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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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12.01.2015 09:22 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Zoar-Wohnanlage in Alsenz


Alsenz. Beim Neujahrsempfang in der Zoar-Wohnanlage am Uferweg in  Alsenz wurde gesungen; begleitet am Klavier von Elke Freudenberger, die den wöchentlichen Singkreis für die Seniorinnen und Senioren leitet. „Musik erreicht alle Menschen, egal im welchen Alter sie sind“, so Elke Freudenberger, die in der Zoar-Wohnanlage in Alsenz im Sozialen Dienst arbeitet. Und so wurde vor der Auslegung der Jahreslosung „Am Brunnen vor dem Tore“ gesungen. Anschließend sprach Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt vom Sinn der Jahreslosung als Wegweiser für das neue Jahr. Die Jahreslosung für 2015 lautet: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Römer 15,7). „Wir wünschen uns alle Glück, Gesundheit, eine stabile wirtschaftliche Lage sowie Frieden in oftmals friedlosen Zeiten“, sagte Pfarrer Schmidt. „Und wir hoffen, dass alles gut wird beziehungsweise gut bleibt.“ Trotzdem sei man vor Schicksalsschlägen, die jeden Menschen treffen können, nicht gefeit. Gefühle, Fragen und Nöte seien bei vielen Menschen vom Grundsatz her ähnlich. „Alle Menschen suchen das gute Gefühl: ‚Ich bin nicht allein. Ich werde akzeptiert‘.“

Pfarrer Schmidt lobte die Zoar-Wohnanlage in Alsenz als ein Zuhause für die dort lebenden älteren Menschen. Auch das Alter sei von glücklichen Momenten getragen. Der Ausspruch, dass ich das noch erleben darf, sei prägend für solche Momente. Auch Manuela Lanzer, verantwortliche Pflegefachkraft, sprach in ihrer Begrüßung der rund fünfzig Gäste von einem glücklichen Moment, „dass wir diesen Neujahrsempfang gemeinsam feiern dürfen“. 

Zoar-Direktor Peter Kaiser schloss sich ihren guten Wünschen für das Neue Jahr an und gab einen Rückblick über das vergangene Jahr. Vieles sei bei Zoar in Bewegung, und er äußerste den Wunsch, dass sich der Schwung auch in das neue Jahr übertrage. „Wir dürfen nicht statisch verharren und unbeweglich beobachtend sein“, erklärte Peter Kaiser. „Wir müssen uns dem Markt stellen und den Bedarfen anpassen.“ So gehören, laut Kaiser, die großen Komplexeinrichtungen der Vergangenheit an. „Die Zukunft gehört den kleinen, dezentralen Wohneinheiten; und das sowohl in der Altenhilfe als auch in der Eingliederungshilfe.“ Zukünftige Generationen würden überdies andere Anforderungen an das Wohnen im Alter stellen. „Darauf müssen wir uns heute schon einstellen.“ Die Zukunft werde den kleinteiligen Angeboten gehören, die sich personenbezogen und ambulant an alte, kranke und beeinträchtigte Menschen richten, so dass diese ihr vertrautes Umfeld nicht verlassen müssen. So ging Direktor Kaiser auf das bedeutsame Stichwort „Dezentralisierung“ ein. 

Des Weiteren informierte Direktor Kaiser über geplante Vorhaben des Evangelischen Diakoniewerks Zoar. Zu den Großprojekten zählt unter anderem das Servicewohnen für Senioren in der Nachbarschaft der Seniorenresidenz in Kirchheimbolanden, wo fünfzehn neue Wohnungen entstehen. Auch das Nachbargrundstück der Wohnanlage in Alsenz soll bebaut werden. Dort sollen ebenfalls Servicewohnungen für Seniorinnen und Senioren geschaffen werden. Weitere Projekte sind zum Beispiel der Um- und Neubau des Palettenbaus in Rockenhausen, die Ausgestaltung des Dezentralisierungsstandorts Ludwigshafen, wo das ehemalige DRK-Patientenhotel von Zoar erworben und zum inklusiven Wohnobjekt umgebaut wird. 

Ein Grußwort sprach Arno Mohr, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel. Dezentralisierung sei ein wichtiges Stichwort. Ambulante Pflege im vertrauten Umfeld werde immer wichtiger für die Kunden. Dafür allerdings benötige man Fachkräfte, um die Qualität, wie sie bei Zoar gewährleistet sei, bieten zu können. „Denn die Mitarbeiter sind der Garant für gute Qualität.“

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 8. Januar 2015