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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1+2 2018



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08.02.2018 15:39 Alter: 137 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang im Rheinhessischen Diakonie-Zentrum Heidesheim am 18. Januar 2018


Heidesheim. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr begrüßte Monja Seckler-Classen, Regionalleiterin Rhein-Nahe-Hunsrück, die zahlreichen Gäste des Neujahrsempfangs des Rheinhessischen Diakonie-Zentrums Heidesheim. In ihrer Ansprache verglich sie ein Unternehmen mit einem Orchester. „In den Vorbereitungen zu einem neuen Stück herrschen oft Unstimmigkeiten. Die Streicher und Bläser sind sich untereinander nicht grün. Die Streicher halten die Bläser für Musikbanausen. Die Bläser wiederum halten die Streicher für verkopfte Künstler.“ Dieses Bild einer anfangs chaotisch anmutenden und später harmonisch ausgehenden Situation nahm die Zuhörer gefangen. „Jede einzelne Gruppe, ob Violinen, Flöten, Hörner oder das Klavier als einzelnes Instrument, probt für sich allein. Noch kurz vor der Aufführung entsteht nicht der Eindruck, dass die Verschiedenartigkeit zu einer harmonischen Sinfonie zusammengefügt werden kann.“ Dann jedoch beginne der Auftritt, und es bestehe ein perfektes Zusammenspiel der Instrumente, eine Harmonie zwischen Streichern und Bläsern. „Was auf unserem Spielplan steht, wissen wir“, sagte Monja Seckler-Classen, „viele unterschiedliche Projekte“.

Daran knüpfte Zoar-Direktor Peter Kaiser an und präsentierte einen Ausblick auf 2018. Beispielhaft nannte er folgende Großprojekte: stationäres Zoar-Hospiz in Rockenhausen, weitere Dezentralisierungsstandorte in Oppenheim, Kirchheimbolanden und Eisenberg, zentrales Versorgungszentrum in Rockenhausen, Umstrukturierung des Inkelthalerhofs sowie des Rheinhessischen Diakoniezentrums Heidesheim und Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern. Peter Kaiser rückte das Zoar-Leitbild in den Mittelpunkt seiner Rede. „Wir sind dabei, das Evangelische Diakoniewerk Zoar von ‚exklusiven‘ Standorten aus in ein inklusives Unternehmen zu verwandeln.“ Inklusion sei ein wichtiges Stichwort im Zoar-Leitbild. „Inklusion bezieht sich auf alle Bereiche des Unternehmens, in dem ambulante und stationäre Angebote immer mehr ineinander übergehen.“ Es sei das Ziel, ein flächendeckendes, personenzentriertes Angebot von Assistenz in allen Lebensbereichen und unter Wahrung der Selbstbestimmung zu schaffen.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2018 aus („Gott spricht: ‚Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst‘.“ Offenbarung 21,6). Gott verspreche mit der Jahreslosung, dass jede Durststrecke ein Ende hat. „Die Jahreslosung ist ein Angebot Gottes an den Menschen.“ Auch Ursula Hartmann-Graham bezog sich auf Angebote für Menschen. „Zoar ist aus unserem Landkreis nicht wegzudenken. Wir profitieren von der hohen Qualität Ihrer angebotenen Leistungen“, sagte sie in Richtung der Direktion. „Sie sind uns sowohl im Wohnen als auch im Arbeiten ein guter und zuverlässiger Partner.“ Gleichzeitig überbrachte sie herzliche Grüße der Landrätin Dorothea Schäfer. Weitere Grußworte sprachen Verbandsbürgermeisterin Kerstin Klein und der Ingelheimer Oberbürgermeister, Ralf Claus, der auf die bevorstehende Eingemeindung zum 1. Juli 2019 hinwies, denn dann werden Heidesheim und Wackernheim Stadtteile von Ingelheim. „Wir schätzen Sie als professionellen Sozialdienstleister und wissen, welches ‚große Pfund‘ wir mit Ihnen im Zuge der Eingemeindung erhalten“, sagte er voller Zuversicht auf die zukünftige Zusammenarbeit. Grußworte sprachen außerdem Pfarrer Markus Metzler von der Katholischen Pfarrgemeinde, Anne Thiedig, Sprecherin des Ökumenischen Besuchsdienstkreises Heidesheim, die voller Eifer die zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten dieser Gruppe aufzählte, sowie Ingeborg von Gruchalla, Kirchenvorstandsmitglied der Evangelischen Kirchengemeinde. Sie übermittelte beste Wünsche der Pfarrerin Erika Hagemann.

Bei der Aufzählung der ehrenamtlichen Einsätze des Besuchsdienstkreises betonte Anne Thiedig immer wieder die Nähe zu den Bewohnern des Rheinhessischen Diakonie-Zentrums Heidesheim. „Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt. Wir begleiten und unterstützen gern, aber nur in dem Rahmen, den sich jeder Einzelne wünscht.“ Anne Thiedig erzählte von den Geburtstagsbesuchen in den Zoar-Häusern, von Festen und Zusammenkünften zu jahreszeitlichen Anlässen, zum Beispiel das beliebte Oster- und Adventssingen. Überdies gestaltet der Besuchsdienstkreis die liturgischen Abläufe aller ökumenischen Gottesdienste, die einmal in der Woche freitags in der Cafeteria stattfinden. „Der ehrenamtliche Einsatz des Besuchsdienstkreises ist aus dem hiesigen Miteinander und aus unseren Angeboten nicht mehr wegzudenken“, sagte Regionalleiterin Monja Seckler-Classen. Ein besonderes Dankeschön richtete Anne Thiedig im Rahmen ihres Grußworts an Zoar-Mitarbeiterin und Ehrenamtskoordinatorin, Ulrike Prediger, die am Zoar-Standort Heidesheim alles rund um das Ehrenamt managt.

Zwölf Kinder der Zoar-Kindertagesstätte des Rheinhessischen Diakonie-Zentrums Heidesheim tanzten zum Lied von Rolf Zuckowski „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und trugen dabei selbstgebastelte Schneekronen. Für ihren Auftritt erhielten sie begeisterten Applaus.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 25. Januar 2018