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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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20.01.2016 12:53 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Sozialstation Brücken
Viel Lob für den Zusammenschluss von Zoar und der Ökumenischen Sozialstation Brücken


Brücken. „Das Jahr 2016 hat einiges an Herausforderungen für uns im Gepäck“, sagte die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Brücken gGmbH, Martina Leib-Herr, beim Neujahrsempfang im Alois-Hemmer-Haus in Brücken. Im vergangenen Jahr war sie in den Zoar-Vorstand berufen worden. Zusammen mit ihrem Kollegen, Zoar-Direktor und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Ökumenischen Sozialstation Brücken, Peter Kaiser, habe sie sich dem Wohle von Zoar verpflichtet. Gemeinsam werde man die im neuen Jahr anstehenden Veränderungsprozesse in der Organisation Zoar bewältigen.

„Der Zusammenschluss des Evangelischen Diakoniewerks Zoar und der Ökumenischen Sozialstation Brücken e.V. zur gemeinnützigen GmbH ist sehr gut verlaufen“, bestätigte rückblickend Pfarrer Michael Comtesse, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. „In der Mitgliederver-sammlung gibt es nur positive Stimmen. Weder die Mitglieder noch die Mitarbeiter der Sozialstation haben diesen Schritt bereut“, lobte Pfarrer Comtesse die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dafür sei er dankbar. Er wünschte der gemeinsamen Zielsetzung weiterhin Gottes Segen.

Die lebhaften musikalischen Darbietungen der „Hemmer-Haus-Singers“ unter Leitung von Martin Fornoff unterstrichen die gelöste Stimmung im Alois-Hemmer-Haus. Stimmgewaltig zog der Chor die Gäste mit einem außergewöhnlichen Repertoire in seinen Bann. Die musikalische Reise begann mit dem „Laudate omnes gentes“ aus dem Taizé. Sie führte weiter ins 16. Jahrhundert mit dem „Belle, qui tiens ma vie“ von Thoinot Arbeau, machte einen Abstecher ins 20. Jahrhundert zu Karl Jenkins klanggewaltigem „Adiemus“ und endete mit dem russischen Volkslied „Mnogaja ljeta“.

Die Jahreslosung besprach Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt. Sie lautet für 2016 „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). „Zum Jahresbeginn dürfen und sollen wir bei Trost sein; Gott selbst will trösten, das ist sein Wille“, erklärte Pfarrer Schmidt. „Gott nimmt dazu Menschen in seinen Dienst. Die Mütter sind das Vorbild in der Jahreslosung.“ Die Jahreslosung zeige, wie wahrer Trost von Gott ausgeht und dabei doch ganz menschlich bleibt. Pfarrer Schmidt wünschte allen ein gesegnetes neues Jahr, in dem es an Trost nie fehlen möge.

In einem kurzen Jahresrückblick ließ Martina Leib-Herr die richtungsweisenden Angebote, die Zoar 2015 etablieren konnte, Revue passieren; beispielsweise die Eröffnung der Kindertagesstätte in Heidesheim und die Erweiterung der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen sowie die Umwidmung der Wohnanlage am Altstadtring in Rockenhausen in Appartements für Service-Wohnen. „Vielfältige Aufgaben stellen Zoar vor neue Herausforderungen“, so die Geschäftsführerin und Zoar-Direktorin in einer Vorschau auf das Jahr 2016. Dem Kundenwunsch entsprechend biete Zoar gemeinsam mit der Sozialstation Brücken verstärkt flexiblen Service aus einer Hand, angefangen von haushaltsnahen Dienstleistungen bis hin zu Kurzzeit-, teil- und vollstationären Angeboten. Dies wolle man mit dem bestehenden Personal bewältigen, bekräftigte Leib-Herr mit einem damit verbundenen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Weg engagiert mitgehen.

Verbandsbürgermeister Karl-Heinz Schoon dankte der Sozialstation für die gute Arbeit an den Menschen in den umliegenden Gemeinden. Vor dem Hintergrund vielfältiger Veränderungen seien die Alois-Hemmer-Stiftung und die Sozialstation eine Konstante, auf die man sich verlassen könne. „Das gibt Halt“, so der Verbandsbürgermeister. „Mit dieser Mischung aus Veränderlichkeit und Konstanten sind wir gut aufgestellt.“ Die Verbundenheit zum Alois-Hemmer-Haus und der Ökumenischen Sozialstation Brücken bekräftigte Ortsbürgermeister Pius Klein. Er sei dankbar, dass Zoar und die Sozialstation zusammengefunden haben. Dies sei der Garant für die professionelle Pflege alter und hilfebedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden. Dies mache Mut, so der Bürgermeister. Er freue sich auf das vertrauensvolle Miteinander im neuen Jahr.

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Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 19. Januar 2016