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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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19.11.2015 16:14 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Aktionstag „Menschen pflegen“ am 17. November 2015


Rockenhausen. Rund hundert Schüler (9./10. Klasse) verschiedener Schulen nahmen kürzlich die Gelegenheit wahr, sich beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar auf dem Inkelthalerhof in Rockenhausen über die Ausbildung in Pflegeberufen zu informieren. Vertreten waren Schüler der Berufsbildenden Schule sowie der Realschulen plus in Rockenhausen und Winnweiler. Auch Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Rockenhausen und Eisenberg nahmen an der Infoveranstaltung teil. Ziel der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist es, interessierte Schüler über die angebotenen Ausbildungsgänge des Evangelischen Diakoniewerks Zoar zu informieren. Unter dem Stichwort „Personalmarketing“ ist Zoar daran gelegen, junge Menschen für soziale Berufe zu interessieren. Somit richtet sich die Einrichtung mit ihren Informationen an einen interessierten Personenkreis derer, die sich zur Teilnahme an der Infoveranstaltung entschlossen haben. „Wir suchen Menschen, die gern in Kontakt mit anderen Menschen sind und einen abwechslungsreichen Beruf erlernen möchten“, sagte Zoar-Vorstand Peter Kaiser. „Soziale Berufe sind mit Emotionen verbunden und benötigen ein großes Maß an Empathie. Dafür bekommt man auch viel zurück.“ Personalleiter Wolf-Dietrich Fritsch hieß die interessierten Gäste ebenfalls herzlich willkommen und betonte, dass es im Zuge der späteren Berufswahl immer von Vorteil sei, sich direkt im Betrieb ein Bild zu machen.

Im Rahmen des Aktionstags „Menschen pflegen“ erhielten die teilnehmenden Schüler die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Altenpflege und Eingliederungshilfe (Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung) zu informieren. In Vorträgen und anhand praktischer Übungen wurden ihnen die Schwerpunkte der Ausbildungsgänge vermittelt, die in der pflegerischen Betreuung, Unterstützung und Aktivierung von älteren Menschen in allen Bereichen des Alltags liegen. Im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung wurde der Ausbildungsberuf des Heilerziehungspflegers vorgestellt; hierbei geht es um die Betreuung und Begleitung geistig und psychisch behinderter Menschen. Führungen in den jeweiligen Bereichen ermöglichten einen Eindruck von der Arbeit in beiden Wohnformen und von den unterschiedlichen Betreuungssituationen.

Zoar-Mitarbeiterin Martina Glaß stellte die Einrichtung allgemein sowie die Ausbildungsmöglichkeiten im Diakoniewerk Zoar vor. Markus Klenk vom Westpfalz-Klinikum in Kirchheimbolanden gab einen Überblick bezüglich der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Alten- und Heilerziehungspflege erläuterte Ralf Ruff von der Berufsbildenden Schule in Eisenberg. Nach den Informationsvorträgen hatten die Schüler die Möglichkeit, sich an Workshops zu Ausbildungsinhalten und -verläufen zu beteiligen sowie sich gezielt über die verschiedenen Berufe zu informieren. Auch die Führungen durch die Häuser der Einrichtung auf dem Inkelthalerhof sowie durch den Bereich des Kunstgewerbes, der zu den Zoar-Werkstätten Rockenhausen gehört, stieß auf großes Interesse bei den Schülergruppen. „Meine Intention ist es, junge Menschen bei der Berufswahl zu unterstützen und sie mit regionalen Betrieben in Kontakt zu bringen“, sagte Gerda Gauer, ehrenamtliche Projektmanagerin Job-Aktiv, die im Jahr bis zu 17 Ausbildungsbetriebe mit Schülergruppen besucht.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 19. November 2015