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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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30.01.2015 12:58 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Besuch von 2. Kreisbeigeordneten Ursula Hartmann-Graham im Rheinhessischen Diakoniezentrum Heidesheim


Heidesheim. Interessierten Besuch erhielten die Mitarbeiter des Rheinhessischen Diakoniezentrums in Heidesheim kürzlich von der 2. Beigeordneten der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Ursula Hartmann-Graham, die sich diese Zoar-Einrichtung das erste Mal zeigen und erklären ließ . Sie wurde begrüßt von Werkstattleiter Thomas Kreck-Hövel und Einrichtungsleiterin Monja Seckler-Classen. Beide berichteten von der Arbeit in ihren jeweiligen Fachbereichen. Begleitet wurde die Kreisbeigeordnete von Volker Conrad, Fachbereichsleiter „Sozialplanung und Eingliederungshilfe“ der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Die Besucher erhielten einen Einblick über das Gesamtangebot des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, das sich an elf Standorten in Rheinland-Pfalz dem Dienst am Menschen verschrieben hat. Auch von der langen Zoar-Tradition wurde berichtet. Im vergangenen Sommer feierte Zoar mit seinem zentralen Sitz in Rockehausen seinen 160. Geburtstag.

Heidesheim wurde 1984 einer der Zoar-Standorte und erhielt den Namen „Rheinhessisches Diakoniezentrum“. Am dortigen Standort befinden sich beide Schwerpunkte des Sozialunternehmens; Eingliederungshilfe und Altenhilfe. Auch der Bereich Kinder- und Jugendhilfe ist mit der im letzten Jahr eröffneten Kindertagesstätte in Heidesheim vertreten. Für Ursula Hartmann-Grahamwaren alle Bereiche mit ihren unterschiedlichen Zielgruppen und Angeboten von großem Interesse. Sie stellte gezielte Fragen und erhielt die umfassenden Antworten außerdem von Zoar-Direktor Peter Kaiser, der den Besuch ebenfalls begleitete. Vom Schwerpunkt „Arbeit“ für 145 Menschen mit Beeinträchtigungen am Zoar-Standort Heidesheim berichtete Werkstattleiter Thomas Kreck-Hövel. Über das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich mit einmal wöchentlich stattfindendem Bildungstreff sowie internen und externen Praktika bis hin zu den vielfältigen Arbeitsbereichen in den Werkstätten spannte Kreck-Hövel den Bogen seiner Präsentation. 

Dabei nehmen vor allem die Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für die Beschäftigten einen herausragenden Platz ein. So wurden die Zoar-Werkstätten Heidesheim für das Projekt „IHK-Zertifikatslehrgang Fachwerker/in für Lagerorganisation“ von der Landesregierung und dem Landesbeirat für Weiterbildung in Rheinland-Pfalz mit dem Weiterbildungspreis 2014 ausgezeichnet. Außerdem bemühe man sich, Beschäftigte gezielt auf ausgelagerte Werkstattarbeitsplätze zu vermitteln, so der Werkstattleiter. Dies gelinge vor allem auf der Basis eines gut gepflegten Netzwerks, zu dem regionale Unternehmen als Kooperationspartner gehören. 

Einrichtungsleiterin Seckler-Classen stellte den Besuchern den Bereich Wohnen für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie für alte Menschen und den Bereich Kinder- und Jugendhilfe am Standort Heidesheim vor. Dort stehen 166 Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie 47 Wohnplätze für Senioren zur Verfügung. Die stationären Wohn- und Betreuungsangebote werden vom „Betreuten Wohnen“ in Außenwohngruppen ergänzt. Auch die Ambulanten Angebote, die Kunden am Zoar-Standort Ingelheim niederschwellig angeboten werden, durften in der Aufzählung nicht fehlen. Stark interessiert war Kreisbeigeordnete Hartmann-Graham am Kita-Projekt auf dem Gelände der Einrichtung in Heidesheim. Sie wurde 2014 in provisorischen Räumen eröffnet. Der Spatenstich für den Neubau der dreigruppigen Kindertagesstätte, der bis August bezugsfertig sein soll, erfolgte kurz vor Weihnachten. Geplant ist überdies eine Seniorentagesstätte, die sogenannte Senta. „Dies wird ein weiteres wegweisendes Projekt und markiert unseren Weg zum Sozialdienstleister in der Betreuung von Menschen von 0 bis 100“, so Direktor Kaiser.



Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 21. Januar 2015