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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1+2 2018



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08.02.2018 15:33 Alter: 137 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang Wohnen am Ebertpark Ludwigshafen am 08. Januar 2018


Ludwigshafen. Zusammen mit Manuela Koback, Vorsitzende des Bewohnerbeirats des Zoar-Hauses „Wohnen am Ebertpark“, begrüßte Nadja Bier, Regionalleiterin Eingliederungshilfe West- und Vorderpfalz, die Gäste des Neujahrsempfangs am Zoar-Standort in Ludwigshafen. Die Cafeteria des Hauses, die jeden Mittwoch- und Sonntagnachmittag auch für externe Besucher geöffnet ist und wo es leckeren, selbstgebackenen Kuchen gibt, war zum Neujahrsempfang gut gefüllt. „In der Vorbereitung meiner Begrüßung habe ich zurückgeblickt auf das vergangene Jahr und vorausgeschaut auf das vor uns liegende 2018“, sagte Regionalleiterin Nadja Bier. „Dabei habe ich festgestellt, dass viele Dinge, die mich im vergangenen Jahr bewegten, im neuen Jahr ihre Fortsetzung finden.“ Sie nannte Beispiele; unter anderem das Projekt „Wir sind alle bunt“ für Gesamt-Zoar, für alle Mitarbeiter und Bewohner. Toleranz, Respekt und Würde im Umgang von Mensch zu Mensch sind die Grundlage des Projekts „Wir sind alle bunt“, das für ein neues Miteinander steht und eins der zehn strategischen Zoar-Ziele beschreibt. Die Projektkonzeption von „Wir sind alle bunt“ lässt die Bedeutung des Worts „Haltung“ neu aufleben, so Nadja Bier. „Wir möchten eine gemeinsame Sprache sprechen und uns wirklich auf Augenhöhe begegnen.“

Zoar-Direktor Peter Kaiser rückte das Zoar-Leitbild in den Mittelpunkt seiner Rede. „Wir sind dabei, das Evangelische Diakoniewerk Zoar von ‚exklusiven‘ Standorten aus in ein inklusives Unternehmen zu verwandeln.“ Inklusion ist, so Peter Kaiser, ein wichtiges Stichwort im Zoar-Leitbild. „Inklusion bezieht sich auf alle Bereiche des Unternehmens, in dem ambulante und stationäre Angebote mehr und mehr ineinander übergehen.“ Es sei das Ziel, ein flächendeckendes, personenzentriertes Angebot von Assistenz in allen Lebensbereichen und unter Wahrung der Selbstbestimmung zu schaffen. Und weiter: „Als gemeinnütziger Leistungserbringer streben wir keine Gewinnerzielung aus dem was wir tun an“. Direktor Kaiser sagte, dass der zunehmende Wettbewerb in vielen Teilen des Sozialraums mit Sorge beobachtet wird. „Große private Ketten von Leistungsanbietern drängen auf den zunehmend als lukrativ erkannten Markt des Sozialen.“ Gemeinnützige Unternehmen wie Zoar erwarten daher mehr Anerkennung und Unterstützung durch die Politik, so Kaiser. Auch Peter Kaiser trug, wie viele andere Gäste, den Anstecker „Wir sind alle bunt“, der erstmals auf der Kick-Off-Veranstaltung im Herbst vergangenen Jahres am Zoar-Standort Heidesheim verteilt worden war. „Wir hoffen, dass viele Interessierte in den Projektarbeitsgruppen ‚Wir sind alle bunt‘ mitmachen werden“, rief Kaiser zur Mitarbeit auf. Er schloss mit einem Ausblick auf 2018 und nannte zum Beispiel folgende Großprojekte: stationäres Zoar-Hospiz in Rockenhausen, weitere Dezentralisierungsstandorte in Oppenheim, Kirchheimbolanden und Eisenberg, zentrales Versorgungszentrum in Rockenhausen, Umstrukturierung des Inkelthalerhofs und Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2018 aus („Gott spricht: ‚Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst‘.“ Offenbarung 21,6). „Die Jahreslosung ist ein Angebot Gottes.“ Es ist der Durst der Seele, der hier genannt ist. Das lebendige Wasser ist Seelennahrung, und es ist kostenlos erhältlich. Es stärkt uns und hält uns lebendig. „Jeder von uns hat in seinem Leben auch schon Durststrecken erlebt“, sagte Pfarrer Walker. „Das lebendige Wasser markiert das Ende der Durststrecke. Uns wird geholfen.“

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Musik-Duo „Focus 37“ mit Miriam Burkardt (Gitarre und Gesang) und Silke Wolff (Saxophone). Der Bandname entspringt dem Lebensmittelpunkt, der Zoar-Einrichtung „Wohnen am Ebertpark“ in der Schuckertstraße 37.

Alexandra Koch| Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | 10. Januar 2018