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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 1+2 2018



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08.02.2018 15:40 Alter: 136 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang auf dem Inkelthalerhof in Rockenhausen am 23. Januar 2017


Rockenhausen. Zoar-Direktor Peter Kaiser nennt die Regionalleitungen der Eingliederungshilfe gern die Gesichter der jeweiligen Region. So auch beim Neujahrsemfang des Pfälzischen Diakonie-Zentrums in der Cafeteria auf dem Inkelthalerhof in Rockenhausen. Hier trägt das Gesicht der Region den Namen Barbara Venske. Sie ist Regionalleiterin Eingliederungshilfe Nordpfalz und begrüßte in dieser Funktion die zahlreichen Gäste, die zum traditionellen Empfang „auf den Berg“ gekommen waren. „Inklusion und Partizipation begleiteten uns 2017 und werden dies auch 2018 tun“, sagte Barbara Venske. „Das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung kann bunt und belebend sein. Damit dies gelingt, sind Ideen, Offenheit und Engagement erforderlich. Es ist wichtig, genau hinzuhören und hinzusehen, was der Einzelne braucht.“ Außerdem sprach die Regionalleiterin von spannenden Veränderungen auf dem Inkelthalerhof, mit dessen Umstrukturierung 2018 begonnen werden soll. Dafür benötige man viel Kraft und Energie und viele zuverlässige Mitarbeiter, die diesen Weg mitgehen. Allein dafür sei ein herzlicher Dank auszusprechen, ebenso wie an die zahlreichen verlässlichen und kompetenten Partner des Evangelischen Diakoniewerks Zoar.  

„Leitbilder sind Richtlinien unseres Handelns“, sagte Zoar-Direktor Peter Kaiser im Rahmen seiner Ansprache. Ein für Zoar wichtiges Leitbild sei die Inklusion, knüpfte er an die Worte der Regionalleiterin an. Das Evangelische Diakoniewerk Zoar sei dabei, sich von exklusiven Standorten aus in ein inklusives Unternehmen zu verwandeln. Diese Wandlung werde Schritt für Schritt vollzogen. Das Ziel sei eine Einrichtung, in der ambulante und stationäre Angebote mehr und mehr ineinander übergehen. Es gelte auf Dauer, ein flächendeckendes, personenzentriertes Angebot von Assistenz in allen Lebensbereichen und unter Wahrung der Selbstbestimmung zu schaffen und auszubauen. Bei der Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen setze man auf marktgerechte Leistungen von hoher Qualität und Professionalität. Dafür stehe Zoar „und die Mitarbeiter tragen dies mit ihrer Arbeit unter dem Motto ‚Gemeinsam viel bewegen‘ nach außen“. Im Rückblick nannte er folgende Projekte und Veranstaltungen, die das Bild Zoars im vergangenen Jahr beispielhaft geprägt haben: Einweihung des Zoar-Hauses für 16 Bewohner in der Frankenstraße in Alzey, das 50. Jubiläum der Zoar-Werkstätten in Rockenhausen mit dreitägiger Jubiläumsfeier, die 2. Zoar-Radtour, die von Kusel nach Heidesheim führte, und der Bau des zentrumsnahen Service-Wohnens am Torbogen in Kirchheimbolanden, wo zwischenzeitlich die ersten Mieter eingezogen sind. Ebenso interessant war der Ausblick auf das Jahr 2018 und die geplanten beziehungsweise bereits laufenden Projekte. Beispielhaft nannte Peter Kaiser folgende Großprojekte: stationäres Zoar-Hospiz in Rockenhausen, weitere Dezentralisierungsstandorte in Oppenheim, Kirchheimbolanden und Eisenberg, zentrales Versorgungszentrum in Rockenhausen, Umstrukturierung des Inkelthalerhofs sowie des Rheinhessischen Diakoniezentrums Heidesheim und Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2018 aus („Gott spricht: ‚Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst‘.“ Offenbarung 21,6). „Die Jahreslosung ist ein Angebot Gottes.“ Es ist der Durst der Seele, der hier genannt ist. Das lebendige Wasser ist Seelennahrung, und es ist kostenlos erhältlich. Es stärkt uns und hält uns lebendig. Dies sei vor allem in den Durststrecken des Lebens wichtig.

Grußworte sprachen Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr, der Dekan des Kirchenbezirks an Alsenz und Lauter, Matthias Schwarz, Verbandsbürgermeister Michael Cullmann und Stadtbürgermeister Karl-Heinz Seebald. „Sie leisten eine herausragende Arbeit“, wandte sich Seebald gezielt an die Zoar-Mitarbeiter. „Ihre Angebote sozialer Assistenz sind breit gefächert und verhelfen beeinträchtigten Menschen zu einem weitestgehend selbstbestimmten Leben.“ Seebald fügte außerdem hin: „Wir sind stolz darauf, dass immer dann, wenn von Zoar gesprochen wird, auch die Verbindung zu Rockenhausen genannt wird. Hier hat alles begonnen“. Landesdiakoniepfarrer Bähr betonte, dass er immer wieder gern der Einladung nach Rockenhausen „auf den Berg“ folge. „Ihre Gemeinschaft wird von einem guten Miteinander geprägt“, sagte er. „Hier paaren sich Leidenschaft und Engagement bei der Arbeit sowie Herzenswärme und Empathie im Umgang mit den Menschen“.

Verbandsbürgermeister Cullmann informierte über geplante Verbesserungen der digitalen Infrastruktur, „so dass Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue entstehen“. Zusammen mit seinem Amtskollegen schätzte er die Zahl der Zoar-Mitarbeiter, die in und um Rockenhausen wohnen, auf rund 300. Dies verbesserte die Direktion nach oben, denn es sind aktuell circa 800. „So lasse ich mich gern korrigieren“, sagte Karl-Heinz Seebald schmunzelnd. Dekan Matthias Schwarzblickte auf das 500. Reformationsjubiläum zurück, an dem sich auch das Evangelische Diakoniewerk Zoar mit Aktionen beteiligt hat. Gleichzeitig äußerte er seine Freude darüber, ebenso wie Stadtbürgermeister Karl-Heinz Seebald als neues Mitglied des Zoar-Verwaltungsrats gewählt worden zu sein. „Auf diese Weise rücken Zoar und der Kirchenbezirk an Alsenz und Lauter immer enger zusammen.“

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang  von Thomas Draws (Gesang) und Ralf Bommes (Keyboard). Thomas Draws sang sowohl allein als auch zusammen mit Personaleiter Wolf-Dietrich Fritsch und Zoar-Pfarrer Jochen Walker, der außerdem Gitarre spielte. Die vertonte Jahreslosung 2018 sowie weitere Lieder begeisterten die Zuhörer und führten zu langanhaltendem Applaus.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 26. Januar 2018