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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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27.01.2017 07:11 Alter: 302 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang Sozialstation Brücken am 17. Januar 2017


Brücken. Die Herausforderungen des vergangenen Jahres sind, so die verbreitete Meinung beim diesjährigen Neujahrsempfang der Ökumenischen Sozialstation Brücken, gut gemeistert worden. Der Zusammenschluss des Evangelischen Diakoniewerks Zoar mit der Ökumenischen Sozialstation Brücken e.V. zur gemeinnützigen GmbH hat Veränderungen mit sich gebracht, die die Einrichtung fit für die Zukunft gemacht haben. Somit bedankte sich Zoar-Direktorin und Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Brücken gGmbH im Rahmen ihrer Ansprache zum Neujahrsempfang im Alois-Hemmer-Haus in Brücken vor allem bei den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die diese Veränderungen mitgetragen haben und unterstützend tätig wurden. „Durch Ihr tägliches Engagement, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wird es erst möglich, unsere Ziele umzusetzen; deshalb nochmals meinen Dank an Sie alle“, so Martina Leib-Herr.

Die „Hemmer-Haus-Singers“ sorgten in bewährter Weise für die musikalische Ausgestaltung des gut besuchten Neujahrsempfangs. Der Chor unter der Leitung von Martin Fornoff hat sowohl geistliche als auch weltliche Musikstücke in seinem großen Repertoire. Einmal in der Woche wird im Alois-Hemmer-Haus geprobt. „Wir proben hier aber nicht nur, sondern singen auch gern und oft in der Tagespflege der Einrichtung“, informierte Chorleiter Fornoff, der sich über jeden Neuzugang freut. „Wir sind eine starke Gemeinschaft“, das sei allein an der Chorstärke mit 16 aktiven Mitgliedern zu sehen. Die „Hemmer-Haus-Singers“ sangen beim Neujahrsempfang sechs Lieder; darunter „In der Liebe, die alles umfängt“, „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht“ und „Laudate omnes gentes“ aus dem Taizé. Weitere Lieder handelten von der Liebe und Segenswünschen.

Segenswünsche sprach auch Zoar-Pfarrer Jochen Walker aus, der zum 1. Januar 2017 seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar antrat. Er legte die Jahreslosung 2017 aus („Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“  Hesekiel 36,26). „Die Jahreslosung hilft uns dabei, das Neue gut zu bestehen. Sie ist eine Zusage Gottes, uns im neuen Jahr zu begleiten.“ Manch einer empfinde das neue Jahr als einen Berg mit unbekannten Dingen, ein anderer als Landschaft, die er gespannt ist, zu erkunden und wieder ein anderer als breiten Strom, dessen Dahinfließen er beobachtet. „Wie auch immer Sie das neue Jahr betrachten, Gott ist bei Ihnen, wenn Sie es zulassen.“ Und: „Dazu gehören immer auch Herz und Geist“. Würde man Herz und Kopf zusammengreifen, dann würde anschaulich, wie eng beide zusammengehören. „Das Herz beeinflusst unsere Gedanken, und der Kopf beeinflusst unsere Gefühle.“ Auf diese Weise sei alles miteinander verbunden.

Direktorin Martina Leib-Herr informierte über geplante Vorhaben in 2017, dazu gehören vielerlei Projekte in den Bereichen Altenhilfe und Eingliederungshilfe; zum Beispiel das zentrumsnahe „Service-Wohnen am Torbogen“ in Kirchheimbolanden, die Planungen für das Hospiz in Rockenhausen, die Einweihung eines neuen Wohnhauses für Menschen mit Beeinträchtigung in Alzey sowie die Neueröffnung des CAP-Markts in Brücken. „Das heißt für uns, wir sind aktiv und werden noch aktiver, um alles, was Zoar und die Sozialstation brauchen, möglich zu machen“, so die Direktorin.

Ein Grußwort sprach Christoph Lothschütz, Verbandsbürgermeister Oberes Glantal, der erst wenige Wochen im Amt ist. Die neue Verbandsgemeinde Oberes Glantal ist noch ganz jung; die Fusion erfolgte zum 1. Januar 2017. „Daher weiß ich, was es bedeutet, neu zu starten.“ Dem Diakoniewerk Zoar am Standort Brücken wünschte er weiterhin viel Glück und Erfolg „zum Wohle der älteren Mitbürger in unserer Verbandsgemeinde“. Auch Ortsbürgermeister Pius Klein richtete ein Grußwort an die Gäste. „Bei meinen alljährlichen Vorträgen hier im Haus bekomme ich immer wieder hautnah mit, wie liebevoll, fürsorglich und mit wie viel Leidenschaft die Senioren betreut werden.“ Er freue sich auf ein weiteres vertrauensvolles Miteinander im neuen Jahr.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 23. Januar 2017