Titelbild

[ Suchen ]

Unsere Leistungen

Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



Um das Magazin zu öffnen, bitte das Bild anklicken.
Schriftgröße:
21.01.2015 14:01 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang im Rheinhessischen Diakoniezentrum Heidesheim


Heidesheim. „Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wo er ankommt!“, dieser Spruch von Mark Twain stand im Mittelpunkt der Begrüßungsansprachen von Thomas Kreck-Hövel, Werkstattleiter, und Monja Seckler-Classen, Einrichtungsleiterin, die im Rahmen des Neujahrsempfangs im Zoar-Rheinhessischen Diakoniezentrum Heidesheim stattfanden. Das Bild der Seefahrt wurde bewusst eingesetzt. Der beste Kompass habe nichts genutzt, wenn das Ziel nicht bekannt gewesen sei. „Wenn ich nicht weiß, wohin ich will, bin ich orientierungslos“, sagte Thomas Kreck-Hövel. Um beim Bild der Seefahrt zu bleiben, auch Entfernungen etlicher Seemeilen seien in Teilziele aufgeteilt worden. „Nur so lassen sich große Ziele erreichen“, so Kreck-Hövel. „Wir freuen uns, das Zoar-Schiff des Rheinhessischen Diakoniezentrums am Standort Heidesheim mit all seinen Fachbereichen weiterhin zu steuern und auf Kurs zu halten“, wandte sich Seckler-Classen an die rund 100 Gäste. Der Weg zum Erreichen der Ziele sei mit neuen Aufgaben und Herausforderungen für die Mitarbeiter verbunden, so die Einrichtungsleiterin. Weswegen ausdrücklicher Dank an die zahlreich erschienenen Mitarbeiter für deren täglichen Einsatz gerichtet war – und an den Chor „Zoar Live“.

Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt legte die Jahreslosung für 2015 aus. Sie lautet: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Römer 15,7). Auch er bezog sich auf das eingangs erwähnte Bild der Seefahrt. In der Bibel gebe es viele Geschichten, bei denen das Meer mit seiner Schönheit, aber auch seinen Widrigkeiten eine große Rolle spiele. Angst sei bei den damaligen Schiffsreisen kein guter Begleiter gewesen, so Schmidt. „Die Gewissheit, nicht allein zu sein, sondern geborgen in Gott, hilft uns Menschen ¬- damals wie heute.“ Auch Zoar-Direktor Peter Kaiser nutzte die Steilvorlage der Metapher „Seefahrt“ und betonte, dass er aufgrund der besonderen Atmosphäre durch eine Vielzahl motivierter Mitarbeiter immer gern zum Standort Heidesheim komme. Viel habe sich im vergangenen Jahr bewegt, so Kaiser im Rückblick, vor allem auch unter dem Dach des Rheinhessischen Diakoniezentrums; zum Beispiel der Spatenstich zum Bau der Zoar-Kita, die im Sommer eröffnet werden soll, und die Verleihung des Weiterbildungspreises Rheinland-Pfalz für das Bildungsprojekt „IHK-Zertifikatslehrgang Fachwerker/in für Lagerorganisation“. „Dieser Schwung soll sich in das neue Jahr übertragen. Denn unser Unternehmen muss sich dem Markt stellen und den Bedarfen anpassen.“

Mit Blick auf die Zukunft nannte Zoar-Direktor Kaiser einen Teil der geplanten Projekte, „dies sind aber längst nicht alle“. Hier die Auflistung: Servicewohnen für Senioren in Kirchheimbolanden, Anbau der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen, Bezug der Wohnanlage „Wohnen am Ebertpark“ in Ludwigshafen, Angebot flächendeckend ambulanter Angebote über eine mit der ökumenischen Sozialstation Brücken gemeinsam gegründete Sozialstation, Bau einer neuen Pflegeeinrichtung in Kaiserslautern, dezentralisiertes Wohnen in Alzey mit Wohnungen für 16 Zoar-Bewohner. „Diese Liste ließe sich beliebig verlängern“, so Kaiser und leitete über zu den zahlreichen Grußworten. Es sprachen Landtagsabgeordnete Dorothea Schäfer, Adam Schmitt, 1. Kreisbeigeordneter der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Ursula Hartmann-Graham, 2. Kreisbeigeordnete, Carola Meertens, Vertreterin der Verbandsgemeinde, Dr. Silvia Klengel, 1. Beigeordnete der Ortsgemeinde Heidesheim, Ute Niedecken vom Diakonisches Werk Mainz-Bingen , Markus Metzler, Pastor der katholischen Kirchengemeinde, Dr. Helmut Pillau, Gemeinderatsmitglied der evangelischen Kirchengemeinde sowie Josef Theis vom Zoar-Bewohnerbeirat. Herzlich begrüßt wurde außerdem Gracia Schade, die Behindertenbeauftragte des Kreises Mainz-Bingen.

Weitere Fotos finden Sie hier

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar |18. Januar 2015