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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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07.07.2014 13:11 Alter: 3 yrs
Kategorie: Aktuelles

30-jähriges Jubiläum Rheinhessisches Diakoniezentrum Heidesheim


In der Festwoche fanden sowohl Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen als auch Werkstattführungen statt. Am Samstagabend stand die Unterhaltung im Vordergrund. Im Park des Evangelischen Diakoniewerks fand ein Open-Air-Konzert mit den Bands „Dan Tanner & friends“ und „Yusuf’s Erben“ statt. Martin Weidmann, neu im Amt des Bürgermeisters von Heidesheim, begeisterte die Zuhörer als Sänger und Frontmann von „Dan Tanner & friends“. Über zwei Stunden unterhielten die acht Musiker das Publikum mit Rock’n Roll aus den 50ern bis hin zu aktuellen Songs. Die Rock’n Roll-Band aus Heidesheim gibt es seit über zwanzig Jahren. Bei Zoar spielten sie zum ersten Mal. Nach dem Auftritt waren sich die Bandmitglieder einig: „Hier treten wir wieder auf“.

Freude über ein inklusives Fest

Die Bandmitglieder von „Yusuf’s Erben“ mit Bandleader Peter Föller boten dem Publikum Rock und Folk. Rock in Verbindung mit Folkanteilen führt zum unverwechselbaren Stil der Band. Auch Eigenkompositionen der sechs Musiker aus dem Großraum Ingelheim/Bad Kreuznach gehören zum Repertoire. Trotzdem im Ausschank auf Alkohol verzichtet wurde, war die Stimmung im Park ausgelassen und offen. Als Reaktion auf den Applaus der Zuhörer gaben beide Bands Zugaben. „Es war ein gelungener Konzert-Abend mit einer tollen Atmosphäre und vielen Heidesheimer Bürgern, die als Gäste zu uns gekommen sind“, bilanzierte Einrichtungsleiterin Monja Seckler-Classen. Insgesamt seien viele positive Rückmeldungen bei den Organisatoren des Jubiläums eingegangen. „Besonders das Ambiente im Park hat vielen Besuchern gefallen.“

Höhepunkte des Festes: Gottesdienst und Sommerfest

Den Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten bildete das Sommerfest am Sonntag, das von einem feierlichen Gottesdienst eröffnet wurde. Den Jubiläumsgottesdienst hielten der Pfarrer des Evangelischen Diakoniewerks Friedrich Schmidt sowie Marita Bach, Gemeindereferentin der katholischen Pfarrgemeinde Heidesheim. Zuvor waren die rund 120 Gottesdienstteilnehmer von Einrichtungsleiterin Monja Seckler-Classen und Werkstattleiter Thomas Kreck-Hövel begrüßt worden. An der Orgel wurde der Gottesdienst von Hans Georg Deibert begleitet.

Der Festgottesdienst war bunt und vielfältig, weil zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Beiträgen daran teilnahmen. Den Kanon „Lasst uns miteinander“ sangen Zoar-Bewohnerin Manuela Kolb und Zoar-Mitarbeiter Clemens Wollner, der das Lied außerdem auf der Gitarre begleitete. Beide animierten die Gottesdienstteilnehmer zum Mitsingen, so dass die Zoar-Kapelle schließlich erfüllt war von vielstimmigen Kanon-Klängen. Aktiv am Gottesdienst beteiligt, war außerdem die Band „Zoar Live“. „Halleluja aus Taizé“ sangen Manuela Kolb, Marie-Christine Doka, Nina Rathgeber, Bernd Kappaun, Helga Boadu sowie Clemens Wollner, der auch dieses Lied auf der Gitarre begleitete. Nach dem Glaubensbekenntnis und der Schriftlesung sang Küster Manuel Presser solo das Lied „Wohl denen, die da wandeln“. „Die Musik geht ans Herz“, fasste Gemeindereferentin Marita Bach in Worte, was alle Gottesdienstteilnehmer fühlten. „Ein Mensch mit dreißig hat noch viel vor, startet gerade durch und plant seine Zukunft“, so Bach. „Bei Zoar ist das ähnlich. Es hat sich am Standort Heidesheim schon vieles entwickelt und weitere Zukunftspläne gibt es zu erwarten.“ Die Fürbitten wurden von Teilnehmern des ökumenischen Besuchsdienstkreises gehalten: Helga Nickel, Gertrud Hesping, Ingeborg von Guchala, Anne Thiedig, Heinz Hesping und Maria Schmitz.

Direktor Peter Kaiser: Grußwort mit Ausblick auf Zukunft

Auch das Grußwort von Direktor Peter Kaiser, der die herzlichen Grüße des Verwaltungsrats überbrachte, war richtungs- und zukunftsweisend. „Wir möchten Zoar öffnen und noch mehr als bisher mit den umliegenden Gemeinden vernetzen.“ Diese Entwicklung habe bereits begonnen. Aktuelles Beispiel dafür ist die neu gegründete Kindertagesstätte in Räumen des Rheinhessischen Diakoniezentrums Heidesheim. „Die Zeiten ändern sich“, so Direktor Kaiser. „Verschiedene Lebensentwürfe müssen nicht zwangsläufig dazu führen, dass man sich auseinanderentwickelt.“ Wenn auf dem Zoar-Gelände in Heidesheim zukünftig Kinder mit alten und mit beeinträchtigten Menschen zusammentreffen, sei das gelebte Inklusion. Auch eine Senioren-Tagesstätte, die sogenannte „SenTa“, ist für die Zukunft geplant. „Heidesheim ist ein fester Bestandteil von Zoar“, sagte Peter Kaiser. „Hier wird sich in den nächsten Jahren noch sehr viel bewegen.“ Und: „Bauarbeiten bringen zwar Lärm mit sich. Aber wo Lärm ist, ist auch Entwicklung.“ Weitere Grußworte sprachen Dorothea Schäfer, 2. Beigeordnete des Landkreises Mainz-Bingen, Herbert Pieper, 1. Beigeordneter des Ortsgemeinderats Heidesheim, sowie Alexandra Niedringhaus, Kirchenvorstandsmitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Heidesheim.

Buntes Unterhaltungsprogramm lockte zahlreiche Besucher

Das Unterhaltungsprogramm nach dem Gottesdienst war ebenso bunt und vielfältig wie das Programm in der Kirche. Angeboten wurden außerdem Werkstattführungen und ein reichhaltiges Verkaufsangebot in der Abteilung Kunst&Gewerbe der Zoar-Werkstätten. Auch die neu gegründete Kindertagesstätte war für interessierte Besucher geöffnet. Für das leibliche Wohl der Gäste war mit herzhaften und süßen Speisen bestens gesorgt. Auf der Bühne im Park sorgten der gemischte Chor „Swinging People“ aus Oberdiebach sowie die Tanzgruppe „Dance United“ aus Appenheim für Unterhaltung der zahlreichen Gäste. Musikalisch und tänzerisch bereichert wurde das Programm außerdem vom Blasorchester der Musikvereine Niederheimbach und Trechtingshausen und von der Draiser Tanzgruppe aus Mainz.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 7. Juli 2014