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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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08.02.2017 08:59 Alter: 290 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang im Rheinhessischen Diakonie-Zentrum Heidesheim am 19.01.2017


Heidesheim. „Bereitschaft zum Wandel und Offenheit für Veränderungen ist eine Notwendigkeit, um das eigene Fortbestehen in einer sich stetig wandelnden Umwelt zu sichern“, sagte Einrichtungsleiterin Monja Seckler-Classen beim Neujahrsempfang im Rheinhessischen Diakonie-Zentrum in Heidesheim. Sie lud dazu ein, am spannenden Prozess teilzunehmen und aktiv mitzuwirken. „Das solide Fundament der Werkstatt ist der Garant für die Qualität unserer Arbeit, für und mit Menschen mit Behinderung“, berichtete Werkstattleiter Thomas Kreck-Hövel. „Bis 2027 soll die Mehrzahl der Fachkräfte ambulant arbeiten und Menschen mit Behinderung in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes unterstützen und begleiten“, formulierte er seine Vision. Und weiter „Die Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sollen bis 2027 um 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen.“ Derzeit betrage die Übergangsquote bereits das 11fache des Bundesdurchschnitts. Die Herausforderungen, die das neue Bundesteilhabegesetz und die neue Werkstätten-Rechtsverordnung mit sich bringen, wolle man gemeinsam stemmen.

In seiner Ansprache ließ Zoar-Direktor Peter Kaiser die Entwicklungen in 2016 Revue passieren; beispielsweise die Erweiterung der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen sowie die Fertigstellung des Neubaus in Alzey, womit Zoar dort neben dem Arbeitsangebot für Menschen mit Beeinträchtigung nun auch mit einem Wohnangebot vertreten ist. Kaiser informierte auch über geplante Vorhaben. So werde man im Sommer zum Beispiel die Eröffnung des zentrumsnahen „Service-Wohnens am Torbogen“ in Kirchheimbolanden feiern. Der größte Teil der 15 Appartements ist bereits von zukünftigen Bewohnern durch Vorvertrag reserviert. Weiterhin laufen Planungen für das Hospiz in Rockenhausen, für die Neueröffnung des CAP-Markts in Brücken, für Wohnangebote an den Dezentralisierungsstandorten Eisenberg, Oppenheim und Kirchheimbolanden sowie für einen Architektenwettbewerb bezüglich des Neubaus des Bürgerhospitals in Kaiserslautern. Ausdrücklich dankte Direktorin Martina Leib-Herr allen Mitarbeitern sowie den ehrenamtlich Tätigen für ihr großes Engagement. „Dank sagen möchten wir auch unseren Kunden, Bewohnern und Betreuten, die uns als Träger ihr Vertrauen schenken.“

Am 1. Januar 2017 hat Pfarrer Jochen Walker seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar angetreten. Er sei inzwischen Experte für „Neues“, meinte er augenzwinkernd in Bezug auf die Jahreslosung 2017. Sie lautet: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26. „Die Jahreslosung ist ein Versprechen Gottes. Er stärkt uns. Wir werden mit allem, was wir brauchen, ausgestattet, um Neuem zu begegnen“, so Pfarrer Walker. Mit einer Eigenkomposition im Sinne der Jahreslosung hatten zuvor Clemens Wollner und Marie Doka auf den Empfang eingestimmt. „When the ship comes in“ hieß das Lied von Bob Dillon, das Paul von Denffer und Clemens Wollner gemeinsam intonierten. „Es schneit“ hieß die stimmungsvolle Vorführung der Kita-Kinder, die für ihren Überraschungsauftritt begeisterten Applaus ernteten.

Zoar stelle sich den vielfältigen Herausforderungen und leiste sehr gute Arbeit, sagte Kreisbeigeordneter Adam Schmitt. Er betonte die enge Verbundenheit mit Zoar. Mit den Worten „Nehmt einander an“ mahnt er in der Gesellschaft Toleranz an und forderte Respekt und Achtung vor der Würde des Menschen, sowohl für Migranten als auch für behinderte und alte Menschen. In ihrem Grußwort versprach Landtagsabgeordnete Dorothea Schäfer im Hinblick auf das neue Bundesteilhabegesetz ihre Unterstützung. Die guten Wünsche der Verbandsgemeinde überbrachte Beigeordnete Carola Mertens. Für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Zoar dankte Anne Thiedig im Namen aller ehrenamtlich Tätigen vom Ökumenischen Besuchsdienstkreis Heidesheim sowie im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde und der Katholischen Pfarrgemeinde.

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Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | 30. Januar 2017