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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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07.02.2017 14:50 Alter: 285 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang Wohnen am Ebertpark Ludwigshafen am 20.01.2017


Ludwigshafen. „Ist das gemeinsame Wohnen und Arbeiten denn schon Inklusion?“, fragte Einrichtungsleiterin Nadja Bier im Rahmen des Neujahrsempfangs am Zoar-Standort Wohnen am Ebertpark in Ludwigshafen. Ihrer Ansicht nach gehören zu guter und professioneller Arbeit auch eine gute Beziehung, Gefühl und eine gute Kommunikation. Deshalb sei es ihr ein besonderes Anliegen, auf Augenhöhe miteinander umzugehen, sich zu respektieren mit allen Unterschiedlichkeiten und sich wertschätzend zu begegnen. Sie bedankte sich bei allen Mitarbeitern für die engagierte und motivierte Mitarbeit: „Alles Menschen, mit denen ich Ideen umsetzen kann und die sich nicht entmutigen lassen“.

Ihre Worte unterstreichend hatte Nadja Bier das „Bild der Inklusion“ mitgebracht. Sie zeigte gerahmte Kunstwerke aus einem Fotoprojekt von Zoar-Mitarbeiterin Lisa Schröter, das in Kooperation zwischen Zoar Kaiserslautern und der Nikolaus-von-Weis-Schule in Landstuhl durchgeführt worden war. Dazu verlas die Einrichtungsleiterin einige Kommentare der Teilnehmer: „Inklusion ist, wenn alles normal ist“ oder „Inklusion bedeutet, alles in der Welt so anzunehmen, wie es ist“ oder „Ohne Vorurteile sehen wir die Vorteile“. Letzteres könnte der Leitsatz für 2017 sein, meinte Bier, ohne Vorurteile gemeinsam Hand in Hand zu leben und daraus Positives zu entwickeln. Dieser Aussage schloss sich Bürgermeister Wolfgang van Vliet gerne an. Für ihn komme es nicht auf die Definition des Wortes „Inklusion“ an, meinte er in seinen Grußworten. Vielmehr müsse man Inklusion spüren, so wie im Hause Zoar.

Zoar-Direktor Peter Kaiser, der die zahlreichen Gäste auch im Namen seiner Vorstandskollegin Martina Leib-Herr begrüßte, informierte in seiner Ansprache über geplante Vorhaben, die zum Teil kurz vor der Umsetzung stehen. Dazu gehört auch das zukünftige Wohnangebot in Alzey. Der Neubau wird im Februar feierlich seiner Bestimmung übergeben und für 16 Bewohner ein neues Zuhause bieten. Vielerlei andere Projekte in den Bereichen Altenhilfe und Eingliederungshilfe sind in der Vorbereitung, „und es wird fleißig an deren Umsetzung gearbeitet“. Im Sommer steht zum Beispiel die Eröffnung des zentrumsnahen „Service-Wohnens am Torbogen“ in Kirchheimbolanden auf dem Programm. Der größte Teil der 15 Appartements ist bereits von zukünftigen Bewohnern durch Vorvertrag reserviert. Weiterhin laufen Planungen für das Hospiz in Rockenhausen, für die Neueröffnung des CAP-Markts in Brücken, für Wohnangebote an den Dezentralisierungsstandorten Eisenberg, Oppenheim und Kirchheimbolanden sowie für einen Architektenwettbewerb bezüglich des Neubaus des Bürgerhospitals in Kaiserslautern.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker, der zum 1. Januar 2017 seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar antrat, legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2017 aus („Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26). „Im Mittelpunkt stehen das Herz und der Geist, zwei Worte, die man gerne mit Handbewegungen begleitet. Herz und Geist prägen unser Leben. Sie sind eng miteinander verknüpft“, sagte Pfarrer Walker. „Die Jahreslosung ist ein Versprechen Gottes. Er stärkt uns. Wir werden mit allem, was wir brauchen, ausgestattet, um das Neue gut zu bestehen.“

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Musiktrio „Focus 37“. Das sind Miriam Burkardt (Gitarre), Silke Wolff (Saxophone) und Cindy Röhrig (Gesang). Den Bandnamen hat das Trio nach ihrem Lebensmittelpunkt in der Zoar-Einrichtung „Wohnen am Ebertpark“ in Ludwigshafen gewählt: alle drei wohnen oder arbeiten in der Schuckertstraße 37.

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Kunigunde Otterbein| Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | 30. Januar 2017