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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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16.01.2015 14:23 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang im Zoar – Alten- und Pflegeheim Kusel


Kusel. „Wir schaffen zusammen, auch in 2015, und zeigen, dass unsere Bewohner keinesfalls auf dem Abstellgleis stehen“, erklärte Einrichtungsleiterin Jutta Kunz mit Nachdruck beim Neujahrsempfang im Zoar- Alten- und Pflegeheim. Mit tatkräftiger Unterstützung der Bewohner des Hauses ist im vergangenen Jahr die Sonnenterrasse entstanden, ein Projekt, das im weiten Umkreis großen Anklang findet. Darauf ging auch Stadtbürgermeisterin Ulrike Nagel ein: „Wir möchten die Sonnenterrasse in die Wanderwege der Stadt einbinden und in Zusammenarbeit mit Zoar Wanderern eine Anlaufstelle bieten.“

Die musikalische Umrahmung des stimmigen Empfangs in der vollbesetzten Cafeteria machte dem „Kuseler Musikantenland“ alle Ehre. Antje Scotti-Pollmann intonierte Vivaldi meisterhaft auf der Violine. Dr. Baldur Melchior, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, begleitete die Solistin auf dem Klavier. Er hatte den bunten Musikreigen zusammengestellt, der höchsten Ansprüchen gerecht wurde. Unter seiner Leitung brachten der Zoar-Singkreis und der Männerchor stimmgewaltig und dennoch einfühlsam europäisches Liedgut zur Darbietung.

Zoar habe im letzten Jahr ordentlich Fahrt aufgenommen, erklärte Zoar-Direktor Peter Kaiser. Die ersten Servicewohnungen der Kuseler Einrichtung wurden im vergangenen Jahr bezogen. Viele Planungen, so beispielsweise das Servicewohnen in Kirchheimbolanden und der Anbau der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen, kamen zum Abschluss. Die gemeinsame ökumenische Sozialstation Brücken gGmbH, die ihren Betrieb im Februar 2015 aufnimmt und das Rundumangebot von Zoar komplettiert, nämlich Pflege aus einer Hand von ambulant bis stationär, ist nur eines von vielen Projekten im neuen Jahr. In der Altenhilfe stellte er die Qualität der angebotenen Dienstleitungen in den Vordergrund. „Wir werden auch weiterhin in Qualität investieren“, so Kaiser. „Qualität hängt von den Mitarbeitern ab, davon wie sie sich engagieren und arbeiten. Sie sollen gerecht entlohnt werden, gute Arbeitsverhältnisse vorfinden und sich wohlfühlen, denn sie sind die Garanten für die Qualität unserer Einrichtung“, bekräftigte Zoar-Direktor Kaiser mit einem ausdrücklichen Dank an alle Mitarbeiter.

„Die Menschen träumen von Dingen, die sie für erstrebenswert halten. Gott offenbart sich bestimmten Menschen im Traum, und Traumdeuter versuchten schon im Alten Testament, diese Träume zu ergründen“. In seiner Ansprache hielt Dekan i. R., Dr. Baldur Melchior, Besinnung aus dem Buche Salomon. Hier steht zu Beginn: „Es ist alles ganz eitel“. Will sagen, es ist alles vergänglich. „Salomon will aufzeigen, dass allein Gott um die Zusammenhänge der Dinge weiß. Deshalb sollen wir mit Gottvertrauen in die Zukunft schauen“, so Dr. Melchior. „Wir haben einen Traum“, zitierte er Martin Luther King und dankte abschließend allen Mitarbeitern für die gute, segensreiche und aufopfernde Arbeit, die sie Tag für Tag zum Wohle der ihnen anvertrauten Menschen leisten.

„Das Füreinander, das Ärmelaufkrempeln im Sinne der Menschlichkeit, Zuversicht und Miteinander; diese Werte haben bei Zoar Tradition“, bestätigte der ehemalige Justizminister des Landes Rheinland-Pfalz, Jochen Hartloff, in seinen Grußworten. In Mundart überbrachte Jürgen Conrad, der Beigeordnete des Landkreises Kusel, die Grüße des Landrats: „Wenn die Alten noch könnten und die Junge schon wüssten, dann gäbe es keine Arbeit, die nicht geschafft wird!“

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Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar |13. Januar 2015