einrichtung gefeiert worden war. „Viele haben dazu beigetragen, dieses Haus zu einer mustergültigen Altenhilfe-Einrichtung zu machen.“ Von Anfang an sei die Einrichtung im Sinne der christlichen Nächstenliebe geführt worden. Kontakt und Austausch seien sehr wichtig. Dies werde vor allem auch durch die zahlreichen Feste im Jahresverlauf erreicht, die nicht nur bei den Bewohnern, sondern auch bei deren Familien sowie zahlreichen externen Gästen beliebt und immer gut besucht seien; so wie zum Beispiel der traditionelle Neujahrsempfang, der auch diesmal mit einem Orgelvorspiel von Dr. Baldur Melchior eröffnet und von einem Gottesdienst bereichert wurde.

Die Anzahl der Gäste in der Cafeteria war groß, denn auch diesmal fand der Empfang zusammen mit dem Zoar-Standort Brücken statt, wo die Ökumenische Sozialstation Brücken und der CAP-Markt tätig sind. Außerdem waren auch Zoar-Mitarbeiter der Ambulanten Assistenzleistungen, deren neues Büro kürzlich in Kusel eröffnet wurde, mit dabei. Und so sprachen sowohl Dr. Baldur Melchior als auch Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr vor allem einen herzlichen Dank aus; danke für die fachkompetente Arbeit zum Wohle älterer und beeinträchtigter Menschen sowie für die Vorbereitung der Veranstaltung zur Freude der Gäste. Einrichtungsleiterin Jutta Kunz schloss sich den Dankesworten „aus vollem Herzen“ an und erzählte eine kurze Geschichte, in deren Mittelpunkt ein tauber Frosch stand, der aufgrund seiner Taubheit für die Kritik und Skepsis der anderen Frösche unempfänglich war und es auf diese Weise schaffte, seinen eigenen Weg mit Erfolg zu gehen. Mit diesen Worten verband Jutta Kunz die besten Wünsche für das neue Jahr. Allen Gästen möge diese Geschichte Mut machen, mit Kraft und Energie den eigenen Weg voranzuschreiten.

Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr nannte den Neujahrsempfang in Kusel einen ersten Glanzpunkt im neuen Jahr. Er biete immer eine gute Gelegenheit zur Rückschau auf das vergangene Jahr und einen feierlichen Rahmen für den Blick nach vorn. So sollen bei Zoar in Kusel zum Beispiel umfangreiche Umbaumaßnahmen starten. Das Gesamtprojekt erstreckt sich von Renovierungsarbeiten in und am Bestandsgebäude bis hin zum Neubau eines Gebäudes auf dem angrenzenden Grundstück. „Unseren Kunden soll in einem Neubau sowie in einem sanierten Altbau ein modernes und vielfältiges Wohnen im Alter ermöglicht werden“, sagte Martina Leib-Herr. „Das Wichtigste sind Kontinuität, Kompetenz, Weitsicht und Verantwortungsbereitschaft im Umgang mit Menschen, die in vielfältiger Weise auf unsere Hilfe angewiesen sind.“

Im Rahmen des Gottesdienstes zum Neujahrsemfang sprachen die Gäste Psalm 91 im Wechsel („Der Herr ist Deine Zuversicht“) sowie das Vaterunser. Zudem hörten sie die Schriftlesung aus dem Jakobus-Brief, Kapitel 4, Vers 13-15. Zoar-Pfarrer Jochen Walker legte die Jahreslosung 2019 aus (Gott spricht: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Psalm 34, 15). „Dies ist eine Aufforderung an uns alle“, und um die Jahreslosung noch intensiver zu vermitteln, sang er sie zusammen mit Zoar-Personalleiter Wolf-Dietrich Fritsch und spielte dazu Gitarre.

Ein Grußwort sprach unter anderem Landtagsabgeordneter Jochen Hartloff, der den Zoar-Neujahrsempfang eine gute Tradition nannte. „Vor allem in unsicheren Zeiten ist es wichtig, sich nicht von der Angst bestimmen zu lassen, sondern dem etwas Positives entgegenzusetzen.“ Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Conrad bezog sich auf die Jahreslosung 2019 und sprach sich vor allem für Friedfertigkeit aus. Diese in Verbindung mit Ruhe und Geduld sollte den Menschen auszeichnen. Auch Dr. Stefan Spitzer, Bürgermeister der fusionierten Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, wünschte sich mehr Frieden und Güte in einer sich immer schneller verändernden Welt. „Zoar mit seiner Arbeit zum Wohle hilfebedürftiger Menschen ist ein Garant für eine bessere und gerechtere Gesellschaft.“ Christoph Lothschütz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, betonte, dass es gut sei, älteren Menschen vielfältige sowohl ambulante als auch stationäre Angebote machen zu können. Stadtbürgermeisterin Ulrike Nagel griff das auf und sagte: „Die ältere Generation verdient unsere Unterstützung“. Sich kümmern heiße auch, vielfältige Angebote zu schaffen und zu erhalten. Daher sei man froh, das Evangelische Diakoniewerk Zoar zum Partner zu haben.

Die musikalische Umrahmung des Empfangs gestalteten die Solisten Christian Rech (Klarinette) und Gerhard Schmidt (Gitarre). Sie wurden bei manchen Stücken von Dr. Baldur Melchior auf dem Klavier begleitetet. Unter seiner Leitung intonierten der Zoar-Singkreis und der Männerchor stimmgewaltig und dennoch einfühlsam. Sie sangen zur Freude der Zuhörer unter anderem „Es löscht das Meer die Sonne aus“, „Von guten Mächten treu und still umgeben“ sowie zusammen mit allen Gästen das Lied „In Zweifel und in Zuversicht“.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | Januar 2019