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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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23.01.2017 07:22 Alter: 300 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang Werkhaus Alzey am 11. Januar 2017


Alzey. Traditionell eröffnet wurde der Neujahrsempfang im Speisesaal des Werkhauses Alzey von der Musik der „Workhouse Gang“ unter der musikalischen Leitung von Thorsten Vering. Die Band spielte drei Songs aus ihrem großen Repertoire; eins zu Beginn („Summer Wine“) und zwei zum Abschluss der gut besuchten Veranstaltung („Chasing Cars“ und „Dieser Weg“). Die sieben Bandmitglieder erhielten großes Lob von Fachbereichsleiter Kurt Philipp und Werkstattleiterin Dr. Claudia Mitulla. Diese hatte einen größeren „Spickzettel“ als ihr Chef dabei und ging in ihrer Ansprache auf Neues und Vertrautes ein. Neu sind zum Beispiel der Zoar-Pfarrer Jochen Walker, die Zoar-Regionalleiterin Alzey Iris Frey-Gingel sowie „ich selbst in neuer Position“, so Dr. Claudia Mitulla. Es gebe aber auch Vertrautes, zum Beispiel den Auftritt der „Workhouse Gang“, die Ansprache von Direktor Peter Kaiser und die externen Gäste, die den Neujahrsempfang bereichern. Herzlich begrüßt wurden Ute Klenk-Kaufmann, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Alzey-Land, die in Vertretung von Verbandsbürgermeister Steffen Unger an der Veranstaltung teilnahm, sowie Dr. Anke Brockhaus-Dumke, ärztliche Direktorin der Rheinhessen-Fachklinik Alzey, und Alexander Schneider, kaufmännischer Direktor der Rheinhessen-Fachklinik Alzey. „Wir freuen uns über unsere guten Kontakte nach außen. Gemeinsam lässt sich mehr erreichen“, so Zoar-Fachbereichsleiter Philipp.

Zoar-Direktor Peter Kaiser begrüßte alle Gäste mit den herzlichsten Wünschen für das neue Jahr und wies noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es keine Unterscheidung zwischen Beschäftigten und Mitarbeitern mehr gibt. „In den Werkstätten arbeiten alle daran mit, Produkte entstehen zu lassen.“ Dies entspreche dem Zoar-Slogan „Gemeinsam viel bewegen“. „Im Rückblick war 2016 ein Jahr des Kriegs, des global-politischen Versagens, der Flüchtlingskarawanen und Katastrophen, des Terrors und unendlichen Leidens. Es wäre schön, wenn 2017 das Jahr der Versöhnung, des politischen Konsens, der angstfreien Heimat für (Ex-)Flüchtlinge nach dem Ende des Terrors wird und Leid und Angst von allen Menschen genommen werden“, mit diesen Worten richtete sich Zoar-Direktor Peter Kaiser an die Gäste. Bei all dem dürfe man trotzdem nicht die Hoffnung und den Mut verlieren und stattdessen das Leben mit einem „Augenzwinkern“ leben. Gute Vorsätze wolle er nicht abqualifizieren, vielmehr rate er dazu, alles ein wenig leichter zu nehmen. Des Weiteren informierte Direktor Kaiser über geplante Vorhaben, die zum Teil kurz vor der Umsetzung stehen. Dazu gehört auch das zukünftige Wohnangebot in der Frankenstraße, denn auch Alzey wird ein Zoar-Dezentralisierungsstandort. Der Neubau wird im Februar feierlich seiner Bestimmung übergeben und für 16 Bewohner ein neues Zuhause bieten.

Zoar-Pfarrer Jochen Walker, der zum 1. Januar 2017 seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar antrat, legte die Jahreslosung 2017 aus („Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“  Hesekiel 36,26). „Die Jahreslosung hilft uns dabei, das Neue gut zu bestehen. Sie ist eine Zusage Gottes, uns im neuen Jahr zu begleiten.“ Manch einer empfinde das neue Jahr als einen Berg mit unbekannten Dingen, ein anderer als Landschaft, die er gespannt ist, zu erkunden und wieder ein anderer als breiten Strom, dessen Dahinfließen er beobachtet. „Wie auch immer Sie das neue Jahr betrachten, Gott ist bei Ihnen, wenn Sie es zulassen.“ Und: „Dazu gehören immer auch Herz und Geist“. So sage es die Jahreslosung, und da sei etwas dran, weil Kopf und Herz zusammengehören und die Gefühle im Herz wiederhallen. Seine Ausführungen betonte Pfarrer Walker, der ab März den Gesprächskreis im Werkhaus wieder anbieten wird, mit den entsprechenden Handbewegungen; vom Kopf zum Herz und umgekehrt.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 16. Januar 2017