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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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27.01.2017 08:01 Alter: 297 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Wohnanlage am Uferweg in Alsenz 2017


Heimatnahe Betreuung gelobt

Alsenz. „Die Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel und insbesondere die Ortsgemeinde Alsenz schätzen sich glücklich, Zoar in ihrer Mitte zu wissen“, betonte der Beauftragte der Verbandsgemeinde Horst Fiscus beim Neujahrsempfang in der Zoar – Wohnanlage am Uferweg in Alsenz. Die Region profitiere von der Einrichtung. Durch sie sind Arbeitsplätze entstanden und die heimatnahe Betreuung der alten Menschen bedeute für die Angehörigen kurze Wege. So bleiben Familienbande bestehen, was wesentlich zur Zufriedenheit der Bewohner beitrage. Zoar gehe flexibel auf die Bedürfnisse der zu betreuenden Menschen ein, sagte Fiscus. Er nannte die ambulante Pflege im vertrauten Umfeld, die für die Kunden immer wichtiger werde. Fiscus begrüßte das Vorhaben des Evangelischen Diakoniewerks, demnächst in Alsenz auch Service-Wohnen anzubieten. Diese Wohnform ermöglicht es älteren Menschen, in einem seniorengerechten Umfeld eigenständig zu leben und im Bedarfsfall Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Mit fröhlichen Liedern begrüßten die zahlreichen Gäste zusammen mit dem Singkreis des Hauses das neue Jahr. Am Klavier begleitet wurden sie von Elke Freudenberger. Einrichtungsleiterin Angelika Gehring und Hausleiterin Manuela Lanzer stimmten mit einem Gedicht auf den traditionellen Empfang ein. „Ich freue mich über den großen Zuspruch zu unserem Neujahrsempfang, und ich verstehe das als Zeichen der Verbundenheit mit unserer Einrichtung“, sagte Einrichtungsleiterin Angelika Gehring.

„Wir haben im vergangenen Jahr vieles erreicht, “, erklärte Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr in ihrem Rückblick und nannte die neuen Einrichtungen in Brücken, Heidesheim, Ludwigshafen und Mainz. Der Anbau der Wiesenstraße in Rockenhausen sei der Prototyp für ähnliche Projekte in Alsenz und Winnweiler. „Im neuen Jahr laufen Planungen für Einrichtungen in Kirchheimbolanden, Eisenberg und Oppenheim“, zählte die Direktorin auf. In Alzey werde im Februar eine weitere Dezentralisierungseinrichtung für 16 Bewohner in Betrieb genommen. Dass der Bau des Hauses im Zeit- und Kostenrahmen geschah, darauf sei man sehr stolz. Zu den weiteren geplanten Vorhaben, die in 2017 mit großen Schritten vorangehen, zählt das zentrumsnahe „Service-Wohnen am Torbogen“ in Kirchheimbolanden, das im Sommer eröffnet wird. Für den Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern findet eine Architektenausschreibung statt, und die Planungen für das Hospiz in Rockenhausen schreiten weiter voran. Für all diese Projekte sei eine gute Vernetzung vor Ort und in der Region wichtig, so Leib-Herr. Sie dankte allen Mitarbeitern für ihr tägliches Engagement und sprach ihnen ihr Vertrauen aus.

Am 1. Januar 2017 hat Pfarrer Jochen Walker seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar angetreten. Er legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2017 aus („Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26). „Die Jahreslosung ist ein Versprechen Gottes. Er führt uns in Wahrheit und Klarheit der Gedanken und Gefühle. Mit neuem Herz und neuem Geist bekommen wir eine Intuition dafür, wie wir in die Zukunft hinein leben können“, sagte Jochen Walker. Er forderte dazu auf, Begegnungen mit Neuem und Unbekanntem zuzulassen. Die erforderliche Ausstattung mit allem, was wir brauchen, um dem neuen Jahr zu begegnen, schenke uns Gott in den Worten der Jahreslosung.

„Alte und hilfebedürftige Menschen haben in der Zoar – Wohnanlage am Uferweg eine neue Heimat gefunden“, sagte Bürgermeister Klaus Zepp in seinen Grußworten. Er freue sich schon heute auf die geplante Erweiterung der Einrichtung in Alsenz. 

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Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar |24. Januar 2017