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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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27.01.2017 07:33 Alter: 297 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Wohnanlage am Volkspark / Werkstätten Kaiserslautern am 19.01.2017


Kaiserslautern. „Ist das gemeinsame Wohnen und Arbeiten denn schon Inklusion?“, fragte Einrichtungsleiterin Nadja Bier im Rahmen des Neujahrsempfangs der Wohnanlage am Volkspark und der Zoar-Werkstätten Kaiserslautern in die Runde der zahlreichen Gäste. Ihrer Ansicht nach geht es weit darüber hinaus, und der Applaus gab ihr Recht. „Zu guter, professioneller Arbeit gehören auch eine gute Beziehung, Gefühl und eine gute Kommunikation dazu.“ Und weiter: „Mir ist es ein besonderes Anliegen, auf Augenhöhe miteinander umzugehen, sich zu respektieren mit allen Unterschiedlichkeiten und sich wertschätzend zu begegnen“. Sie bedankte sich bei allen Mitarbeitern der Einrichtungen in Kaiserslautern und Ludwigshafen für die engagierte und motivierte Mitarbeit: „Alles Menschen, mit denen ich Ideen umsetzen kann und die sich nicht entmutigen lassen“.

Zoar-Direktor Peter Kaiser bedankte sich bei Einrichtungsleiterin Nadja Bier für die inhaltsreiche Ansprache, in deren Rahmen auch „kleine“ Kunstwerke aus einem Fotoprojekt von Zoar-Mitarbeiterin Lisa Schröter gezeigt wurden, das in Kooperation zwischen Zoar Kaiserslautern und der Nikolaus-von-Weis-Schule in Landstuhl durchgeführt worden war. Peter Kaiser zitierte  den Komponisten Johann Wilhelm Wilms: „Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben“. Es liege nicht nur an der Uhr und am Kalender, vielmehr komme es auf die eigene Einstellung an. „Alles fällt leichter mit einem Augenzwinkern“, gab er als lebensbejahende Devise mit auf den Weg. Des Weiteren informierte Direktor Kaiser über geplante Vorhaben, die zum Teil kurz vor der Umsetzung stehen. Dazu gehört auch das zukünftige Wohnangebot in Alzey. Der Neubau wird in Kürze feierlich seiner Bestimmung übergeben und für 16 Bewohner ein neues Zuhause bieten. Vielerlei andere Projekte in den Bereichen Altenhilfe und Eingliederungshilfe sind in der Pipeline, „und es wird fleißig an deren Umsetzung gearbeitet“. Im Sommer steht zum Beispiel die Eröffnung des zentrumsnahen „Service-Wohnens am Torbogen“ in Kirchheimbolanden auf dem Programm. Der größte Teil der 15 Appartements ist bereits von zukünftigen Bewohnern durch Vorvertrag reserviert. Weiterhin laufen Planungen für das Hospiz in Rockenhausen, für die Neueröffnung des CAP-Markts in Brücken, für Wohnangebote an den Dezentralisierungsstandorten Eisenberg, Oppenheim und Kirchheimbolanden sowie für einen Architektenwettbewerb bezüglich des Neubaus des Bürgerhospitals in Kaiserslautern.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker, der zum 1. Januar 2017 seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar antrat, legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2017 aus („Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“  Hesekiel 36,26). „In der Jahreslosung kommt zweimal das Wort ‚neu‘ vor“, sagte Pfarrer Walker und verstärkte seine Aussagen mit den entsprechenden Handbewegungen. Die offene Hand empfängt das Wort Gottes, wandert zum Herz und anschließend zum Kopf, „der ganz eng mit dem Herz zusammenhängt“. Die Jahreslosung helfe  dabei, das Neue gut zu bestehen. Dabei bezog er sich auf die im Eingangsbereich der Zoar – Wohnanlage Kaiserslautern ausgestellte Tür, die in der dortigen Tagesstruktur gestaltet wurde. „Die Tür ist auf der einen Seite hell. Das sind unsere Hoffnungen. Auf der anderen Seite ist sie dunkel. Das sind unsere Befürchtungen“, so Zoar-Pfarrer Walker. Die Tür, eine von insgesamt vier gestalteten Zoar-Türen aus Anlass des 500. Jahrestags der Reformation, wird im April in Speyer ausgestellt.

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Musiktrio „Focus 37“. Es spielten Miriam Burkardt (Gitarre) und Silke Wolff (Saxophone). Die Dritte im Bunde ist Cindy Röhrig (Gesang), die zwar krankheitsbedingt aussetzen musste, aber das Trio, das nach dem Lebensmittelpunkt in der Schuckertstraße 37 (Adresse von „Wohnen am Ebertpark“) in Ludwigshafen benannt ist, ansonsten mit ihrer Stimme bereichert.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 20. Januar 2017