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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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05.07.2017 10:00 Alter: 143 days
Kategorie: Aktuelles

2. Zoar-Radtour am 23. und 24. Juni 2017


Auch die 2. Zoar-Radtour unter dem Motto „Gemeinsam viel bewegen“ war ein voller Erfolg. Diesmal führte die Strecke von Kusel nach Heidesheim.

Bei bestem Radler-Wetter fuhren die rund 80 Teilnehmer der 2. Zoar-Radtour an zwei Tagen durch eine landschaftlich abwechslungsreiche Region – von Kusel nach Heidesheim. Von urwüchsigen Felsformationen über zahlreiche Gradierwerke im Salinental bei Bad Kreuznach bis hin zum Rhein-Nahe-Eck in Bingen und weiter zur wild-romantischen Idylle direkt am Rhein war auf der 2. Zoar-Radtour zur Begeisterung der Teilnehmer alles enthalten. Mit dabei waren Mitarbeiter, Bewohner und externe Gäste, so dass sich auf der rund 140 Kilometer langen Strecke Menschen mit und ohne Beeinträchtigung begegneten. Diese Radtour im Zeichen der Inklusion wird immer bekannter. Das zeigen die bestätigenden Rückmeldungen aller Menschen, denen die Radler an den zwei Tagen auf der Strecke begegnet sind.

Ausgangspunkt der 2. Zoar-Radtour war der Zoar-Standort Kusel, wo die Tour am Alten- und Pflegeheim in der Fritz-Wunderlich-Straße startete. Dort war im September 2015 die 1. Zoar-Radtour zu Ende gegangen. Nach diversen Grußworten, unter anderem des stellvertretenden Zoar-Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Baldur Melchior, des Verbandsbürgermeisters Dr. Stefan Spitzer, der Beigeordneten der Stadt Kusel, Julia Bothe, und der Zoar-Direktoren Martina Leib- Herr und Peter Kaiser, setzte sich der Tross in Richtung Lauterecken in Bewegung. Das Signal für den offiziellen Start der Radtour war der laute Startschuss, den Dr. Baldur Melchior mit einer Tröte gab. Von Kusel aus befuhren die Teilnehmer den attraktiven Glan-Blies-Radweg, um über Altenglan, St. Julian und Glanbrücken nach Lauterecken zu gelangen und von dort aus über Medard und Odenbach nach Meisenheim. Dort waren die Radler zu Gast bei der Kreuznacher Diakonie, die zu einem stärkenden Mittagessen eingeladen hatten. Offiziell empfangen wurde die Zoar-Radler-Gruppe von Diakon Oliver Schardt von der Geschäftsbereichsleitung Leben mit Behinderung, Wohnen und ambulante Assistenz.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen auf dem Hof der Einrichtung ging die Radtour weiter über Odernheim am Glan nach Bad Kreuznach, wo der erste Radtour-Tag seinen Abschluss fand. Erschöpft und glücklich über das erlebte Miteinander beim Radeln kamen die Teilnehmer bei der Nahetal-Jugendherberge oberhalb der Stadt an. Bei warmen Sommertemperaturen saßen die Radler noch lange draußen und tauschten sich aus über die Erlebnisse der gemeinsam geradelten Strecke des ersten Tour-Tags. Außerdem trug die Musik von „Fox Acustic“ zum geselligen Gesamterlebnis bei. „Fox Acustic“, das sind Annett (Gesang) und Matthias (Gitarre) Fuchs aus Ingelheim. Die beiden Vollblut-Musiker arbeiten seit vielen Jahrzehnten in verschiedenen Bands und Projekten und haben so unterschiedlichste Erfahrungen gesammelt. Sie präsentierten den Radtour-Teilnehmern bekannte Songs aus vielen Epochen, die alle akustisch anspruchsvoll dargeboten wurden. Und weil es so gut war, applaudierten die Zuhörer so lange, bis es Zugaben gab.

Am zweiten Tour-Tag führte die Radstrecke von Bad Kreuznach über Hackenheim und Volxheim nach Wöllstein und von dort aus über Gumbsheim nach Wallertheim. Dort waren die Radler zu Gast bei der Nieder-Ramstädter Diakonie, deren Mitarbeiter die Radler herzlich empfingen. Um sie für die Weiterfahrt zu stärken, servierten die dortigen Mitarbeiter ein stärkendes Nudelgericht. Offiziell empfangen wurde Zoar-Radler-Gruppe von Holger Griebel, Leiter des Wohnverbunds Wallertheim der Nieder-Ramstädter Diakonie, und von Andreas Nink, Leiter Kommunikation und Fundraising. Zuvor hatten Mitarbeiter der Einrichtung, unter anderem Frank Gruber, Teamleiter Wohntraining, und Bewohner des Wohnverbunds Wallertheim die Radler in Richtung Gumbsheim abgeholt. Das freudige Zusammentreffen fand mitten in den Weinbergen statt, und gemeinsam radelten alle in den Hof der Nieder-Ramstädter Diakonie. Zum Dank für die Gastfreundschaft erhielten alle Teilnehmer des Empfangskomitees ein eigens für die Tour erstelltes Zoar-Radtour-Trikot zur Erinnerung.

Von Wallertheim ging es weiter nach Gau-Bickelheim und dann über Sprendlingen nach Gensingen. Der Einstieg in den Nahe-Radweg erfolgte in Grolsheim. Auf dem schönen Nahe-Radweg fuhren die Teilnehmer bis nach Bingen. Dort gab es einen offiziellen Empfang der Stadt, den der Beigeordnete Jens Voll vornahm. Im Biergarten „Ludwig IV.“ vor der herrlichen Kulisse des Rheins und des Niederwalddenkmals waren die Radler zu kühlen Getränken, Eis und Brezeln eingeladen. Wiederum gestärkt ging es dann erneut in den Sattel. Die letzten Kilometer in Richtung Heidesheim, entlang des Rheins, standen auf dem Programm. Der idyllische Rhein-Radweg war für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis, das durch die motivierte Gruppendynamik noch mehr wirkte. Zu verlockend war das in der Sonne glitzernde Rheinwasser, als dass nicht auch ein abkühlendes Fußbad in der Höhe des Strandbads Ingelheim dazugehört hätte.

Das Ziel am Ende des zweiten Tour-Tags lag auf dem Gelände des Zoar – Rheinhessischen Diakonie-Zentrums Heidesheim. Dort wurden die Teilnehmer der 2. Zoar-Radtour im Rahmen des dortigen Sommerfestes freudig und lautstark empfangen. Für alle war es ein bewegender Moment, durch das Spalier der klatschenden Besucher, die bunte Krepp-Papier-Bänder gespannt hatten, zu radeln. Verschwitzt und glücklich fuhren alle Teilnehmer in einem Konfetti-Regen auf den letzten Metern ins Ziel. Dies war der krönende Abschluss der 2. Zoar-Radtour, die im Juni 2019 ihre Fortsetzung ab Heidesheim finden wird. Auch in zwei Jahren wird wieder der kommunikative Austausch zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung im Vordergrund stehen, und das sowohl in den Pausen als auch beim Fahrradfahren.

Weitere Bilder finden Sie nochmals hier in einer Bildergalerie.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar |26. Juni 2017