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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 4 2018



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04.02.2019 13:36 Alter: 17 days
Kategorie: Aktuelles

Schöne Erinnerungen sind kostbar


Neujahrsempfang Zoar-Alzey (Werkstätten, Werkhaus, Wohnen in der Frankenstraße und Ambulante Assistenzleistungen)

Alzey. Traditionell eröffnet wurde der Zoar-Neujahrsempfang in Alzey von der Musik der „Workhouse Gang“ unter der Leitung von Thorsten Vering. Bereits zum zweiten Mal wurde der Neujahrsempfang umfassend für alle Zoar-Angebote in Alzey ausgerichtet: Zoar-Werkstätten, Zoar-Werkhaus, Zoar – Wohnen in der Frankenstraße und Ambulante Assistenzleistungen. Dr. Claudia Mitulla, Regionalleiterin Eingliederungshilfe Rheinhessen, ging in ihrer Ansprache auf Neues und Vertrautes ein. Etwas Vertrautes seien zum Beispiel der Auftritt der „Workhouse Gang“ und die externen Gäste, die den Empfang jedes Jahr bereichern. Beständiges helfe dabei, mit Veränderungen, die das Leben mit sich bringe, entsprechend umzugehen. Wichtig seien auch die Erinnerungen an schöne Momente des zurückliegenden Jahres. Auf die Einrichtungen bezogen seien das zum Beispiel der Besuch des Opel-Zoos, das Sommerfest, die SWR-Filmaufnahmen, das Hausfest in der Frankenstraße und das Sportfest der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten Rheinland-Pfalz (LAG) gewesen. Und weiter: „Dieses Jahr steht ein Jubiläum an“. Das Zoar-Werkhaus wird 25 Jahre alt. Im Rahmen des Herbstmarktes im September soll groß gefeiert werden. Zuvor jedoch gibt es noch einen weiteren Höhepunkt. Die Teilnehmer der 3. Zoar-Radtour am 28. und 29. Juni machen am ersten Tour-Tag mittags bei den Zoar-Werkstätten Alzey Rast.

Iris Frey-Gingel, Regionalleiterin Eingliederungshilfe Rheinhessen, informierte darüber, dass das Wohnangebot in der Region in absehbarer Zeit erweitert wird. Das neue Haus wird den Namen „Zoar-Wohnen in der Frankenstraße 8“ tragen und vier Bewohnern ein modernes Zuhause mitten in der Stadt bieten. Außerdem erwähnte Iris Frey-Gingel das „Wir“-Projekt des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, an dem zahlreiche Mitarbeiter und Bewohner beteiligt sind. Beim Projekt „Wir sind alle bunt“ geht es vorrangig um Respekt und Würde im Umgang von Mensch zu Mensch und um ein neues Miteinander für Gesamt-Zoar. Aus der Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen soll ein Aktionsplan entstehen. Auch Zoar-Direktor Peter Kaiser, der ebenfalls im Namen seiner Vorstandskollegin Martina Leib-Herr grüßte, machte das „Wir“-Projekt zum Schwerpunkt seiner Rede. „Nach unserer Auffassung hilft nur die umfassende Beteiligung aller am Meinungsbildungsprozess, so wie sich das beispielhaft an unserem ‚Wir-Projekt‘ zeigt.“

Die Jahreslosung 2019 (Gott spricht: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Psalm 34, 15) wurde von Zoar-Pfarrer Jochen Walker und Wolf-Dietrich Fritsch gesungen. Zuvor jedoch war sie von Pfarrer Walker ausgelegt worden. „Die Jahreslosung 2019 schickt uns auf die Suche und auf die Jagd nach dem Frieden. Da kann Gott keine lahmen Hunde gebrauchen. Da braucht er Spürnasen erster Qualität mit der Ausdauer von Schlittenhunden“, sagte Pfarrer Walker, der im selben Atemzug vom Familienhund „Percy“ erzählte, der dem Bild eines eifrigen Spür- und Jagdhundes so gar nicht entspricht. „Aufspüren sollen wir die Art, wie Gott Frieden will.“

Grußworte sprachen Hans-Jürgen Fischer, Erster Beigeordnete der Verbandsgemeinde Alzey-Land, sowie Andrea Maurer, Leiterin des Sozialamtes der Kreisverwaltung Alzey-Worms. „Die Weihnachtszeit ist immer sehr stressig. Daher ist ein Neujahrsempfang im Januar genau der richtige Rahmen, um sich Zeit für die Pflege von Netzwerken zu nehmen.“ Zum musikalischen Ausklang des Neujahrsempfangs spielte die „Workhouse Gang“ weitere zwei Songs:„Runaway Train“ von Smokie und „Du kanns zaubere“ von der Kölner Mundart-Gruppe BAP. Bei diesem Song erhob sich Thorsten Vering und sang solo. Der darauf folgende Applaus war langanhaltend und groß.

Alexandra Koch| Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Januar 2019