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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1+2 2018



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08.02.2018 15:37 Alter: 137 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Wohnanlage am Volkspark / Werkstätten Kaiserslautern am 12. Januar 2018


Kaiserslautern. Zusammen mit Klaus-Dieter Krause, Vorsitzender des Wohnbeirats der Zoar-Wohnanlage am Volkspark in Kaiserslautern und Christian Bohm, Vorsitzender des Werkstattrats der Zoar-Werkstätten Kaiserslautern, begrüßte Nadja Bier, Regionalleiterin Eingliederungshilfe West- und Vorderpfalz, die zahlreichen Gäste des Neujahrsempfangs der Wohnanlage am Volkspark und der Zoar-Werkstätten Kaiserlautern. „Bei der Vorbereitung auf meine Rede habe ich festgestellt, dass einige Dinge, die mich 2017 bewegten, in diesem Jahr ihre Forstsetzung finden.“ Nadja Bier nannte zum Beispiel das Projekt „Kaiserslautern inKLusiv“ und den Aktionsplan, der daraus hervorgegangen ist. „Auf die Weiterführung der guten Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Trägern und Akteuren freue ich mich sehr.“ Denn gerade an diesem Projekt könne man erkennen, wie gewinnbringend und erfolgreich eine trägerübergreifende, vertrauensvolle Zusammenarbeit sei. Die Menschen, um die es geht, die Unterstützung, Förderung und Assistenz benötigen, seien in jedem Fall miteinzubeziehen. „Wir möchten echte Partizipation und Beteiligung.“ Außerdem führte Nadja Bier das Musikfestival an, das im August 2017 auf dem Zoar-Gelände der Wohnanlage am Volkspark stattgefunden hat. „Das möchten wir noch toppen.“ Und weiter: „Wir warten nicht mehr, dass die Menschen zu uns kommen. Wir gehen zu den Menschen“. Aufgrund dessen werde das Zoar-Musikfestival in diesem Jahr im Kaiserlauterer Volkspark stattfinden. Dazu lud die Regionalleiterin alle Anwesenden herzlich ein. 

Zoar-Direktor Peter Kaiser rückte das Zoar-Leitbild in den Mittelpunkt seiner Rede. „Wir sind dabei, das Evangelische Diakoniewerk Zoar von ‚exklusiven‘ Standorten aus in ein inklusives Unternehmen zu verwandeln.“ Inklusion ist, so Peter Kaiser, ein wichtiges Stichwort im Zoar-Leitbild. „Inklusion bezieht sich auf alle Bereiche des Unternehmens, in dem ambulante und stationäre Angebote mehr und mehr ineinander übergehen.“ Es sei das Ziel, ein flächendeckendes, personenzentriertes Angebot von Assistenz in allen Lebensbereichen und unter Wahrung der Selbstbestimmung zu schaffen. Und weiter: „Als gemeinnütziger Leistungserbringer streben wir keine Gewinnerzielung aus dem was wir tun an“. Kaiser sagte, dass der zunehmende Wettbewerb in vielen Teilen des Sozialraums mit Sorge beobachtet wird. „Große private Ketten von Leistungsanbietern drängen auf den zunehmend als lukrativ erkannten Markt des Sozialen. Gemeinnützige Unternehmen wie Zoar erwarten daher mehr Anerkennung und Unterstützung durch die Politik.“ Peter Kaiser trug den Anstecker „Wir sind alle bunt“, der erstmals auf der Kick-Off-Veranstaltung im Herbst vergangenen Jahres am Zoar-Standort Heidesheim verteilt worden war. Beim Projekt „Wir sind alle bunt“, das von Regionalleiterin Nadja Bier geleitet wird, geht es um Respekt und Würde im Umgang von Mensch zu Mensch und um ein neues Miteinander für Gesamt-Zoar. Direktor Peter Kaiser schloss mit einem Ausblick auf 2018 und nannte folgende Großprojekte: stationäres Zoar-Hospiz in Rockenhausen, weitere Dezentralisierungsstandorte in Oppenheim, Kirchheimbolanden und Eisenberg, zentrales Versorgungszentrum in Rockenhausen, Umstrukturierung des Inkelthalerhofs und Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2018 aus („Gott spricht: ‚Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst‘.“ Offenbarung 21,6). „Die Jahreslosung ist ein Angebot Gottes.“ Das lebendige Wasser ist Seelennahrung, und es ist kostenlos erhältlich. Es stärkt uns und hält uns lebendig. „Jeder von uns hat in seinem Leben schon Durststrecken erlebt. Das lebendige Wasser markiert das Ende der Durststrecke. Uns wird geholfen.“

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von „Focus 37“. Es spielten Miriam Burkardt (Gitarre und Gesang) und Silke Wolff (Saxophone). Zoar-Auszubildende Sara Oliveira begeisterte alle Gäste mit ihrem Gesang. Das Trio in neuer Konstellation erntete für seine Darbietung viel Applaus.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 15. Januar 2018