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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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27.01.2015 09:03 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang auf dem Inkelthalerhof in Rockenhausen


Rockenhausen. Beim Zoar-Neujahrsempfang auf dem Inkelthalerhof in Rockenhausen gab Direktor Peter Kaiser einen Rückblick über die Entwicklungen des vergangenen Jahres und leitete über zu den geplanten beziehungsweise zu den bereits laufenden Projekten des Jahres 2015. Die folgende Liste entbehrt, nach seinen Angaben, aber der Vollständigkeit, „denn sonst würde es den zeitlichen Rahmen dieser Veranstaltung sprengen“. Kaiser nannte das Servicewohnen für Senioren in Kusel und Kirchheimbolanden, den Anbau an der Alten- und Pflegeeinrichtung in der Wiesenstraße in Rockenhausen, den Um- und Neubau des Palettenbaus in Rockenhausen, den Neubau der Zoar-Kita in Heidesheim sowie den Neubau einer Wohnanlage für 16 Zoar-Bewohner in Alzey, den Umzug von 24 Zoar-Bewohnern in das ehemalige DRK-Patientenhotel in Ludwigshafen, das Zoar im vergangenen Jahr gekauft hat. Sowohl Alzey als auch Ludwigshafen dienen Zoar als Dezentralisierungsstandorte. Stichworte wie „Dezentralisierung“ und „Inklusion“ zogen sich wie ein roter Faden durch den gut besuchten Neujahrsempfang, an dem Zoar-Mitarbeiter sowie Vertreter von Beschäftigten und Bewohnern teilnahmen.

Auch Kurt Philipp, Fachabteilungsleiter Eingliederungshilfe, ging auf die Dezentralisierungsbestrebungen der Einrichtung ein und informierte darüber, dass die dezentralen Wohnprojekte in Zusammenarbeit mit dem Projektteam „zoar – zukunft mittendrin“ einen Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit bilden. Gleichzeitig werde der Zoar-Wohnstandort Inkelthalerhof kleiner werden, „denn Menschen werden von hier in ihre ursprünglichen Heimatgemeinden umziehen“, so Philipp. Damit verringere sich auch die Anzahl der Beschäftigten in den Werkstätten Rockenhausen. Um dem Rechnung zu tragen, diskutiere man aktuell zwei Projekte. Erstens wird darüber nachgedacht, die Tagesförderstätte in die Werkstatt zu integrieren; zweitens werden Maßnahmen erarbeitet, die Arbeitsbereiche noch attraktiver zu gestalten. „Wir müssen uns angesichts dieser Herausforderungen alle einbringen und gemeinsam anpacken“, sagte Kurt Philipp. Die Rockenhäuser Werkstätten starten überdies mit einer neuen Leiterin in das neue Jahr. Nicole Busch stellte sich den Gästen persönlich vor und bedankte sich für die gute Einarbeitung und das kollegiale Miteinander im Evangelischen Diakoniewerk Zoar. Seinen herzlichen Dank an das Führungsteam, alle Mitarbeiter sowie an die Mitglieder der Mitarbeitervertretung Rockenhausen und der Gesamtmitarbeitervertretung hatte zuvor Zoar-Direktor Peter Kaiser gerichtet.

Pfarrer Friedrich Schmidt sprach von der Jahreslosung als Wegweiser für das neue Jahr. Die Jahreslosung für 2015 lautet: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Römer 15,7). Mit den Worten der Jahreslosung sei eine Zusage gegeben und gleichzeitig auch eine Aufgabe verbunden. „Wir hören die Zusage, dass alle unsere Lebensfragen bei Gott auf offene Ohren stoßen und dass wir ihm vertrauen dürfen. Gleichzeitig bekommen wir auch die Aufgabe, anderen Menschen etwas von diesem Vertrauen weiterzugeben, das wir erfahren dürfen.“

Grußworte sprachen Verbandsbürgermeister Michael Cullmann, Stadtbürgermeister Karl-Heinz Seebald und Dekan Christian Rust. „Zoar prägt Rockenhausen“, so Seebald. „Und das nicht nur als wichtiger Arbeitgeber, sondern auch durch die Beteiligung an kommunalen Entwicklungen.“ Beispielhaft nannte er die Stadtentwicklung; und Verbandsbürgermeister Cullmann fügte das Leader-Programm zur wirtschaftlichen und touristischen Förderung hinzu. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang auf dem Inkelthalerhof in Rockenhausen vom Gesangsduo Thomas Draws (Gesang) und Ralf Bommes (Keyboard), beide Bewohner des Inkelthalerhofs.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 26. Januar 2015