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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 3 2018



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11.06.2018 10:16 Alter: 187 days
Kategorie: Aktuelles

Neue Boule-Bahn vor dem Zoar-Wohnhaus in Alzey lädt zum Spielen ein | Spende des Fördervereins Zoar trug zur Finanzierung bei


Alzey. Vor dem Zoar-Wohnhaus in der Frankenstraße in Alzey wurde eine Boule-Bahn mit einem Splitt-Untergrund angelegt. Zur Straße hin ist sie mit einem Zaun abgegrenzt, so dass die Metallkugeln nicht auf den Bürgersteig und die Straße rollen können. Am Kopf der Boule-Bahn wurde eine Holzbank (Spende der Firma Deister) für mehrere Personen errichtet, so dass auch Zuschauer teilhaben können. „Außerdem können wir uns zwischen den einzelnen Spielläufen auf der Bank ausruhen“, berichtete Wohngruppenleiter Timo Klein. „Noch ist die Boule-Bahn ganz neu“, so Klein. „Im Lauf der Zeit wird sich das Boule-Spiel in unserem Haus sicher noch mehr etablieren.“ Man müsse auch erst ein paar Mal gespielt haben, um ein Gefühl für die Bahn und die Kugeln sowie die Art des Wurfes zu entwickeln. Die Entstehung der Boule-Bahn wurde durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins Zoar möglich, der rund 1.000 Euro spendete. Von dem Spendengeld wurde nicht nur die Boule-Bahn vor dem Haus realisiert, sondern auch ein Kugelgrill gekauft. Dies alles dient der Steigerung des Wohnkomforts der dort lebenden Menschen.

Boule-Spiel sorgt für Entschleunigung

Angelegt wurde die Boule-Bahn in zwei Bauabschnitten von der Firma Deister aus Grünstadt, die auch die Außenanlagen des Wohnhauses bearbeitet hat. Zur „kleinen“ Einweihung der Boule-Bahn kam der Chef persönlich. „Wir sind sehr zufrieden mit der tollen Zusammenarbeit“, berichtete Hanns-Peter Deister. „Für uns war es das erste Arbeitsprojekt mit Zoar.“ Gern ließ sich Hanns-Peter Deister auf eine Runde Boule-Spiel ein. Dabei stellte er sich sehr geschickt an und fand Spaß daran. „Ich könnte mir vorstellen, in Zukunft öfters zu spielen, wenn ich irgendwo eine Boule-Bahn finde oder am Strand.“ In Alzey vor dem Zoar-Wohnhaus in der Frankenstraße waren auch Marcel Schikira und Sandra Zittel mit von der Partie. Beide lauschten gespannt den Erklärungen des Architekten Andreas Dürnberger, der nach eigenen Angaben früher turniermäßig Boule spielte. Er schwärmt von der Kugelsportart und seiner entschleunigenden Wirkung auf die Spieler.

Das Schweinchen markiert die Zielvorgabe

„Boule ist ein Gesellschaftsspiel“, erklärte er und brachte den Mitspielern auf der neuen Boule-Bahn vor dem Zoar-Wohnhaus in der Frankenstraße in Alzey ein paar der wichtigsten Boule-Regeln näher. Es spielen immer zwei Mannschaften oder Formationen gegeneinander, die aus ein bis drei Spielern bestehen; also einer gegen einen, zwei gegen zwei oder drei gegen drei. Das Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an eine Zielkugel, das Schweinchen, zu gelangen. Die Zielkugel und die gegnerischen Kugeln können dabei auch herausgedrückt oder weggeschossen werden. Die Metallkugeln wiegen zwischen 680 und 750 Gramm. Sie haben je Satz eine unterschiedliche Kennzeichnung, so dass sie den einzelnen Spielern, die sie geworfen haben, zugeordnet werden können. Auch Monika Beyer, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Zoar, war eine der begeisterten Zuschauerinnen auf der Zoar-Boule-Bahn in Alzey.

Spieler und Zuschauer

„Mit der Zeit werden sicher noch mehr Bewohner Spaß am Boule-Spiel finden“, sagte Wohngruppenleiter Timo Klein. Die Sätze à drei Kugeln plus Zielkugel sind im Büro des Zoar-Wohnhauses auszuleihen. Die Regeln für das Spiel wollen alle Bewohner noch einmal gemeinsam durchgehen, so der Plan. „Bisher hat es unserseits immer noch ein bisschen Anleitung und Motivation gebraucht“, informierte Timo Klein. „In Zukunft sollen die Bewohner eigenverantwortlich und selbstbestimmt spielen. Auch kleinere Turniere sind dann möglich.“ Für viele interessierte Zuschauer ist schon jetzt gesorgt. Sie werden entweder auf der Holzbank Platz nehmen oder aus einem Teil der Fenster, die zur Boule-Bahn zeigen, zuschauen. „Boule-Spielen dient vor allem der Geselligkeit“, sagte Andreas Dürnberger. „Klar, gibt es auch ein paar Regeln. Im Großen und Ganzen ist das Spiel aber reichlich unkompliziert. Außerdem findet es im Freien statt, und man hat Bewegung.“ Zur weiteren Unterstützung des Boule-Sports in der Frankenstraße in Alzey schenkte er den Bewohnern des Hauses noch vier Sätze Boule-Kugeln aus Metall, weil die für den Splitt-Untergrund ideal sind.“

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 11. Juni 2018