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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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23.12.2016 09:23 Alter: 331 days
Kategorie: Aktuelles

Neuer VW-Bus – gestiftet von der „Aktion Mensch“


Flexibel einsetzbar und die Mobilität unterstützend

Dank der „Aktion Mensch“ freuen sich Bewohner des Zoar-Hauses „Wohnen am Ebertpark“ im Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim über einen neuen Kleinbus im Wert von circa 45.000 Euro. Kürzlich wurde der weiße VW-Bus offiziell an das Evangelische Diakoniewerk übergeben. Acht Fahrgäste plus Fahrer finden in dem Fahrzeug Platz. „Mit dem neuen Bus sind wir nun flexibler und mobiler und können auch unsere Ausflüge am Wochenende viel besser planen und gestalten“, sagte Nadja Bier, Einrichtungsleiterin an den Zoar-Standorten Kaiserslautern und Ludwigshafen. „Bislang haben wir bei Ausflügen vorrangig öffentliche Verkehrsmittel benutzt.“ Dies gestalte sich jedoch für gehbehinderte Menschen schwierig. „Nun können wir auch weitere Strecken problemlos fahren.“ Für den Fall, dass Mitfahrer einen Rollator benötigen sollten, könne dieser bequem mittransportiert werden. 

Der VW-Bus unterstützt Mitarbeiter und Bewohner des Hauses „Wohnen am Ebertpark“ generell bei diversen Fahrten in der näheren und weiteren Umgebung; zum Beispiel beim Einkauf, auf dem Weg zur Arbeit und zurück sowie beim Einsatz in der Freizeit. Die technische Ausstattung des Fahrzeugs kommt Menschen mit Beeinträchtigung entgegen. Es gibt eine Einstiegshilfe, eine Standheizung sowie eine Klima-Anlage. Zum Haus, das vor rund einem Jahr eingeweiht wurde, gehört außerdem ein VW-Polo, der hauptsächlich für Stadtfahrten und dabei vor allem für Arztbesuche eingesetzt wird. 

Gemeinsame Ausflüge finden jedes Wochenende statt, so der Hausleiter von „Wohnen am Ebertpark“, Björn Schmitt. „Wir fahren gerne zu Seen, in den Zoo, zu größeren Flüssen, um eine Schifffahrt zu machen, und in der Adventszeit natürlich auf Weihnachtsmärkte.“ Die Planung von Tagesausflügen und mehrtägigen Freizeiten wird von Bewohnern und Mitarbeitern gemeinsam vorgenommen. „Das ist uns sehr wichtig, denn unser Ziel ist die Inklusion“, sagte Einrichtungsleiterin Nadja Bier. Und so waren einige der Bewohner auch bei der Fahrzeugübergabe dabei. Die Freude über die Nutzung des geräumigen Fahrzeugs stand ihnen ins Gesicht geschrieben, denn der Alltag wird dadurch nochmals erleichtert. 

Im Zuge der Dezentralisierung des Evangelischen Diakoniewerks Zoar entstand mit „Wohnen am Ebertpark“ ein stationäres Wohnangebot für 24 Bewohner mit Beeinträchtigung. Im ersten und zweiten Obergeschoss  des Hauses befinden sich entsprechende Wohngruppen mit je elf und 13 Bewohnern, die in Einzelzimmern wohnen. Jede Wohngruppe verfügt über eine gemeinsam genutzte Küche und ein Esszimmer. Außerdem sind 17 Appartements dieses Hauses über den freien Wohnungsmarkt vermietet. Auf diese Weise ist ein inklusives Wohnprojekt entstanden, das richtungsweisend für Dezentralisierung und Inklusion steht. 

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 20. Dezember 2016