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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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13.01.2015 15:35 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Zoar-Wohnanlage an der Prinzenstraße in Winnweiler


Winnweiler.  „Auch in Zukunft werden wir für Ihre kleinen und großen Probleme immer ein offenes Ohr haben“, sagte Hedwig Reindel, verantwortliche Pflegefachkraft in der Zoar-Wohnanlage an der Prinzenstraße in Winnweiler, bei ihrer Begrüßung im Rahmen des dortigen Neujahrsempfangs an die Bewohner gerichtet. „Denn Ihre Zufriedenheit ist unser wichtigstes Ziel.“ Hedwig Reindel betonte ihre Rede mit einem Gedicht („Ein bisschen mehr …“) des österreichischen Poeten Peter Rosegger, in dem es um Frieden, Güte, Liebe und Wahrheit geht; auch Kraft und Freude werden genannt. „Statt soviel Hast, ein bisschen mehr Ruh‘. Statt immer nur ich, ein bisschen mehr Du! Statt Angst und Hemmungen ein bisschen mehr Mut und Kraft zum Handeln, das wäre gut.“ Offiziell begrüßt wurden von ihr unter anderem der Vertreter der Ortsgemeinde Winnweiler, Bernd Reineke-Franck, sowie Verwaltungsratsmitglied Volker Brand.

Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt sprach vom Sinn der Jahreslosung als Wegweiser für das neue Jahr. Die Jahreslosung für 2015 lautet: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Römer 15,7). „Wir wünschen uns alle Glück, Gesundheit, eine stabile wirtschaftliche Lage sowie Frieden in oftmals friedlosen Zeiten“, sagte Pfarrer Schmidt. Trotzdem sei man vor Schicksalsschlägen nicht gefeit. Gefühle, Fragen und Nöte seien bei vielen Menschen vom Grundsatz her ähnlich. „Alle Menschen suchen das gute Gefühl: ‚Ich bin nicht allein. Ich werde akzeptiert‘.“

Der Neujahrsempfang in der Zoar-Wohnanlage in Winnweiler stand ganz im Zeichen der Musik. Das Hausmusik-Trio „Die Buhrmänner“ spielte zur Freude der Bewohner auf. Das Trio mit Erika (Akkordeon) und Gerd Buhrmann (Gitarre und Gesang) sowie Edmund Gänßinger (Klarinette) ist in der Wohnanlage bekannt und beliebt. Außerdem spielten Getrud Volz (Bewohnerin), Simone Bauer (Mitarbeiterin) und  Brigitte Kuntz (Ehrenamtliche) den „Märkischen Bauerntanz“ auf der Flöte. Auch das zum Wohlgefallen der Gäste, zumal Getrud Volz bereits über neunzig Jahre alt ist und zu feierlichen Anlässen trotzdem immer noch gern auf der Flöte spielt. Dafür gab es viel Applaus.

Zoar-Direktor Peter Kaiser gab einen Rückblick über das vergangene Jahr. Vieles sei bei Zoar in Bewegung, und er äußerste den Wunsch, dass sich der Schwung auch in das neue Jahr übertrage. „Wir dürfen nicht statisch verharren und unbeweglich beobachtend sein“, erklärte Peter Kaiser. „Wir müssen uns dem Markt stellen und den Bedarfen anpassen.“ So gehören, laut Kaiser, die großen Komplexeinrichtungen der Vergangenheit an. „Die Zukunft gehört den kleinen, dezentralen Wohneinheiten; und das sowohl in der Altenhilfe als auch in der Eingliederungshilfe.“ Zukünftige Generationen würden andere Anforderungen an das Wohnen im Alter stellen. „Darauf müssen wir uns heute schon einstellen.“ Zoar-Angebote werden sich, laut Kaiser, verstärkt  personenbezogen und ambulant an alte, kranke und beeinträchtigte Menschen richten, so dass diese ihr vertrautes Umfeld nicht verlassen müssen; so Kaiser zum Stichwort „Dezentralisierung“. Er dankte allen am Erfolg Beteiligten und machte deutlich, dass die hohe Qualität der Zoar-Dienstleistungen nur auf Grundlage des engagierten Einsatzes  fachkompetenter Mitarbeiter möglich ist.

An seinem letzten offiziellen Arbeitstag vor dem Renteneintritt stand außerdem Einrichtungsleiter Detlef Buch im Mittelpunkt. Zahlreiche Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, um sich zu bedanken, alles Gute zu wünschen und Detlef Buch mit einem selbstgedichteten Lied zu verabschieden. „Mit 63 Jahren fängt das Leben an“ sangen sie, frei nach Udo Jürgens, und gaben damit schon einen kleinen Vorgeschmack auf die offizielle Verabschiedung des langjährigen Einrichtungsleiters, die am 22. Januar in der Zoar-Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen stattfinden wird.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 13. Januar 2015