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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1+2 2018



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08.02.2018 15:38 Alter: 137 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang des Zoar – Alten- und Pflegeheims Kusel, der Sozialstation Brücken und des CAP-Markts Brücken am 17. Januar 2018


Kusel. Der Dank an die Mitarbeiter und an alle, die das Evangelische Diakoniewerk Zoar fördern und unterstützen, stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs des Zoar – Alten- und Pflegeheims Kusel. „Hier wird jeden Tag sehr gute Arbeit geleistet“, lobte Dr. Baldur Melchior, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, und richtete seinen Dank an alle, die sich zum Wohle älterer und beeinträchtigter Menschen einsetzen. Einrichtungsleiterin Jutta Kunz schloss sich dem an und überreichte den Zoar-Mitarbeiterinnen Silvia Drumm und Heike Schneider, die beide in der Hauswirtschaft eingesetzt sind, einen bunten Blumenstrauß zum Dank für die zuverlässige Begleitung diverser Feste. Auch für den Neujahrsempfang gab es viel vorzubereiten. Die Gästezahl war groß, denn diesmal fand der Empfang erstmals zusammen mit dem Zoar-Standort Brücken statt, wo die Ökumenische Sozialstation Brücken und der CAP-Markt tätig sind.

Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste von Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr. Sie äußerte ihre Freude über die gute Resonanz und führte an, dass bestehende Netzwerke gepflegt werden müssen; nur so könne man mit verlässlichen Partnern und zuverlässigen Unterstützern rechnen. Martina Leib-Herr betonte, dass bei Zoar schon viel auf den Weg gebracht worden ist und sich diese Entwicklung in diesem Jahr fortsetzen wird. So seien zum Beispiel auch am Zoar-Standort Kusel Bau- und Sanierungsarbeiten geplant. Ein Neubau mit 48 stationären Plätzen soll entstehen, und das Bestandsgebäude soll komplett saniert und mit einem zweiten Aufzug ausgestattet werden. Auf diese Weise soll die Angebotspalette für die Bedarfe älterer Menschen im Landkreis Kusel erweitert werden. Weitere Projektvorhaben schlossen sich in ihrer Aufzählung an: der Bau des ersten stationären Hospizes für die Nordpfalz in Rockenhausen, Planungen für ein Versorgungszentrum in Rockenhausen, der geplante Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern, weitere Dezentralisierungsstandorte in Oppenheim, Kirchheimbolanden und Eisenberg sowie die Umstrukturierung des Inkelthalerhofs.

Im Rahmen des Gottesdienstes zum Neujahrsemfang sprachen die Gäste gemeinsam das Vaterunser und hörten die Schriftlesung aus dem Jakobus-Brief, Kapitel 4, Vers 13-15. Zoar-Pfarrer Jochen Walker legte die Jahreslosung 2018 aus („Gott spricht: ‚Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst‘.“ Offenbarung 21,6). „Die Jahreslosung ist ein Angebot Gottes.“ Es ist der Durst der Seele, der hier genannt ist. Das lebendige Wasser ist Seelennahrung, und es ist kostenlos erhältlich. Es stärkt uns und hält uns lebendig. Bildlich ließ Jochen Walker durch seine Worte ein Schwimmbad vor den Augen der Gäste entstehen; eine große Ansammlung von Wasser, das aufgrund des Chlorgehalts nicht trinkbar ist. Mit dem Blick zurück in seine Kindheit und Jugend schmunzelte er: „Zwei Möglichkeiten gab es zum Durstlöschen, entweder eine ‚Bluna‘ am Kiosk oder ein Trinkwasser-Becken, aus dem ein bogenförmiger Wasserstrahl sprudelte, wenn man den Hahn betätigte“. Da jeder schon einmal erlebt hat, wie quälend Durst sein kann, weiß man frisches, lebendiges Wasser als eine Wohltat und ein Lebenselixier zu schätzen. Das in der Jahreslosung genannte Wasser löscht den Durst der Seele, so der Zoar-Pfarrer.

Besonders herzlich begrüßte Dr. Baldur Melchior den neuen Landrat des Kreises Kusel, Otto Rubly. „Wir freuen uns sehr, dass sie an die Tradition ihrer Vorgänger anknüpfen, Gast unseres hiesigen Neujahrsempfangs zu sein.“ Bereits heute seien alle Anwesenden herzlich zum 30-jährigen Jubiläum des Zoar – Alten- und Pflegeheims Kusel, das voraussichtlich im Herbst gefeiert werde, eingeladen. Landrat Otto Rubly bedankte sich für den freundlichen Empfang und äußerte sich positiv über den Zoar-Slogan „Gemeinsam viel bewegen“. „Dies möchte ich aufgreifen: Lassen Sie uns gemeinsam viel bewegen.“ Im Anschluss an den offiziellen Teil ließ er es sich nicht nehmen, mit einigen Bewohnern zu sprechen. „Ich kenne den ein oder anderen, der hier wohnt. Da plaudere ich immer gern ein paar Worte“, sagte er. Weitere Grußworte sprachen Dr. Stefan Spitzer, Bürgermeister der fusionierten Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, Zoar-Direktor Peter Kaiser und Einrichtungsleiterin Jutta Kunz, die auch dem Bewohnerbeirat Dank sagte. Dr. Stefan Spitzer griff die angekündigten Baumaßnamen aus der Ansprache der Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr auf. „Wir freuen uns über zusätzliche Angebote für Senioren. Der entsprechende Bedarf in unserer Verbandsgemeinde ist vorhanden, nicht zuletzt auch im niederschwelligen Bereich.“

Die musikalische Umrahmung des Empfangs gestalteten die Solisten Christian Rech (Klarinette) und Gerhard Schmidt (Gitarre). Sie wurden bei manchen Stücken von Dr. Baldur Melchior auf dem Klavier begleitetet. Unter seiner Leitung intonierten der Zoar-Singkreis und der Männerchor stimmgewaltig und dennoch einfühlsam. Sie sangen zur Freude der Zuhörer unter anderem „Es löscht das Meer die Sonne aus“, „Von guten Mächten treu und still umgeben“ sowie zusammen mit allen Gästen das Lied „In Zweifel und Zuversicht“. Nach Abschluss des offiziellen Teils waren alle Anwesenden herzlich zu einem Umtrunk eingeladen. Hier hieß es in Anlehnung an den Zoar-Slogan „Gemeinsam viel bewegen“ gemeinsam Zeit verbringen und sich austauschen.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 22. Januar 2018