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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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15.07.2014 14:35 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

Sommerfest „160 Jahre Zoar Rockenhausen“


Das traditionelle Zoar-Sommerfest auf dem Inkelthalerhof unter dem Motto „160 Jahre Zoar Rockenhausen“ wurde mit einem feierlich gestalteten Gottesdienst in der Zoar-Kapelle eröffnet, der von Friedrich Schmidt, Pfarrer des Evangelischen Diakoniewerks, und Pfarrer Jürgen Hintze, i.R., gehalten wurde. „Jeder Mensch braucht ein gutes Wort“, sagte Pfarrer Schmidt in seiner Predigt. „Im Evangelium, der frohen Botschaft, finden wir das.“ Es hilft, so Schmidt, gerade an Tagen wie den zurückliegenden, an denen etwas für alle Unfassbares passiert ist. „Da hilft so ein Fest auch, um näher zusammenzurücken.“ Damit bezog er sich auf den nach einem Brand in einer Zoar-Wohngruppe kürzlich verstorbenen Bewohner.

Motto: „Weitermachen und nicht stehen bleiben“

Auch Direktor Peter Kaiser kam in seiner Begrüßung auf den Brand, der alle Zoar-Mitarbeiter, Bewohner und Beschäftigten geschockt habe, zu sprechen. Gleichzeitig wies er auf die Schweigeminute zum Gedenken an den Verstorbenen hin, die um 12.00 Uhr mit einleitendem Glockengeläut gehalten wurde. „Angesichts der langen Tradition von Zoar müssen wir nun noch mehr als vorher gemeinsam an die Zukunft denken“, sagte Direktor Kaiser nach einem historischen Rückblick. Weitermachen und nicht stehen bleiben, so laute das Motto. Neben den zahlreichen Unterstützungsangeboten in den unterschiedlichsten Bereichen der Eingliederungs- und Altenhilfe nannte er zukunftsweisende Projekte. Dazu zählen die neue Kindertagesstätte am Zoar-Standort Heidesheim und das betreute Wohnen, das Menschen mit Beeinträchtigungen ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld erleichtert. Direktor Peter Kaiser dankte allen, die aktiv an der Ausgestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt haben sowie all denen, die in der Vorbereitung und durch ihre Arbeit an den unterschiedlichen Ständen zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben. Besonders herzlich begrüßt wurde Verbandsbürgermeister Michael Cullmann. „Zoar ist ein wichtiger und großer Arbeitgeber im Donnersbergkreis. Auf die guten Kontakte zur Verbandsgemeinde sind wir stolz“, so Peter Kaiser.

Musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes

Der Gottesdienst wurde kreativ gestaltet von der Chor- und Gottesdienstgruppe unter der Leitung von Christine Väth-Kemery, die die Lieder auf der Gitarre begleitete. Der Tanzkreis „Elwetritsche“ unter der Leitung von Christa Portz-Stengel präsentierte zwei Tänze mit gottesdienstlichen Elementen. Auf der Orgel wurde der Gottesdienst von Hans-Ludwig Burckhart begleitet. Auch Thomas Draws (Gesang) und Ralf Bommes (Keyboard), Bewohner des Inkelthalerhofs, trugen mit einem gelungenen Liedbeitrag zur musikalischen Ausgestaltung des Gottesdienstes bei. Die Dekoration in der Zoar-Kapelle beschwor den Sommer herbei, der sich am vergangenen Sonntag von seiner launischen Seite zeigte, wenn sich immer mal wieder der Himmel für einen kräftigen Schauer öffnete. Dafür waren die Papier-Sonnenblumen an den Fenstern der Kapelle, die von Bewohnern des Inkelthalerhofs hergestellt worden waren, umso bunter und strahlender.

Großes Angebot an Infos und Produkten

Auch alle anderen Aktivitäten und Angebote büßten aufgrund der Wetterkapriolen nichts von ihrer Attraktivität ein. Auf die musikalischen und tänzerischen Angebote war aufgrund des Todesfalls verzichtet worden. Daher war das Programm etwas „abgespeckt“, aber dafür nicht weniger attraktiv für die zahlreichen Besucher. Für die kleinen Gäste gab es wieder ein umfangreiches Kinderprogramm, vom Ponyreiten, und Torwandschießen über Tischfußball bis hin zur Mohrenkopfschleuder und zum Basteln mit Naturmaterialien. Derweil hatten die Eltern die Möglichkeit, über das Gelände des Inkelthalerhofs zu schlendern, das aufgrund der Aktivitäten in allen Häusern überaus gut genutzt war.

Alle Gäste zog es außerdem zur Tombola mit 500 hochwertigen Preisen sowie zum Verkauf der kunsthandwerklichen Produkte. Angeboten wurden dort kreative Laubsägearbeiten, dekorative Töpfereien, fantasievolle Gruß- und Glückwunschkarten, Türkränze, Vogelhäuschen und vieles mehr. Besonders beliebt bei den Besuchern waren auch in diesem Jahr die handgefertigten Kerzen und Seifenpäckchen aus der Werkstatt in Kaiserslautern. Erweitert wurde die Angebotspalette außerdem durch Produkte der Zoar-Gärtnerei „Grashof“. Außer den Verkaufsständen zogen auch vielfältige Informationsstände interessierte Besucher an. Informiert wurde über Zoar als Gesamteinrichtung der Eingliederungs- und Altenhilfe sowie über die Werkstätten in Rockenhausen. Am Stand der Rockenhäuser Werkstätten für beeinträchtigte Menschen stellte sich schwerpunktmäßig der Berufsbildungsbereich vor.  

Weitere populäre Highlights des Festes waren der meditative Tuchtanz von der Zoar-Tanzgruppe „Just for dance“ unter der Leitung von Sigrid Molz im Falkhauspark sowie der Barfußpfad, das Kinderschminken, der Luftballonwettflug und die Luftballonmodellage und das Dunkelcafé, in dem nicht nur Getränke gereicht wurden, sondern es auch Angenehmes zu riechen, zu fühlen und zu schmecken gab.

Alexandra Koch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar

13. Juli 2014