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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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10.01.2017 12:08 Alter: 311 days
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang WfbM Alzey am 06. Januar 2017


Alzey. Vieles ist mit Jahresbeginn neu in den Zoar-Werkstätten Alzey; so auch die Leitung. Dr. Claudia Mitulla ist in den Zoar-Werkstätten keine Unbekannte, sondern als ehemalige Bildungskoordinatorin der Einrichtung eine an allen Standorten gern gesehene Mitarbeiterin. „Ich freue mich, diesen Neujahrsempfang als Werkstattleiterin eröffnen zu dürfen“, sagte sie an die rund 200 anwesenden Gäste gerichtet. „Im Wort ‚Neujahrsempfang‘ steckt das Wörtchen ‚neu‘. Dieses Jahr ist für uns alle neu.“ Sie freue sich vor allem auf ihre neue Aufgabe. „Es ist eine große Herausforderung, die wir zusammen meistern werden.“ Vorgestellt wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs auch eine ganz neue Mitarbeiterin, Iris Frey-Gingel. Sie verantwortet ab Februar die Regionalleitung Alzey und ist in dieser Funktion auch für das neue Zoar-Wohnangebot in der Frankenstraße in Alzey zuständig. Spontan stellte sie sich den Gästen in kurzen Worten vor. Auch Zoar-Mitarbeiter Timo Klein, der zukünftige Leiter des Hauses „Wohnen in der Frankenstraße“, präsentierte sich kurz. Fachbereichsleiter Kurt Philipp wünschte allen viel Glück für die anstehenden Aufgaben und eine gute Zusammenarbeit im Team.

Zoar-Direktor Peter Kaiser begrüßte alle Gäste mit den herzlichsten Wünschen für das neue Jahr und wies noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es keine Unterscheidung zwischen Beschäftigten und Mitarbeitern mehr gibt. „In den Werkstätten arbeiten alle daran mit, Produkte entstehen zu lassen.“ Dies entspreche dem Zoar-Slogan „Gemeinsam viel bewegen“. Für 2017 wünscht er sich und allen Menschen mehr Frieden, Versöhnung und politischen Konsens. „Alles fällt leichter mit einem Augenzwinkern“, das sollte die lebensbejahende Devise sein. Des Weiteren informierte Direktor Kaiser über geplante Vorhaben, die zum Teil kurz vor der Umsetzung stehen. Dazu gehört auch das zukünftige Wohnangebot in der Frankenstraße, denn auch Alzey wird ein Zoar-Dezentralisierungsstandort. Der Neubau wird im Februar feierlich seiner Bestimmung übergeben und für 16 Bewohner ein neues Zuhause bieten. Peter Kaiser nannte weitere Dezentralisierungsstandorte, die, wie Ludwigshafen, schon umgesetzt und die, wie Kirchheimbolanden, Oppenheim und Eisenberg, im Planungsprozess sind. Für all diese Projekte sei eine gute Vernetzung vor Ort und in der Region wichtig, so Kaiser und begrüßte ganz herzlich Andrea Maurer von der Kreisverwaltung Alzey-Worms.

Noch ein „Neuling“ wurde vorgestellt, Zoar-Pfarrer Jochen Walker, der zum 1. Januar 2017 seinen Dienst beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar antrat. Er legte im Rahmen des Neujahrsempfangs die Jahreslosung 2017 aus („Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26). „In der Jahreslosung kommt zweimal das Wort ‚neu‘ vor“, sagte Pfarrer Walker und verstärkte seine Aussagen mit den entsprechenden Handbewegungen. Die offene Hand empfängt das Wort Gottes, wandert zum Herz und anschließend zum Kopf, „der ganz eng mit dem Herz zusammenhängt“. Es komme immer darauf an, wie man dem begegnet, was im neuen Jahr auf einen zukommt. „Die Jahreslosung hilft uns dabei, das Neue gut zu bestehen.“ Und: „Dabei sollte man nie der/die Alte bleiben, sondern immer wieder neu werden.“

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang in den Zoar-Werkstätten Alzey vom Chor der Werkstätten unter der Leitung von Annette Keller. Sie sangen „Ins Wasser fällt ein Stein“, „Dinner for one“ und „Schön ist es, auf der Welt zu sein“. Zwei Chormitglieder hatten einen besonderen Gesangspart, Silvia Schönherr und Ricarda Thiele. Der Chor erhielt für seine musikalische Leistung langen Applaus.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 6. Januar 2017