Titelbild

[ Suchen ]

Unsere Leistungen

Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1+2 2018



Um das Magazin zu öffnen, bitte das Bild anklicken.
Schriftgröße:
08.02.2018 15:34 Alter: 137 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang im Bürgerhospital Kaiserslautern am 09. Januar 2018


Kaiserslautern. Der Neujahrsempfang im Zoar – Bürgerhospital Kaiserslautern war mit rund sechzig Gästen gut besucht. Vor einem Jahr stand im Rahmen dieses Anlasses nicht nur Einrichtungsleiterin Elke Bäcker dort zum ersten Mal in neuer Funktion am Rednerpult, sondern auch Zoar-Pfarrer Jochen Walker, der seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar im Januar 2017 antrat. Beide haben ein spannendes Jahr hinter sich, geprägt von neuen Herausforderungen und Erfahrungen. „Mein erstes Jahr als Einrichtungsleiterin liegt nun hinter mir und ich muss gestehen, ich hatte es mir einfacher vorgestellt“, sagte Elke Bäcker. Wichtig sei, dass immer nach Lösungen gesucht werde; „auch wenn bestimmte Erwartungen nicht zeitnah und in vollem Umfang erfüllt werden können“. Die Veränderungen des Bewohnerkreises beziehungsweise der Bedarfe werde die Altenpflege auch im neuen Jahr begleiten. Die Nachfrage nach Kurzzeitpflegeplätzen und auch Hospizplätzen steige stetig.  Mit dem Spruch „Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, sondern das Richtige“ bedankte sie sich bei ihren Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit.

Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr ließ in ihrer Ansprache das vergangene Jahr Revue passieren. Sie erinnerte zum Beispiel an das dreitägige Jubiläum zum 50. Bestehen der Zoar-Werkstätten in Rockenhausen. Martina Leib-Herr ging geschichtlich noch weiter zurück bis in das Jahr 1943. Vor 75 Jahren wurde Zoar zusätzlich Entbindungsheim für Frauen aus Ludwigshafen sowie Lazarett für Flieger- und Bombengeschädigte aus Kaiserslautern und Ludwigshafen. Und 1968, also vor 50 Jahren, wurde das Bodelschwinghhaus 1 neu gebaut. In diesem Jahr nun habe man sich bei Zoar in Rockenhausen den Bau des ersten stationären Hospizes für die Nordpfalz vorgenommen. Ebenso sollen die Planungen für ein Versorgungszentrum weiter voranschreiten. Für den geplanten Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern gebe es auch Erfreuliches zu berichten. „Die Architektenausschreibungen finden statt, so dass noch in diesem Jahr mit einem Spatenstich gerechnet werden kann.“ Martina Leib-Herr nutzte die Gelegenheit, um danke zu sagen; Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob haupt- oder ehrenamtlich. „Das Leben bringt viele Überraschungen; Rechnungen gehen nicht immer auf.“ Trotzdem solle man mit Dankbarkeit und Stolz zurückblicken und mit Optimismus  und Zuversicht nach vorn. Mit Worten von Wilhelm von Humboldt „Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“ wünschte die Zoar-Direktorin allen Anwesenden alles Gute für das neue Jahr.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker besprach die Jahreslosung 2018 („Gott spricht: ‚Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst‘.“ Offenbarung 21,6). Gott möchte Durstigen ein besonderes Wasser geben – lebendiges Wasser. Und dieses Wasser kostet kein Geld. Jochen Walker erinnerte sich an seine Kindheit, in der er zum Beispiel im Freibad aus einem Trinkwasserbecken umsonst seinen Durst stillen konnte. Genauso biete uns Gott ein solch gutes, erfrischendes Wasser für unsere Seelen und für die möglichen Durststrecken unseres Lebens.

Ein Grußwort sprach Joachim Färber, Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern. Er erinnerte die Gäste daran, dass man den Blick wieder zurück auf die Menschlichkeit, die Nachbarschaft und ein Miteinander richten solle. „Was nutzt einem aller materieller Wohlstand, wenn man alt, einsam und allein ist?“, so der Beigeordnete. Die kompetente und fürsorgliche Arbeit, die im Bürgerhospital Kaiserslautern geleistet werde, zeige, wie man Menschlichkeit leben könne. Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang  von Trompeten-Klängen, gespielt von Franz und Cosima Jergens und Reiner Bohnert aus Erfenbach. Das Repertoire des Trios reichte vom klassischen Menuett bis hin zum Marsch von Georg Friedrich Händel.

Julia Hoffmann | 10. Januar 2018