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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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21.09.2015 15:52 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

1. ZOAR-RADTOUR AM 18. UND 19. SEPTEMBER 2015


Unter dem Motto „Gemeinsam viel bewegen“

Sport und Bewegung – trotz Beeinträchtigung – ein geradeltes Miteinander

Rockenhausen, Kaiserslautern, Kusel. Rund 80 Teilnehmer nahmen an der 1. Zoar-Radtour am vergangenen Freitag und Samstag teil; zum einen Mitarbeiter, Beschäftigte und Bewohner, zum anderen externe Gäste aus dem öffentlichen Leben. Gemeinsam radelten die Teilnehmer 100 Kilometer in zwei Tagen durch die rheinlandpfälzische Landschaft. Die inklusive Radtour für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung startete in Rockenhausen, führte über Winnweiler zum Etappenziel des ersten Radtour-Tags nach Kaiserslautern, wo die Teilnehmer in den Zoar-Werkstätten zu einer geselligen Abendveranstaltung zusammenkamen. Am zweiten Radtour-Tag ging es nach dem Start in Kaiserslautern weiter nach Landstuhl, wo die Radler zur Jubiläumsfeier der DRK-Sozialstation Landstuhl (25 Jahre Ambulante Pflege, 20 Jahre Sozialstation und 10 Jahre Kurzzeitpflege) auf dem „Alter Markt“ eingeladen waren. Nach einer Stärkung mit Weißwürstchen und Brezeln wurde die Radtour fortgesetzt nach Brücken und fand schließlich in Kusel ihren Abschluss; da wo 2017 die 2. Zoar-Radtour in Richtung Heidesheim beginnen wird. So lernten die Teilnehmer im Verlauf der Radtour einige der Zoar-Standorte mit ihren unterschiedlichen Angeboten kennen.

Zoar-Radtour: ein Inklusionsprojekt

Die Radtour stand unter dem Zoar-Slogan „Gemeinsam viel bewegen“. Diese Aufschrift trugen auch die Trikots und bewarben so bei der Fahrt durch Städte, Dörfer und Gemeinden das Inklusionsprojekt. „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass man gemeinsam viel schaffen kann“, sagte Zoar-Direktor Peter Kaiser, der selbst mit dem Rad mitfuhr. „Außerdem stärken Sport und Bewegung den Teamgeist und führen zu einem verständnisvollen Umgang miteinander.“ Das gesteckte Ziel des kommunikativen Austauschs wurde erreicht, indem sich die Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen kennenlernten, gemeinsame Erlebnisse teilten und sich im Bedarfsfall gegenseitig Hilfe leisteten. „Das gemeinsame Erleben steht bei dieser Veranstaltung, die ausdrücklich nicht als sportlicher Wettkampf gedacht ist, im Vordergrund“, erklärte Peter Kaiser. „Wir fahren gemeinsam los und kommen auch gemeinsam an.“

Auf verschiedenen Teilstrecken ist die Zoar-Radtour von Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie Verbands- und Ortsbürgermeistern begleitet worden. Auch Radsportvereine aus der Region um Rockenhausen gehörten zu den Kooperationspartnern und beteiligten sich in Form der Beratung, Unterstützung sowie im Zuge der Begleitung der Radtour. Die Vertiefung zahlreicher Kontakte sowie die Pflege der Netzwerke erfolgten in diesem Fall vom Sattel aus. In der Planung sind langfristig angelegte Zoar-Radsport-Gruppen, um so Zoar-Mitarbeiter, Beschäftigte und Bewohner über diese erstmalige Radtour-Veranstaltung hinaus für das regelmäßige Radfahren zu begeistern. Laut Zoar-Direktor Kaiser dient dies der Nachhaltigkeit dieser inklusiven Veranstaltung sowie allgemein der Bewegungsförderung.

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Weitere Impressionen der 1. Zoar-Radtour

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 21. September 2015