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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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25.07.2016 13:04 Alter: 1 year
Kategorie: Aktuelles

Sicherheit im Betrieb - für ein gesundes Berufsleben


Gruppenbild von links: Thomas Kreck-Hövel, Stefan Schlageter, Sascha Dietz, Jens Renett, Andreas Haag, Avdija Avdic, Jochen Klett, Frank Reimann , Sandra Balz, Oliver Zell, Lukas Andrae, Mike Aull, Eva Schupp, Christian Lommel, Klaus Mombauer

Beteiligung von Berufsbildungsteilnehmern und Werkstattbeschäftigten mit System

Führungskräfte beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar tragen eine große Verantwortung für den Unternehmenserfolg, für ihre Beschäftigten und für die Sicherheit im Betrieb. Damit alles rundläuft, spielt der Arbeits- und Gesundheitsschutz eine wichtige Rolle. Ein sicherer Betrieb sowie gesunde, motivierte Beschäftigte sind ausschlaggebend für die Qualität der Arbeit und den Erfolg des Unternehmens. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, stehen den Führungskräften die Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI), der Betriebsarzt sowie die Sicherheitsbeauftragten (SiB) zur Seite. Sicherheitsbeauftragte sind vom Gesetzgeber dazu vorgesehen, die Führungskraft bei ihren vielfältigen Führungsaufgaben auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes zu unterstützen.

Nachdem sich in der Vergangenheit Berufsbildungsteilnehmer und Beschäftigte der Zoar-Werkstätten Heidesheim vom DRK bereits zum Betriebshelfer ausbilden lassen konnten, wurde Ende Juni 2016 in Heidesheim eine zweitägige Schulung zum Sicherheitsbeauftragten angeboten. Organisiert und durchgeführt wurde diese Schulung gemeinsam mit unserer Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, kurz BGW genannt. Die Dozenten, Stefan Schlageter, Aufsichtsperson der BGW und Klaus Mombauer, Sicherheitsfachkraft und ehemaliger Werkstattleiter, sind Experten bei Fragen zur Arbeitssicherheit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und verfügen über langjährige Erfahrungen in der Erwachsenenbildung von Menschen mit Behinderung.

Aus Heidesheim nahmen vier Berufsbildungsteilnehmer und Beschäftigte die Chance für diese berufliche Qualifizierung wahr. Hinzu kamen sechs Teilnehmer aus der Werkstatt in Rockenhausen, die vom Sicherheitsbeauftragten Christian Lommel aus der Schreinerei Rockenhausen begleitet wurden. Komplettiert wurde die Gruppe durch einen ehemaligen Berufsbildungsteilnehmer, der mittlerweile auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeitet.

Damit die künftigen Sicherheitsbeauftragten aktiv den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Werkstatt unterstützen können, mussten zunächst Grundlagen erarbeitet und der Blick für mögliche Gefahrenquellen geschult werden. So achten die Sicherheitsbeauftragten mit darauf, dass im Betrieb kein Unfall passiert und sie können Berater für die Fachkräfte in den Abteilungen sein. Sie können beim Planen der Arbeit unterstützen, beim Erkennen von Gefahren und sind ein gutes Vorbild für die Kollegen. So ziehen sie immer sichere Arbeitskleidung an. Zum Beispiel: Sie tragen feste, geschlossene Schuhe und keine Sandalen. Sie tragen Ohren-Schützer, wenn sie eine Arbeit machen, die viel Lärm macht. Sie halten ihren Arbeitsplatz sauber und ordentlich und achten auch auf Beschäftigte, die mehr Unterstützung benötigen als andere.

Während der Schulung wurden auch Sicherheitsbegehungen im Betrieb und auf dem Gelände durchgeführt, um die künftigen Sicherheitsbeauftragten für mögliche Gefahrenquellen zu sensibilisieren. Erfreulich war die Rückmeldung an die Heidesheimer Werkstattleitung: es gab nur wenig zu bemängeln, jedoch einige sinnvolle Verbesserungsvorschläge, wie zum Beispiel das Anbringen von zusätzlichen Fluchtwegeschildern im Lager.

Wir gratulieren zur erfolgreichen Schulung und freuen uns auf die künftige Unterstützung durch die neuen Sicherheitsbeauftragten in Heidesheim und Rockenhausen.

Thomas Kreck-HövelNicole Busch
Werkstattleitung HeidesheimWerkstattleitung Rockenhausen