Titelbild

[ Suchen ]

Unsere Leistungen

Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



Um das Magazin zu öffnen, bitte das Bild anklicken.
Schriftgröße:
06.10.2014 07:21 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Verabschiedung von Cornelia Broch und Einführung von Michael Dhom als neuer Werkstattleiter der WfbM und des Werkhauses in Alzey


Alzey. Aufgrund einer beruflichen Neuorientierung verließ Zoar-Mitarbeiterin Cornelia Broch Ende August 2014 das Evangelische Diakoniewerk Zoar. Cornelia Broch, rund zwanzig Jahre im Unternehmen beschäftigt, war am Ende ihrer beruflichen Laufbahn bei Zoar Werkstattleiterin der Werkstätten und des Werkhauses in Alzey. Die studierte Religionswissenschaftlerin, die in den zurückliegenden zwei Jahren überdies eine Arbeitsgruppe zur strategischen Ausrichtung und Zukunftsfähigkeit der Werkstätten leitete, verließ Zoar auf ihren eigenen Wunsch. Sie nahm ihre Arbeit und somit neue Herausforderungen in einer anderen sozialen Einrichtung in Neuss auf.

Verabschiedet wurde Cornelia Broch in einem feierlichen Rahmen. Ihren Werdegang bei Zoar fasste Kurt Philipp, Fachabteilungsleiter Eingliederungshilfe, in lobenden Worten zusammen. Er berichtete von beruflichen Erfolgen ebenso wie von persönlichen Begegnungen. Thomas Kreck-Hövel, Werkstattleiter in Heidesheim und Kollege in gleicher Funktion, beschrieb das kollegiale Miteinander über Standortgrenzen hinweg als überaus gewinnbringend. Zoar-Direktor Peter Kaiser schloss sich den wertschätzenden Worten an und drückte sein Bedauern über den Entschluss zur beruflichen Veränderung aus. Gleichzeitig betonte er, dass das Unternehmen als Ergebnis einer internen Ausschreibung einen fähigen Nachfolger gefunden habe. "Michael Dhom ist der richtige Mann an dieser Stelle", so Kaiser. "Er wird nicht nur das Geschaffene bewahren, sondern auch bestrebt sein, die für die Zukunft geplanten Veränderungen und Erweiterungen fachkompetent zu begleiten." In diesem Zusammenhang sprach Peter Kaiser das Zoar-interne Führungskräftetraining an, das auch Michael Dhom durchlaufen hat. "Die Weiterbildung unserer Mitarbeiter, die das Zeug zur Führungskraft haben, trägt erste Früchte."

Michael Dhom, Diplom-Sozialpädagoge und im Zweitstudium Absolvent der Wirtschaftswissenschaften, bedankte sich für die "Vorschuss-Lorbeeren" und ging in seiner Ansprache vor allem auf seine zukünftigen Mitarbeiter ein, von denen er sich vor allem Vertrauen und Unterstützung erhofft. "Die Fußstapfen von Frau Broch sind sehr groß", sagte er. Daher wolle er gar nicht erst versuchen, sie zu füllen. Sich ein eigenes Profil zu verschaffen, sei in diesem Fall sein wichtigstes Ziel. "Ich möchte versuchen, es zu verwirklichen, indem ich Bestehendes übernehme, aber auch Neues einführe und damit eigene Akzente setze." Michael Dhom, der bereits seinen Zivildienst bei Zoar leistete und nach seinem Studium im Sozialen Dienst der Werkstätten in Heidesheim anfing, verbrachte zehn Berufsjahre in der Schweiz, in denen er im Inselspital in Bern arbeitete. Im Oktober 2012 kehrte er zurück zu Zoar. Dort war er zwei Jahre im Controlling beschäftigt, bis er im September dieses Jahres zum Werkstattleiter in Alzey ernannt wurde.

Sowohl Michael Dhom als auch Cornelia Broch bedankten sich für die lobenden und anerkennenden Worte. Beide waren emotional berührt, denn für beide beginnt ein neuer beruflicher Lebensabschnitt. Für die ersten Wochen im neuen Job hat sich Michael Dhom vorgenommen, sich so schnell wie möglich das nötige Fachwissen anzueignen, um für alle Beschäftigten, Mitarbeiter und externen Vertreter ein kompetenter Ansprechpartner zu sein. "Außerdem möchte ich das angestoßene Projekt zur Zukunftsausrichtung der Zoar-Werkstätten hier am Standort Alzey mit Leben füllen und Schritt für Schritt umsetzen." Grußworte sprachen außerdem Christoph Burkhard, Bürgermeister der Stadt Alzey, Andrea Maurer, Vertreterin des Sozialamtes der Kreisverwaltung Alzey-Worms, sowie Frank Müller von der Rheinhessen Fachklinik.

Alexandra Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar
September 2014