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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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2. Zoar-Symposium | 17. November 2016 | Stadthalle Kirchheimbolanden | 8 bis 16 Uhr

Was erwartet die Gäste?

Halbstündige Vorträge von:

  • Pfarrer Norbert Becker, theologischer Vorstand des Diakoniezentrums Pirmasens, zum Thema „Wohnen und/oder Pflege“.

Inhalt: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen“, heißt ein Spruch aus Afrika. Wir sind dabei, die Wahrheit, die in diesem Satz steckt, für viele Lebensbereiche zu entdecken. Die Altenpflege muss zukünftig viel stärker im Quartier organisiert werden, in der Mitte der Gesellschaft. Neue Formen des Wohnens und Sorgens müssten entwickelt werden. Notwendig ist deshalb eine permanente Reform des Systems der Pflege mit einer gesamtkonzeptionellen Sichtweise.

  • Joshua Hampp (Dipl.-Informatiker) vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart, zum Thema „Entwicklung eines intelligenten Pflegewagens und neuer Versorgungskonzepte für stationäre Pflegeeinrichtungen“. 

Inhalt: Entlastung des Pflegepersonals durch den Einsatz von Servicerobotik; Forschungsprojekt: Serodi; Bereitstellung von Pflegeutensilien: intelligenter Pflegewagen.

Das Fraunhofer IPA hat zusammen mit Partner im Projekt „SeRoDi“ einen intelligenten Pflegewagen entwickelt und als Prototyp aufgebaut. Gegenüber konventionellen Pflegewagen bietet er neue Autonomiefunktionen, deren Mehrwert die Experten durch Bedarfsanalysen mit potenziellen Nutzern ermittelt haben: Der Pflegewagen navigiert autonom und erfasst automatisch das in den Schubladen befindliche Pflegematerial bzw. dessen Verbrauch. Dadurch sollen Pflegekräfte von weiten Laufwegen, Unterbrechungen des eigentlichen Pflegeprozesses und der zeitaufwendigen Dokumentation der verbrauchten Materialien entlastet werden.

  • Dr. Ludwig Burgdörfer, Leiter des Missionarisch-Ökumenischen Dienstes (MÖD) in der Evangelischen Kirche der Pfalz, Landau, zum Thema „Sterbe- und Trauerbegleitung“; Titel des Vortrags: „Trauer, Abschied, Liebesmüh: Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen.

Inhalt: Wir sind nicht unsterblich. Wir sterben viele Tode, im Leben schon. Darum ist es gut, wenn wir es einüben, mehr „abschiedlich“ zu sein. Es ist gut und wichtig, das Phänomen der Trauer und des Abschieds anzuschauen und sich mit ihm zu befreunden, damit wir im Ernstfall nicht verzagen, sondern den langen Umweg der Trauer achtsam gehen. Um das zu wagen, brauchen wir einen Halt und eine Mitte im christlichen Glauben. Das sollte uns Kraft geben für die leidvolle Arbeit der Begleitung derer, die gehen und derer, die bleiben müssen.

  • Monja Seckler-Classen, Einrichtungsleitung Zoar – Rheinhessisches Diakonie-Zentrum Heidesheim, Zoar-Wohnanlage und Zoar-Kindertagesstätte, zum Thema: „Wo anders sein normal ist“.

Inhalt: Von der Siechenanstalt zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt hat der Zoar-Standort Heidesheim eine modellhafte Entwicklung genommen. Heute ist das Rheinhessische Diakonie-Zentrum ein Teil der Ortsgemeinde Heidesheim. Zoar ist auf dem besten Weg, dort ein Quartier für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen entstehen zu lassen. Angefangen hat alles als Provenzial-Siechenanstalt in 1893. Träger der Anstalt war die Provinz Rheinhessen. 1984 übernahm das Evangelische Diakoniewerk Zoar die Einrichtung. 1991 wurden die neuen Wohngebäude der Eingliederungs- und Altenhilfe sowie die Cafeteria in Betrieb genommen. 2013 wurde die Kindertagesstätte auf dem Gelände eröffnet. Die Einstellung der Heidesheimer zur einst „am Rande“ liegenden Einrichtung hat sich grundlegend gewandelt. Es hat eine Öffnung im Wohnen und Arbeiten stattgefunden. Eltern bringen ihre Kinder in unsere Kita. Dies alles bildet Normalität ab. Die Zukunftsvision 2030: Im Zuge der Dezentralisierung werden auf dem Campus junge und alte Menschen, Familien und Singles, Studenten, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben.

Moderation des Symposiums: Michael Lueg vom SWR1-Radio

Rahmenprogramm: „Come together“ vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung, Aussteller zum Thema des Symposiums mit vielfältigen Informationen, tänzerisch/musikalische sowie künstlerische Einlagen („Fit for Dance“, Zoar-Tanzgruppe aus Alzey sowie „Drum Olé“ aus Mutterstadt, Workshop/Seminar/Drumming-Event, Bausatz-Shaker „Groove“ für den richtigen Shaker-Sound), Pausen zum gemeinsamen Essen und für den kommunikativen Austausch

Bereits zugesagte Aussteller: Firma „Martin electronic systems“, Firma „Hartmann“, Firma „Varitec“, Volksbank Kaiserslautern eG, Firma „HEWI Heinrich Wilke“

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | Oktober 2016