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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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11.12.2014 12:57 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Offizieller Spatenstich für den Neubau der Zoar-Kindertagesstätte


Die Arbeiten für die dreigruppige Kindertagesstätte auf dem Zoar-Gelände des Rheinhessischen Diakoniezentrums in Heidesheim haben bereits begonnen. Nun wurde der neue Fachbereich Kindertagesstätte, der die Fachbereiche Eingliederungs- und Altenhilfe ergänzt, mit dem offiziellen „Spatenstich“ gebührend gefeiert. Bis August 2015 soll der Neubau bezugsfertig sein. 

„Komm, bau ein Haus!“, ertönte es  in den Räumen der provisorischen Zoar-Kita. Zahlreiche Vertreter aus der Orts- und Verbandsgemeinde sowie der am Bau mitwirkenden Firmen hatten sich hier versammelt. Auch Eltern mit ihren Kindern, die seit dem 1. Juli 2014 in der provisorischen Kita betreut werden, waren der Einladung gefolgt. „Wir schaffen Räume zum Träumen, die angefüllt sind mit der quirligen, fröhlichen Lebenslust der Kinder“, sagte Einrichtungsleiterin Monja Seckler-Classen. Das steckt an, wie das gemeinsame Lied, auf der Gitarre von Clemens Wollner begleitet, unschwer zeigte. „Kinder sind mit ihrer Heiterkeit und Unbekümmertheit etwas ganz Besonderes“, bestätigte Zoar-Seelsorger Pfarrer Friedrich Schmidt. Er bezeichnete den Spatenstich für die Kita in einer diakonischen Einrichtung als „Tag großer Freude“. 

„Das gibt die schönste Kita weit und breit mit den schönsten Baumhäusern“, versicherte Zoar-Direktor Peter Kaiser. „Sobald die Kita fertiggestellt ist, werden wir mit der Senioren-Tagesstätte, der sogenannten „SenTa“, ein weiteres wegweisendes Projekt in Angriff nehmen“, erläuterte er seine Zukunftsvision. Das gefiel Verbandsbürgermeister Joachim Borrmann, der zum neuen Betätigungsfeld – Betreuung von Null bis 100 – im Diakoniezentrums Heidesheim gratulierte und sich über die neuen Kita-Plätze freute. Heidesheim sei in der Kinderbetreuung sehr gut aufgestellt, bestätigte auch Ortsbürgermeister Martin Weidmann. „Wunderbare Kräfte haben zusammengewirkt, dass dies geschehen konnte“, gab Pfarrerin Erika Hagemann ihrer Freude Ausdruck. Sie überreichte der Kita-Leiterin Judith Holub stellvertretend eine Nachbildung des Altarkreuzes aus dem Martin-Niemöller-Haus. „Nichts vermag die Idee, die mit diesem inklusiven Konzept verwirklicht wird, treffender auszudrücken, als die bildlichen Symbole auf diesem Kreuz. Kinder, Eltern, alte und behinderte Menschen – alle berühren sich“, so Hagemann. 

Nach den Grußworten waren die Kinder mit ihrem Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn“ ganz im Mittelpunkt der Veranstaltung. Natürlich packten sie danach auch draußen auf der Baustelle beim Spatenstich tüchtig mit an, professionell ausgerüstet mit Helm, Weste und Schaufel.

Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 10. Dezember 2014