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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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Massagesessel für die Wohnanlage im Donnersbergkreis

Ein Massagesessel zum Einsatz im Bereich der Zoar-Altenhilfe

Eine angenehme Art der Zuwendung – gerade im Alter

Eine Erfahrungsgeschichte:

Auf den ersten Blick steht vor mir ein einfacher Sessel. Tiefrot, mit einem Lederimitat bezogen. Unspektakulär, unaufdringlich, ganz bescheiden steht er da. Nur ein schlichter Drücker in mattem Silber lässt erahnen, dass es sich um einen ungewöhnlichen Sessel handeln muss. Vorsichtig nehme ich Platz. Ohne zu wissen was passiert, aktiviere ich den Drückmechanismus. Und schon geht es los!

Ruhig und gemächlich, dabei durchaus kraftvoll bewegen sich die Rollen hin und her. In einer immer wiederkehrenden Gleichmäßigkeit arbeiten sie sich den Rücken entlang. Vom Hüftbereich über die Nieren bis hinauf zu den Schulterblättern. Die Rollen sind verborgen, meine Augen können Sie nicht sehen, ich kann sie nur spüren. Ist das herrlich!

Ich beschließe, den Sessel in den nächsten Tagen im Auge zu behalten. Wie etwas, das man gefunden hat, von dem man aber noch nicht so genau weiß, ob man es gebrauchen kann, ob man es behalten möchte oder ob man es zurückgeben möchte. Für manche Beurteilungen brauchen wir Zeit, und ich spüre, dies ist so ein Moment.

Jedes Mal, wenn ich in die Nähe des Sessels komme, beobachte ich die Menschen, die in ihm Platz genommen haben. Die Rollen gleiten gerade über einen „alten Rücken“. Etwas gekrümmt gibt sich dieser der Massage durch die Rollen hin. Es ist ein zarter, zerbrechlicher und von der vielen Arbeit müde gewordener Rücken. Die Muskeln sind nicht mehr zart und geschmeidig, wie bei einem jungen Menschen. Die ganze Last des Lebens hat dieser Rücken getragen. Das Einzige, wonach ihm noch ist, ist eine angenehme Art der Zuwendung. Die Miene des Menschen mit dem „alten Rücken“ wird weicher und fröhlicher. Es stellt sich eine Entspanntheit ein. Der Körper kommt zur Ruhe und die Seele gleich mit.

Ich halte inne, um die Atmosphäre des Augenblicks zu erspüren. Ja, es klappt. Der Sessel kann etwas. Es war gut, ihn den Senioren zur Verfügung zu stellen. Ganz wie bei einem ruhigen Menschen, dessen Potenziale auch nicht immer gleich erkennbar und eben doch da sind.

So mancher Bewohner erzählt mir, dass er, seitdem er regelmäßig im Massagesessel Platz nimmt, besser laufen und sich bewegen kann. Zehn Minuten Massage schenken die Rollen jedem Besucher des Sessels. Es ist ihnen egal, wen sie massieren. Es muss keine Sympathie zu dem Gast bestehen. Sie surren ruhig und einschätzbar ihre Runden. Ich muss mich nicht mit ihnen „unterhalten“, kann nebenher lesen oder mich mit einer Verwandten über die neuesten Familiengeschichten austauschen.

Der müde gewordene „alte Rücken“, die junge Pflegemitarbeiterin und der Sohn auf Besuch im Alten- und Pflegeheim hatten das Bedürfnis Ihnen von diesem Massagesessel mit seinen Wunderrollen zu erzählen.

Die Hoffnung, dass Sie genauso begeistert von diesem Wunderwerk sein können wie wir begleitet uns dabei. Und wenn wir von etwas überzeugt sind, dann geben wir doch auch gerne etwas dafür, oder?

 

Ein Massagesessel der Allgäuer Massagetechnik im Zoar-Test

Auch die Bewohner der Zoar – Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen hatten bereits die Möglichkeit, einen Massagesessel zu testen. Zwei Wochen lang stand ein Sessel vor Ort und begeisterte in dieser Zeit Bewohner, Pflegepersonal und Gäste gleichermaßen. „Der Sessel war eigentlich immer besetzt“, berichtet Angelika Gehring, Einrichtungsleiterin der Zoar-Wohnanlagen im Donnersbergkreis. „Es haben sich richtige Schlangen gebildet, weil jeder den Sessel so gerne benutzen wollte“, erzählt sie weiter.

Ziel ist es, alle Zoar-Altenhilfe-Einrichtungen mit einem solchen Sessel auszustatten, da die Massage einen erheblichen Mehrwert, nicht nur für Bewohner der Wohnanlagen, darstellt.

Werden Sie Teil eines guten Tages

Ein guter Tag ist immer dann, wenn wir eine freudige Botschaft erhalten. Das können ein nettes Wort, eine Begegnung, ein Lächeln oder eine gute Tat, die wir anderen schenken, sein.

Um unseren Bewohnern in den Zoar-Wohnanlagen solche Momente zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Ein Massagesessel der Allgäuer Massagetechnik ist nicht billig. Er kostet 4.490,00 Euro und kann daher nur durch Ihre Hilfe finanziert werden.

Leider ist der Förderverein Zoar nicht in der Lage, diese enorme Summe allein zu finanzieren. Daher sind wir für jeden Betrag dankbar, der auf das Spendenkonto eingezahlt wird. Es wäre sehr schön, wenn wir gemeinsam die Tage der Bewohner der Zoar-Wohnanlagen etwas schöner gestalten könnten.

Werden Sie Teil eines guten Tages und unterstützen Sie uns bitte:

Spendenmöglichkeit:

Förderverein Zoar e.V.

IBAN:DE37 540 900 000 006 309 208

BIC: GENODE 61 KL1

Volksbank Kaiserslautern

Stichwort: Massagesessel

Selbstverständlich werden wir Ihnen für Ihre Spende eine Spendenquittung ausstellen, wenn Sie im Verwendungszweck Ihren Namen und Ihre Anschrift hinterlassen.

Wir danken im Voraus im Namen all derer, denen dieser Massagesessel zugute kommen wird.

Zweites Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Zoar e.V.

In Zusammenarbeit mit dem Donnersbergverein e.V. organisieren wir derzeit das zweite Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Zoar e.V.

Merken Sie sich schon jetzt den Termin vor!

 

Karten sind ab sofort erhältlich unter reservix.de oder bei Kathrin Lanzer (Zoar - Verwaltung Rockenhausen)

Stimmungsvolle Klänge von den Foreign Feathers

Förderverein Zoar e.V. bedankt sich recht herzlich für das Engagement des Donnersbergvereins e.V.

„Don`t call me early in the morning“, so klang es durch die protestantische Kirche in Winnweiler; „Call me what you want but leave me alone“, ertönte es weiter aus allen Reihen der gut gefüllten Kirche. Nicht nur bei diesem irischen Folkssong animierten die „Foreign Feathers“ das gut gelaunte Publikum zum Mitsingen.

Am Samstag, den 19. November 2016, fand in der protestantischen Kirche in Winnweiler das Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins Zoar e.V. statt.

Der Donnersbergverein e.V. mit Hauptsitz in Dannenfels organisierte in Eigeninitiative das Konzert. Die Einnahmen kamen dem Förderverein Zoar, der im März 2016 gegründet wurde, zu Gute.

„Normalerweise geben die „Foreign Feathers“ nur ein Konzert im Jahr“, so Karl Faul, Hauptinitiator des Benefitskonzerts. „Dieses Konzert findet dann traditionell im Donnersberghaus in Dannenfels statt“, erzählt er weiter. Umso schöner, dass es in diesem Jahr gelang, die Musiker zu einem weiteren Auftritt, für einen guten Zweck, zu animieren.

 

Eröffnung durch Pfarrer Friedrich Schmidt

Eröffnet wurde das Konzert durch eine Ansprache von Pfarrer Friedrich Schmidt, der sich für die vielen Besucher bedankte und einen guten Verlauf wünschte. Für Pfarrer Schmidt war die Veranstaltung ein freudiges Wiedersehen mit dem Evangelischen Diakoniewerk Zoar, das er erst Mitte des Jahres verlassen hatte. Besonders über den Besuch der Menschen, die er noch aus seiner Zeit bei Zoar kannte, Bewohner und Mitarbeiter, freute sich Schmidt sehr.

Ullrich Geib, 1. Vorsitzender des Fördervereins Zoar e.V., begrüßte ebenfalls alle Besucher und bedankte sich ganz herzlich für die Unterstützung des Fördervereins.

 

Das Konzert – „Foreign Feathers“ begeistern

Mit einem australischen Lied, eröffneten die Foreign Feathers den musikalischen Teil. Durch ihre Interpretationen traditioneller irischer und schottischer Musik, sorgte die Irish Folk Band für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Vertonte Geschichten und gesungene Erzählungen aus Irland, Schottland und weiteren Ländern, melancholische Lieder über Liebe, Balladen über Heimweh der Auswanderer oder den Aufstand der Iren standen auf dem Programm.

Ergänzt durch den fünfstimmigen Gesang, gelang es den Musikern, die im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feierten, auf eine emotionale, heitere und bewegende Art für Unterhaltung zu sorgen. Die Mitglieder der Band, Till Moysies, Jürgen Morath, Holger Pfaff, Wolfgang Paßmann und Hannes Kraft schafften es durch ihre authentische Art, und die interessanten Erzählungen, die Stimmungen auf eindrucksvolle Art und Weise zu vermittelt.

Nicht nur die Herkunft der Lieder ließen die Besucher in einer anderen Welt schweben, sondern auch die unterschiedlichen Klänge der Instrumente. Unter anderem mit diatonischem Akkordeon, Mandoline, Bouzouki, Cello, Geige und Klanghölzern wurden die Stimmen der „Foreign Feathers“ begleitet.

Am Ende des zweistündigen Konzertes hielt es keinen Besucher mehr auf den Bänken. Bei ihrem Ausgang ernteten die Musiker tosenden Applaus und Zugabe-Rufe, die sogar die Abendglocken der Winnweilerer Kirche übertönten. Mit einem Liebeslied, wieder zum Mitsingen, beendeten „Foreign Feathers“ ihren Auftritt.

„Ein wirklich schönes Konzert“, resümiert Elke Lanzer, eine Besucherin aus Hefersweiler, „ich hätte noch länger zuhören können“.

 

Der Donnersbergverein e.V.

Der Donnersbergverein e.V. wurde 1952 als Turmbauverein Donnersberg gegründet und hat seinen Hauptsitz in Dannenfels. Neben der Instandhaltung und Betreuung des Ludwigsturms auf dem Donnersberg und des Donnersberghauses in Dannenfels, veranstaltet der Verein regelmäßig kulturelle und heimatpflegende Events in Dannenfels und auf dem Donnersberg.

Außerdem gehören die Förderung von fremdenverkehrsrelevanten Aufgaben und der Zusammenarbeit von Gemeinden in Dannenfels und rund um den Donnersberg zu seinen Zielen.

 

Der Zoar Förderverein e.V.

Der Zoar Förderverein wurde im März 2016 gegründet. Er hat sich sein Ziel in der Förderung und Unterstützung von alten Menschen und Menschen mit einer Beeinträchtigung gesetzt, die in einer Einrichtung des Evangelischen Diakoniewerks Zoar leben, arbeiten oder ambulant betreut werden.

„Wir sind sehr erfreut über das Engagement des Donnersbergvereins“, so Ullrich Geib, 1. Vorsitzender des Fördervereins Zoar e.V. in seiner Begrüßungsansprache. „Wir befinden uns noch am Anfang unserer ehrenamtlichen Arbeit und sind froh, bereits jetzt Unterstützung aus anderen Vereinen zu erhalten.“

Um Projekte zu unterstützen ist der Förderverein auf die Mitwirkung der Menschen in den Zoar-Einrichtungen angewiesen. Nur wenn der Bedarf an Unterstützung aufgezeigt wird, kann der Förderverein auch aktiv werden. Die geförderten Projekte können dann durch Ideen der Förderverein-Mitglieder ergänzt werden.

Interessierte können sich bei Ullrich Geib, 1. Vorsitzender (Rockenhausen) oder Monika Beyer, 2. Vorsitzende (Mainz) melden.

Vielen Dank den Veranstaltern, der protestantischen Kirchengemeinde Winnweiler, Pfarrer Friedrich Schmidt und dem Presbyterium für die Bereitstellung der Kirche, dem Donnersbergverein e.V. und den „Foreign Feathers“ für den durchweg gelungenen Nachmittag.

 

Kathrin Lanzer | Evangelisches Diakoniewerk Zoar | 21. November 2016

 

Benefizkonzert zu Gunsten des Förderverein Zoar e.V.