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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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23.01.2017 07:30 Alter: 299 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang Bürgerhospital Kaiserslautern am 13. Januar 2017


Kaiserslautern. „Ich möchte heute nicht mit der Erinnerung an das vergangene Jahr starten“, sagte Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr in ihrer Ansprache beim diesjährigen Neujahrsempfang des Zoar – Bürgerhospitals in Kaiserslautern. Vielmehr begann sie mit der Vorstellung personeller Neuerungen; Pfarrer Jochen Walker ist neu im Amt des Zoar-Seelsorgers, und Elke Bäcker, langjährige verantwortliche Pflegefachkraft in der Seniorenresidenz Kirchheimbolanden, ist seit 1.1.2017 Einrichtungsleiterin des Bürgerhospitals in Kaiserslautern. Der Neujahrsempfang war der entsprechende Rahmen für eine offizielle Vorstellung ihrer Person. Elke Bäcker startete 1995 ihre berufliche Laufbahn bei Zoar und absolvierte eine berufsbegleitende Ausbildung zur Altenpflegerin. Eine Weiterbildung zur Fachwirtin für Alten- und Krankenpflege schloss sich an. Nun liegen wieder neue Aufgaben vor ihr, „auf die ich mich sehr freue“, so Elke Bäcker. „Das Wohl der Bewohner muss immer im Vordergrund stehen.“ Direktorin Leib-Herr dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr tägliches Engagement. Das neue Jahr bringe wieder eine Vielzahl von Aufgaben und Projekten, die es zu bewältigen gebe. „Dank sagen, möchten wir auch unseren Kunden, Bewohnern und Betreuten, die uns als Träger ihr Vertrauen schenken.“

Des Weiteren informierte Direktorin Martina Leib-Herr über geplante Vorhaben, die in 2017 einen großen Schritt vorangehen werden. Das zentrumsnahe „Service-Wohnen am Torbogen“ in Kirchheimbolanden wird zum Beispiel im Sommer eröffnet. Für den Neubau des Bürgerhospitals in Kaiserslautern findet eine Architektenausschreibung statt, und die Planungen für das Hospiz in Rockenhausen schreiten weiter voran.  Für all diese Projekte sei eine gute Vernetzung vor Ort und in der Region wichtig, so Leib-Herr und begrüßte ganz herzlich alle Ehrengäste und bedanke sich bei Joachim Färber, Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern für sein Grußwort. Er warnte vor der Macht des Populismus und plädierte vor allem für das friedliche Miteinander; speziell zwischen Menschen verschiedener Religionen, Kulturen und Hautfarbe. „Eine gutes Miteinander in Städten und Kommunen sowie der Ausgleich sozialer Ungerechtigkeiten sind Eckpfeiler demokratischer Parteien.“

Zoar-Pfarrer Jochen Walker, der zum 1. Januar 2017 seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar antrat, legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2017 aus („Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“  Hesekiel 36,26). „In der Jahreslosung kommt zweimal das Wort ‚neu‘ vor“, sagte Pfarrer Walker und verstärkte seine Aussagen mit den entsprechenden Handbewegungen. Die offene Hand empfängt das Wort Gottes, wandert zum Herz und anschließend zum Kopf, „der ganz eng mit dem Herz zusammenhängt“. Es komme immer darauf an, wie man dem begegnet, was im neuen Jahr auf einen zukommt. „Die Jahreslosung hilft uns dabei, das Neue gut zu bestehen.“ Herz und Geist können zusammen viel bewirken, so der Pfarrer. „Im Zusammenwirken schenken sie uns Kraft und gute Antennen für unsere Aufgaben.“

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang im Bürgerhospital von Scarlett Enkler (Gesang und Klavier) und Dr. Jessica Riemer (Klavier), die die Ohren der Gäste mit drei klassischen Stücken verwöhnten. Sie spielten eine Sonate von Wolfgang Amadeus Mozart, „Ave Maria“ von Franz Schubert und vierhändig am Klavier „Ein Spanier für Elise“ von Michael Proksch. Die zwei musikalischen Vertreterinnen von „Scarletts Musikschule“ spielten bereits öfters im Bürgerhospital Kaiserslautern. „Es ist uns immer eine Freude, hier Musik zu machen“, sagten sie. „Die älteren Menschen sind dankbar dafür. Daher kommen wir gern immer wieder.“

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 16. Januar 2017