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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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28.01.2016 14:44 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Zoar-Wohnanlage in der Wiesenstraße, Rockenhausen


Rockenhausen. Musikalisch professionell eröffnet wurde der Neujahrsempfang in der ZoarWohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen von Heidi Merkel (Gesang) und Hans-Ludwig Burckhart am Klavier. Das eingespielte Duo unterhielt die zahlreichen Gäste des Neujahrsempfangs mit Liedern, wie „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“, „Keiner nimmt was mit“, „Liebe ist ein Sehnen“ und „Es war einmal“. Viele Bewohner der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen sangen und summten die bekannten Melodien in Erinnerung an frühere Zeiten leise mit. Begrüßt wurden die Anwesenden von Angelika Gehring, Einrichtungsleiterin der Zoar-Wohnanlagen im Donnersbergkreis, sowie von Marcus Gehle, verantwortliche Pflegefachkraft.

Beide wiesen darauf hin, dass sie nun genau ein Jahr in der jeweiligen Funktion Verantwortung tragen. „Danke für Ihre Unterstützung in dieser Zeit des Neuhinzulernens.“ Gemeinsam habe man die Fertigstellung des Anbaus an der Zoar-Wohnanlage in der Wiesenstraße sowie den Umzug der Bewohner vom Haus am Altstadtring in die Wiesenstraße geschafft. „Das war nicht immer leicht.“ Aber die vielen positiven Rückmeldungen seien Beweis dafür, dass sich die Bewohner im neuen Zuhause wohlfühlen. In dem Sinne bedankten sich Angelika Gehring und Marcus Gehle bei den Bewohnern und deren Angehörigen für das entgegengebrachte Vertrauen und das Verständnis für die besondere Situation der Bau- und Umzugsphase. Ihr Dank ging auch an die Mitarbeiter, die ihre Kraft zum Wohle der betreuten Menschen einsetzen.

„Wir gehen neugierig und motiviert ins neue Jahr und sind offen für Neues“, erklärte Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr. Sie ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Zahlreiche richtungsweisende Angebote konnte Zoar 2015 etablieren, zum Beispiel die Eröffnung der Kindertagesstätte in Heidesheim, die Gründung der gemeinsamen gGmbH mit der ökumenischen Sozialstation Brücken sowie die Einweihung der neuen Zoar-Einrichtung „Wohnen am Ebertpark“ in Ludwigshafen. Dort ist ein neues Zuhause für 24 stationäre Bewohner mit Beeinträchtigung entstanden; und zusätzlich 17 Appartements für inklusives Wohnen, verfügbar über den freien Wohnungsmarkt. „Wir haben den Mut, neue Wege zu gehen, und wir werden aufkommende Schwierigkeiten gemeinsam lösen“, sagte sie. Außerdem biete Zoar für seine Kunden verstärkt flexiblen Service aus einer Hand, angefangen von haushaltsnahen Dienstleistungen bis hin zu Kurzzeit-, teil- und vollstationären Angeboten.

Die Jahreslosung besprach Pfarrer Friedrich Schmidt. Sie lautet für 2016 „Gott spricht: Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Jeder brauche Trost, das sei menschlich. „Trösten dürfen wir uns lassen, wenn wir merken, wie die Jahre vergehen; wenn wir Schmerzen an Leib und Seele haben; wenn das Glück zerbrochen ist; wenn einmal unsere letzte Stunde gekommen ist“, sagte Pfarrer Schmidt. Die Jahreslosung zeige, wie wahrer Trost von Gott komme.

Grußworte sprachen Dekan Christian Rust und Stadtbürgermeister Karl-Heinz Seebald. „Wir sind dankbar für dieses Zoar-Angebot in unserer Stadt. Hier leben Sie ruhig und doch zentrumsnah.“ Das biete auch Vorteile für besuchende Angehörige, „die sich aus der Wohnortnähe ergeben“, so Seebald, der schon jetzt auf die kommende Unruhe in Zusammenhang mit der Erneuerung der Kreuznacher Straße hinwies und bereits im Vorfeld um Verständnis bat. Dekan Rust wies auf seinen baldigen Ruhestand hin und bedankte sich für die vielen netten Begegnungen im Haus an der Wiesenstraße sowie für das Vertrauen, das ihm während seiner Amtszeit entgegengebracht worden ist. „Hier hört die Lebendigkeit nicht an der Eingangstür auf.“

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 25. Januar 2016