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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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28.01.2016 15:06 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Wohnanlage „Wohnen am Ebertpark“ in Ludwigshafen


Die feierliche Einweihung war ein Meilenstein im Jahr 2015

Ludwigshafen. Kürzlich fand in der Wohnanlage „Wohnen am Eberpark“ in Ludwigshafen der erste Zoar-Neujahrsempfang statt. Erst im Herbst des vergangenen Jahres ist die Einrichtung am neuen Zoar Standort Ludwigshafen eingeweiht worden. „Das war ein arbeitsreiches, aber auch erfolgreiches Jahr für uns“, sagte Einrichtungsleiterin Nadja Bier im Rahmen des Neujahrsempfangs der Einrichtung „Wohnen am Ebertpark“ in Ludwigshafen. „Im September 2015 sind die ersten Bewohner hier eingezogen und nach und nach füllte sich das Haus.“ Die Einrichtung in Ludwigshafen bietet ein Zuhause für 24 stationäre Bewohner mit Beeinträchtigung und 17 Appartements für inklusives Wohnen, verfügbar über den freien Wohnungsmarkt. Verfolgt wird eine gemeindenahe Einbindung und die Öffnung des Hauses auch für Gäste von außerhalb; zum Beispiel in der Cafeteria, die bei Bedarf zu bestimmten Zeiten einen Mittagstisch anbieten könnte.

Die meisten der Bewohner waren beim Neujahrsempfang anwesend; außerdem Nachbarn, Mitarbeiter und Personen aus dem öffentlichen Leben. „Hier im Haus herrscht immer eine Atmosphäre zum Wohlfühlen“, sagte Einrichtungsleiterin Nadja Bier, die auch für die Wohnanlage und die Werkstätten in Kaiserslautern verantwortlich ist. „Daher vermuten die Bewohner und Beschäftigten in Kaiserslautern schon, dass ich hier lieber bin“, schmunzelte sie. Richtig sei, dass sie sich an beiden Standorten wohlfühle. „Nur gerade in der Aufbauzeit ist viel zu tun. Die Mitarbeiter hier in Ludwigshafen sind neu und haben es trotzdem geschafft, innerhalb kurzer Zeit eine schöne, wohnliche Umgebung für die Bewohner zu schaffen.“ Für die Unterstützung vor Ort bedankte sie sich vor allem bei Hausleiter Björn Schmitt. Danke sagte auch Bewohnerin Martina Maas, die voll des Lobes für ihr neues Zuhause ist: „Hier ist es toll! Danke an alle Betreuer, die für uns da sind, uns unterstützen und, wenn es gebraucht wird, auch Trost spenden.“

Zoar-Direktor Peter Kaiser bedankte sich bei Einrichtungsleiterin Nadja Bier für deren kompetente Begleitung des manchmal steinigen Wegs der Umsetzung des Wohnprojekts in Ludwigshafen. „Wir haben in 2015 einige Hürden genommen, und wir gehen neugierig und motiviert ins neue Jahr, indem wir offen für Neues sind“, erklärte Peter Kaiser. Er ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Zahlreiche richtungsweisende Angebote konnte Zoar 2015 etablieren; zum Beispiel die Eröffnung der Kindertagesstätte in Heidesheim und die Gründung der gemeinsamen gGmbH mit der ökumenischen Sozialstation Brücken. Erweitert wurde die Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen und die Wohnanlage am Altstadtring in Rockenhausen wurde in Appartements für Service-Wohnen umgestaltet. Zoar biete verstärkt flexiblen Service aus einer Hand, angefangen von haushaltsnahen Dienstleistungen bis hin zu Kurzzeit-, teil- und vollstationären Angeboten. Er dankte allen Mitarbeitern, die diesen zukunftsweisenden Weg engagiert mitgehen und sprach ihnen ihr Vertrauen aus.

Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt besprach traditionsgemäß die Jahreslosung. Sie lautet für 2016 „Gott spricht: Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Jeder brauche Trost, das sei menschlich und auf keinen Fall peinlich, denn es heiße ja nicht, dass man ein „Mamasöhnchen“ sei. „Trösten dürfen wir uns lassen, wenn wir merken, wie die Jahre vergehen; wenn wir Schmerzen an Leib und Seele haben; wenn das Glück zerbrochen ist; wenn einmal unsere letzten Stunde gekommen ist“, sagte Pfarrer Schmidt. Die Jahreslosung zeige, wie wahrer Trost von Gott ausgeht und dabei doch ganz menschlich bleibt. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang der Einrichtung „Wohnen am Ebertpark“ von Zoar-Mitarbeiterin Miriam Burkardt. Sie spielte Gitarre und sang dazu.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 25. Januar 2016