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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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12.01.2015 09:32 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in den Zoar-Werkstätten: Werkhaus Alzey


Alzey. „Jeder von uns hatte im vergangenen Jahr positive und negative Erlebnisse“, sagte Werkstattleiter Michael Dhom beim Neujahrsempfang im Werkhaus Alzey. „Über manche unserer Entscheidungen haben wir uns vielleicht geärgert, auf andere waren wir stolz.“ Mit diesen Worten begrüßte er die rund hundert Gäste im Speisesaal des Werkhauses. „Persönlich fällt mein beruflicher Rückblick in Verbindung mit meiner neuen Aufgabe etwas kürzer aus, weil ich erst seit 118 Tagen als Werkstattleiter tätig bin“, sagte Michael Dhom. „Mittlerweile habe ich Sie besser kennenlernen dürfen und Sie in Aktion in Ihrem Arbeitsumfeld erlebt. Das hat mir geholfen, die komplexen Arbeitsabläufe in den Werkstätten zu erfassen.“ Werkstattleiter Dhom dankte allen Mitarbeitern und Beschäftigten für ihren Einsatz im vergangenen Jahr und rief dazu auf, Ideen und Anregungen weiterzugeben, um neue Entwicklungen innerhalb der Werkstätten zu unterstützen. 

„Vieles hat sich bei Zoar getan.“ In seinem Jahresrückblick ließ Direktor Peter Kaiser die vergangenen Ereignisse Revue passieren. Unter anderem sind die Planungen für den Anbau der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen abgeschlossen, der Spatenstich für den Bau einer Kindertagesstätte auf dem Gelände des Rheinhessischen Diakoniezentrums in Heidesheim ist erfolgt und der Um- und Neubau des Palettenbaus in Rockenhausen fast fertiggestellt. Mit dem Kauf des ehemaligen DRK-Patientenhotels in Ludwigshafen entsteht ein Dezentralisierungsstandort. Außerdem startete Zoar mit einem neuen Corporate Identity (CI). Das alte Logo wurde überarbeitet und moderner gestaltet. „Vielfältige Aufgaben stellen Zoar vor neue Herausforderungen“, so Kaiser in seiner Vorschau auf das Jahr 2015. Zum 1. Februar wird die gemeinsame ökumenische Sozialstation in Brücken ihre Arbeit aufnehmen, in Kaiserslautern ist eine neue Pflegeeinrichtung geplant.  „Wir bieten unsere Dienstleistungen in einem dynamischen, ständig wachsenden Markt an. Die Qualität unserer Dienstleistungen ist anerkannt und wir werden uns auch zukünftig als Qualitätsführer profilieren.“

Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2015 aus („Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Römer 15,7). „Diese Jahreslosung ist Wegweiser“, so Pfarrer Schmidt. „Es geht darum, sich selbst angenommen zu fühlen und andere das spüren zu lassen.“ Mit den Worten der Jahreslosung sei eine Zusage gegeben und gleichzeitig auch eine Aufgabe verbunden. „Wir hören die Zusage, dass alle unsere Lebensfragen bei Gott auf offene Ohren stoßen und dass wir ihm vertrauen dürfen. Gleichzeitig bekommen wir auch die Aufgabe, anderen Menschen etwas von diesem Vertrauen weiterzugeben, das wir erfahren dürfen.“ Dafür biete der Glaube Halt. Denn er vermittle die Zuversicht, dass alles gut werde. 

Grußworte sprachen Steffen Unger, Verbandsbürgermeister Alzey Land, sowie Christoph Burkhard, Bürgermeister der Stadt Alzey. Beide sprachen von der Wichtigkeit der Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigung. Unger lobte das harmonische Miteinander im Werkhaus sowie die guten Arbeitsergebnisse. Sein Lob ging an die gut ausgebildeten Zoar-Mitarbeiter, deren Kompetenz und Fachlichkeit bei der Anleitung zu den qualitativ hochwertigen Ergebnissen führen. Burkhard sprach von seiner langjährigen Verbindung zu Zoar und ermunterte die Anwesenden bezüglich der angekündigten Neuerungen, sich darauf einzulassen. „Hier kommt kein Chef mit der Hammermethode. Hier zählen noch persönliche Gespräche und Kollegialität.“ 

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von der „Workhouse Gang“ mit Thorsten Vering, Martin Hartwig, Hanns Blumentrath und Harald Krumes. Sie spielten zwei Songs; „Sweetheart“, geschrieben von Thorsten Vering, und den Cover-Song „Tage wie diese“ von den „Toten Hosen“.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 13. Januar 2015