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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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28.11.2014 13:26 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Gründung einer gGmbH im Zusammenschluss des Evangelischen Diakoniewerks Zoar und der Ökumenischen Sozialstation Brücken

Pressemitteilung des Evangelischen Diakoniewerks Zoar und der Ökumenischen Sozialstation Brücken


Rockenhausen/Brücken. Die Entscheidungsgremien der Ökumenischen Sozialstation Brücken und des Diakoniewerks Zoar sind übereingekommen, eine gGmbH zu bilden. Nachdem die Verhandlungen zur Bildung einer gGmbH vom Ordinariat, dem Landeskirchenrat, der Caritas und dem Diakonischen Werk in Speyer unterstützt wurden, wird mit einer baldigen Gründung gerechnet. Die zukünftige Zusammenarbeit wird für die Kunden keine Veränderungen im Bereich der ambulanten Dienstleistungen mit sich bringen.

„In den Verhandlungen ist deutlich geworden, dass die Ökumenische Sozialstation Brücken es allein schwer hat, ihren Auftrag wirtschaftlich zukunftsweisend zu erfüllen“, berichtet Zoar-Direktor Peter Kaiser. „Auch um Synergien zu nutzen, ist es von großem Vorteil, eingebettet in eine größere Einrichtung zu sein.“ Mit dem Evangelischen Diakoniewerk Zoar, einem der großen diakonischen Träger in Rheinland Pfalz, trete nun ein starker Partner an die Seite der Ökumenischen Sozialstation Brücken. Beide Partner werden in baldiger Zukunft eine gemeinnützige GmbH gründen. Mit seinen 18 Einrichtungen an elf Standorten ist Zoar einer langjährigen Tradition verpflichtet. Rund 1300 Mitarbeiter arbeiten für das Evangelische Diakoniewerk Zoar im Dienst am Menschen.

„Die ambulante Arbeit der Ökumenischen Sozialstation Brücken geschieht weiterhin vom Alois-Hemmer-Haus in Brücken aus“, informiert Michael Comtesse, Vorstand der Ökumenischen Sozialstation Brücken. Überdies werde nach der Zusammenlegung beider Einrichtungen eine Ausweitung auf Arbeitsbereiche des Diakoniewerks angestrebt. Die damit einhergehende Erweiterung des Angebotsspektrums wird für die zukünftige gGmbH von Vorteil sein. „Erwartet wird zum Beispiel eine größere Auslastung der Tagespflege im Alois-Hemmer-Haus“, so Michael Comtesse weiter.

In den vorangegangenen Verhandlungen ist deutlich geworden, dass die Bildung einer gemeinnützigen GmbH sowohl den größten Teil der Arbeitsplätze der Ökumenischen Sozialstation Brücken, den Versorgungsauftrag mit einem Einzugsgebiet von 30.000 Einwohnern als auch die Fortführung der Arbeit in kirchlicher Trägerschaft sichert. „Wir werden in Zukunft zahlreiche Synergieeffekte nutzen können“, sagt Peter Kaiser, Direktor des Evangelischen Diakoniewerks Zoar. Dies sei vor allem mit Blick auf die Verwaltung und die Dienstleistungen von Zoar möglich. „Um die Einrichtung fit für die Zukunft zu machen, muss allerdings über eine Straffung der Bereiche nachgedacht werden, deren Arbeit nach dem Zusammenschluss von einer zentralen Verwaltung übernommen werden kann, was auch Personaleinsparungen beinhalten wird“, sind sich beide Verhandlungspartner einig. Sie sind davon überzeugt, dass durch den Zusammenschluss die wirtschaftliche Sicherung der Ökumenischen Sozialstation Brücken auf lange Sicht gegeben ist.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 27. November 2014