Titelbild

[ Suchen ]

Unsere Leistungen

Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



Um das Magazin zu öffnen, bitte das Bild anklicken.
Schriftgröße:
17.05.2016 10:31 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Spende für die Anschaffung eines interaktiven „Whiteboards“


Alzey. Kürzlich wurde in den Zoar-Werkstätten Alzey ein interaktives „Whiteboard“ für den Bereich Berufliche Bildung übergeben. Die Anschaffung mit Kosten in Höhe von rund 5.000 Euro wurde möglich durch eine Spende des Fördervereins „Ziemlich beste Kollegen“, Alzey. Der Verein unter der Leitung von Stefan Schreiweis spendete für diesen Zweck 2.500 Euro. Dafür bedankte sich ZoarDirektor Peter Kaiser bei der offiziellen Übergabe des „Whiteboards“. Der Einsatz des „Whiteboards“ fördert die Medienkompetenz und bietet kreative Gestaltungsmöglichkeiten für die Anwender. „Wir erreichen so, dass Zoar für Menschen mit Beeinträchtigung langfristig attraktiv bleibt, denn zu einem modernen Unternehmen gehört auch eine gute technische Ausstattung“, sagte Peter Kaiser. Dass Menschen mit Beeinträchtigung großes Interesse am Umgang mit den neuen Medien haben, bestätigte auch Marion Maertin, Mitarbeiterin im Berufsbildungsbereich der Zoar-Werkstätten Alzey. „Schulungsthemen können so intensiver bearbeitet werden. Und wegen der Faszination dieses Mediums sind die Teilnehmer der Bildungsmaßnahmen motivierter.“

Spannende Wissensvermittlung

Diese Aussage bekräftigten Ines Müller und Gerdin Dag, die im Rahmen der Spendenübergabe zeigten, wie gut sie sich im Umgang mit dem interaktiven „Whiteboard“ bereits eingearbeitet haben. Ines Müller (18) befindet sich im Eingangsverfahren des Bereichs Berufliche Bildung; ihr Kollege Gerdin Dag (23) im ersten Jahr der Berufsbildung. Sie hatten in Vorbereitung auf das Treffen ein Willkommensbild am „Whiteboard“ erstellt und zeigten den Gästen einige praktische Verwendungsmöglichkeiten. Rechenaufgaben wurden gelöst und Quizfragen beantwortet; der eigene Name wurde in bunten Farben aufgeschrieben. Bilderrätsel sind mit Unterstützung der Gäste gemeinsam angeklickt und bearbeitet worden. „Das Whiteboard bietet zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten der Anwendung“, sagte Dr. Claudia Mitulla, Bildungskoordinatorin der ZoarWerkstätten. „Das macht das Ganze so spannend.“

Auch Pflichtschulungen, wie Arbeitssicherheit sowie Qualitäts- und Umweltmanagement, lassen sich, laut der Bildungskoordinatorin, auf diese Weise besser vermitteln, „weil es für die Teilnehmer so interessanter ist“. Außerdem wird die Motorik gefördert, „denn die Bedienung verlangt durchaus Fingerspitzengefühl“, so Dr. Mitulla. „Man kann darauf mit den Fingern schreiben und Bilder bewegen.“ Ein weiterer Vorteil ist die Förderung der Medienkompetenz. Das interaktive „Whiteboard“ ermöglicht nicht nur die Arbeit mit verschiedenen Computerprogrammen, sondern auch das Surfen im Internet.

Positive Auswirkungen auf Wissensvermittlung

„Auch die Selbstständigkeit der Mitarbeiter wird unterstützt, denn am Whiteboard können Einzelne und auch Teams eigenständig Aufgaben lösen“, informierte Michael Dhom, Werkstattleiter der ZoarWerkstätten Alzey. Außerdem können Dokumente erstellt werden, die dann für alle Teilnehmer ausgedruckt werden. „Für jeden Teilnehmer in der Schulungsgruppe wird auf dem „Whiteboard“ direkt sichtbar, was gerade auf dem Computerbildschirm passiert“, so Zoar-Mitarbeiterin Stefanie Scherer. „Im direkten Umsetzen können Texte erstellt, Reihenfolge und Anordnung von Texten und Bildern ausprobiert und besprochen werden. Arbeitsblätter werden so gemeinsam erstellt.“ Stefan Schreiweis äußerte in dieser Runde seine Freude über den sinnvollen Einsatz dieses Mediums und die positiven Auswirkungen auf die Wissensvermittlung im Rahmen der Schulung beeinträchtigter Menschen.

Weitere Fotos finden Sie hier

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 22. April 2016