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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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25.01.2016 07:17 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang im Zoar – Alten- und Pflegeheim Kusel


Inhaltsreiche Ansprache, geistliches Wort und zahlreiche Grußworte

Kusel. Rund neunzig Teilnehmer, darunter zahlreiche offizielle Gäste, waren der Einladung zum Neujahrsempfang im Zoar – Alten- und Pflegeheim Kusel gefolgt. Im Rahmen seiner Begrüßung wünschte Dr. Baldur Melchior, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, allen Anwesenden ein friedvolles und von Gottes Segen getragenes Jahr. Er nutzte die Gelegenheit, um Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr in ihrer neuen Vorstandsfunktion vorzustellen, um ihr dann das Wort zu übergeben. „Wir gehen neugierig und motiviert ins neue Jahr und sind offen für Neues“, erklärte Martina Leib-Herr. Ein Vorhaben am Zoar-Standort Kusel ist es, die Modernisierung des Hauptgebäudes anzugehen.

Die Direktorin ließ das vergangene Jahr Revue passieren, in dem Zoar zahlreiche richtungsweisende Angebote etablierte; zum Beispiel die Eröffnung der Kindertagesstätte in Heidesheim, die Gründung der gemeinsamen gGmbH mit der ökumenischen Sozialstation Brücken, die Erweiterung der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen, die Umgestaltung der Wohnanlage am Altstadtring in Rockenhausen in Appartements für Service-Wohnen sowie die Einweihung der Zoar-Einrichtung „Wohnen am Ebertparkt“ für 24 stationäre Bewohner mit Beeinträchtigung und mit 17 weiteren Appartements für inklusives Wohnen, die über den freien Wohnungsmarkt verfügbar sind. „All das haben wir nur mit Ihrer Hilfe geschafft“, so Martina Leib-Herr in ihrem Dank an alle Zoar-Mitarbeiter. Ebenso richtete sie den Dank an die Bewohner des Zoar – Alten- und Pflegeheims Kusel sowie deren Angehörigen für das das entgegengebrachte Vertrauen.

Die Jahreslosung besprach anschließend Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt. Sie lautet für 2016 „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Jeder brauche Trost, das sei menschlich, erklärte er. „Trösten dürfen wir uns lassen, wenn wir merken, wie die Jahre vergehen; wenn wir Schmerzen an Leib und Seele haben; wenn das Glück zerbrochen ist; wenn einmal unsere letzten Stunde gekommen ist“, sagte Pfarrer Schmidt. Die Jahreslosung zeige, wie wahrer Trost von Gott ausgeht und dabei doch ganz menschlich bleibt. Die Losung sei ein gutes Vorzeichen für das neue Jahr. „Bei allem, was ist und was noch auf uns zukommt, wir dürfen ganz bei Trost sein.“

Die musikalische Umrahmung des Empfangs gestalteten die Solisten Christian Rech (Klarinette) und Gerhard Schmidt (Gitarre), die bei manchen Stücken beide von Dr. Baldur Melchior auf dem Klavier begleitetet wurden. Unter seiner Leitung intonierten der Zoar-Singkreis und der Männerchor stimmgewaltig und dennoch einfühlsam. Sie sangen zur Freude der Zuhörer unter anderem „Freut Euch, Ihr lieben Christen“, „Von guten Mächten treu und still umgeben“ sowie zusammen mit allen Gästen das Lied „In Zweifel und Zuversicht“.

Grußworte sprachen Jürgen Conrad, 1. Beigeordneter des Landkreises Kusel, Verbandsbürgermeister Dr. Stefan Spitzer, Stadtbürgermeisterin Ulrike Nagel, Landtagsabgeordneter Jochen Hartloff und Pfarrerin Ilse Gutt-Müller. „Danke für Ihr Kümmern um andere in organisierter Form“, sagte Jürgen Conrad. Wert und Bedeutung der Pflege könnten nicht hoch genug gelobt werden. „Die von Ihnen angekündigten Baumaßnahmen sind ein gutes Zeichen für den Standort Kusel“, richtete Dr. Stefan Spitzer seine Worte an Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr. Stadtbürgermeisterin Nagel sprach von einer großen Verbundenheit der Stadt mit Zoar. „Die Bürger nehmen Anteil an dem, was hier passiert.“ Jochen Hartloff zitierte Erich Kästner „Leben ist immer lebensgefährlich“ und fügte hinzu, dass sich Gelassenheit aus Lebenserfahrung speise.

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Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 19. Januar 2016