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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 3+4 2017



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15.05.2015 14:30 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Ökumenische Themenwoche „durcheinander wachsen“:
Zoar-Kulturgruppen gestalten das Programm im Kirchenpavillon „himmelgrün“


Landau. Ein vierstündiges buntes und unterhaltsames Programm gestalteten fünf Kulturgruppen des Evangelischen Diakoniewerks Zoar im Kirchenpavillon „himmelgrün“ im Rahmen der Themenwoche „Inklusion“ auf der Landesgartenschau in Landau. Eindrucksvoll präsentierten sich die Mitwirkenden, allesamt Menschen mit Beeinträchtigungen, mit Gesang, Tanz und Spiel. Das begeisterte Publikum ließ sich von den gelungenen Vorträgen fesseln und von der Spontanität der Künstler mitreißen.

Den Auftakt machte der Zoar-Tanzkreis „Elwetritsche“ aus Rockenhausen. Passend zum sonnigen Vormittag im lichtdurchfluteten Kirchenpavillon tanzte die Gruppe zum Lied von Daliah Lavi „Schön ist der Morgen“. Ebenfalls aus Rockenhausen stammt das „Musikalische Duo“ mit Thomas Draws (Gesang) und Ralf Bommes (Keyboard), die mit Gospel-Popsongs wie zum Beispiel „Right me up“ begeisterte. Überwältigt von der harmonischen Stimmung im Kirchenpavillon „himmelgrün“ bedankte sich Pfarrerin Mechthild Werner von der evangelischen Projektleitung bei den Akteuren.

Fetzige Musik machte die Gartenschau-Besucher auf die folgende Attraktion im „himmelgrün“ aufmerksam. In feschen Trikots hatte sich die zwanzigköpfige Zoar-Tanzgruppe „Fit for Dance“ aus Alzey formiert und präsentierte, perfekt inszeniert, rasante Schrittfolgen. Die Tänzerinnen und Tänzer, darunter ein Rollstuhlfahrer, zogen das begeisterte Publikum in ihren Bann und ernteten für ihre Tänze viel Applaus. Mit dem „Halleluja“ aus Taizé eröffnete der Chor „Zoar-live“ aus Heidesheim seinen Liederreigen. Nur allzu gern sangen die Zuschauer den Refrain mit. Nachdenklich machte das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“; befreiend stimmten die Gäste in das vom Chor intonierte Volkslied „Kein schöner Land“ ein.

„himmelgrüne atempause“

„Wachsen wie ein Baum“ hieß der Beitrag der Gottesdienstgruppe des Evangelischen Diakoniewerks Zoar aus Rockenhausen, die an diesem Tag die Kurzandacht „himmelgrüne atempause“ im Kirchenpavillon gestaltete. Zahlreiche Besucher hielten inne und lauschten ergriffen den einfühlsamen Worten. „Es ist schön zu sehen, wie es wächst“, sprachen die Akteure. Symbolisch pflanzten sie ein Samenkorn in die Erde und bewässerten es unter den wärmenden Strahlen der Sonne. „Durcheinander wächst es, verschiedene Menschen wachsen miteinander, verbunden aber sind sie durch Gottes Geist“, sprachen die Mitglieder der Gottesdienstgruppe in Anlehnung an das Motto der Ökumenischen Themenwoche. Sie forderten die Besucher auf, ihre Wünsche an Gott auf Kärtchen zu schreiben und an den mitgebrachten Baum zu hängen. Währenddessen bekräftigte die Gruppe ihre Worte mit Liedern wie „Wer sich auf Gott verlässt“ und „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Bald zierten zahlreiche bunte Kärtchen mit den unterschiedlichsten Wünschen den kleinen Baum, der beim abschließenden gemeinsamen „Vaterunser“ im Mittelpunkt stand.

Beschwingter Ausklang

Beschwingt ging es nach der „himmelgrünen atempause“ weiter mit dem „Musikalischen Duo“ von Zoar. Das aufmerksame Publikum klatschte im Takt zum Song „Put your hand in the hand“ und ließ sich anschließend von dynamischen Tanzeinlagen vom Zoar-Tanzkreis „Elwetritsche“ begeistern. „Da berühren sich Himmel und Erde“ hieß das einfühlsame Lied, mit dem sich der Chor Zoar-Live und mit ihm die Zoar-Kulturgruppen vom Publikum im Kirchenpavillon „himmelgrün“ verabschiedeten.

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Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 13. Mai 2015