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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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19.01.2016 10:21 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Zoar – Wohnanlage an der Prinzenstraße in Winnweiler


Winnweiler. Musikalisch eröffnet wurde der Neujahrsempfang in der Zoar – Wohnanlage an der Prinzenstraße in Winnweiler mit einem Flötenspiel, dargeboten von Simone Bauer. Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste von Angelika Gehring, Einrichtungsleiterin der Zoar-Wohnanlagen im Donnersbergkreis, sowie von Heike Warnke, stellvertretende, verantwortliche Pflegefachkraft. Unter den Gästen war auch ein Vertreter der Ortsgemeinde Winnweiler. Bernd Reineke-Franck, 1. Ortsbeigeordneter, freute sich, anlässlich des Neujahrsempfangs die Wohnanlage zum wiederholten Male zu besuchen. „Wir hatten viele schöne Höhepunkte in 2015“, sagte Angelika Gehring und bedankte sich bei den Bewohnern und deren Angehörigen für das das entgegengebrachte Vertrauen. Ihr Dank ging auch an die Mitarbeiter, die ihre Kraft zum Wohle der betreuten Menschen einsetzen.

„Wir gehen neugierig und motiviert ins neue Jahr, und wir sind offen für Neues“, erklärte Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr in ihrer Ansprache. Sie ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Zahlreiche richtungsweisende Angebote konnte Zoar 2015 etablieren. Hier ein paar Beispiele: die Gründung der gemeinsamen gGmbH mit der ökumenischen Sozialstation Brücken, die Eröffnung der Zoar-Kindertagesstätte in Heidesheim, die Erweiterung der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen und die Umwidmung der Wohnanlage am Altstadtring in Rockenhausen in Appartements für Service-Wohnen. Außerdem ging in Ludwigshafen die Wohnanlage „Wohnen am Ebertpark“ mit einer inklusiven Ausrichtung an den Start. Dort fanden 24 Bewohner mit Beeinträchtigung ein neues Zuhause. „Es ist viel passiert. Und es wird auch in Zukunft viel passieren. Denn Nicht-Veränderung ist Stillstand“, sagte Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr. Auch das Stichwort „Service-Wohnen“ fiel in diesem Zusammenhang. Diese Wohnform ermögliche es älteren Menschen, in einem seniorengerechten Umfeld eigenständig zu leben und im Bedarfsfall Hilfe in Anspruch zu nehmen, erklärte Martina Leib-Herr. Auch in der Wohnanlage in Winnweiler sehe man diesen Bedarf.

Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt besprach die Jahreslosung. Sie lautet für 2016 „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Jeder brauche Trost, das sei menschlich, erklärte er und spontane Zwischenrufe bekräftigten seine Aussage. „Trösten dürfen wir uns lassen, wenn wir merken, wie die Jahre vergehen; wenn wir Schmerzen an Leib und Seele haben; wenn das Glück zerbrochen ist; wenn einmal unsere letzten Stunde gekommen ist“, sagte Pfarrer Schmidt. Die Jahreslosung zeige, wie wahrer Trost von Gott ausgeht und dabei doch ganz menschlich bleibt. Die Losung sei ein gutes Vorzeichen für das neue Jahr. „Bei allem was ist und was noch auf uns zukommt, wir dürfen ganz bei Trost sein.“

Ehrenamtskoordinatorin am Zoar-Standort Winnweiler, Irmgard Hoffmann, trug ein Gedicht der Schriftstellerin Celia Layton Thaxter vor. Es handelte von der Dankbarkeit. „Dankbarkeit macht uns größer“, hieß es darin. Und: „Dankbarkeit erinnert uns daran, wie sehr wir uns gegenseitig brauchen und wie sehr wir Gott brauchen“. Besonders schön sei immer die Advents- und Weihnachtszeit im Haus, so Irmgard Hoffmann, denn die werde auch von zahlreichen externen Gruppen gestaltet; zum Beispiel von den Kindergarten- und den Grundschulkindern. Auch der katholische Frauenkreis sei seit Jahren mit Besuchen im Haus aktiv. Der Höhepunkt des Neujahrsempfangs kam in diesem Fall zum Schluss. Bewohner Eugen Rapp, ehemaliger Dekan von Obermoschel, trug ein selbstgeschriebenes Gedicht zum Thema „Neujahrsempfänge“ vor. Die sinnhaften und dennoch lustigen Reime wurden mit großem Applaus bedacht.

Alexandra Koch | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar | 14. Januar 2016