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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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14.01.2016 09:41 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Wohnanlage am Uferweg in Alsenz


Service-Wohnen wird bald auch in Alsenz angeboten

Alsenz. Mit fröhlichen Liedern begrüßten die zahlreichen Gäste beim Neujahrsempfang in der Zoar – Wohnanlage am Uferweg in Alsenz das neue Jahr. „Die Gedanken sind frei“ sangen sie zusammen mit dem Singkreis des Hauses und am Klavier von Elke Freudenberger begleitet. „Ich freue mich über den großen Zuspruch zu unserem Neujahrsempfang, und ich verstehe das als Zeichen der Verbundenheit mit unserer Einrichtung“, sagte Einrichtungsleiterin Angelika Gehring. Namentlich begrüßte sie Verbandsbürgermeister Arno Mohr und Bürgermeister Klaus Zepp.

„Wir gehen neugierig und motiviert ins neue Jahr, und wir sind offen für Neues“, erklärte Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr in ihrer Ansprache. Sie ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Zahlreiche richtungsweisende Angebote konnte Zoar 2015 etablieren. Dazu zählten die Eröffnung der Kindertagesstätte in Heidesheim und die Gründung der gemeinsamen gGmbH mit der ökumenischen Sozialstation Brücken. Erweitert wurde die Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen und die Wohnanlage am Altstadtring in Rockenhausen wurde in Appartements für Service-Wohnen umgestaltet. Für 24 stationäre Bewohner mit Beeinträchtigung und mit 17 Appartements für inklusives Wohnen, verfügbar über den freien Wohnungsmarkt, wurde die neue Einrichtung in Ludwigshafen „Wohnen am Ebertpark“ eingeweiht.

„Wir haben den Mut, neue Wege zu gehen, und wir werden aufkommende Schwierigkeiten gemeinsam lösen“, bekräftigte die Direktorin in ihren Ausblicken auf das neue Jahr. Zoar biete verstärkt flexiblen Service aus einer Hand, angefangen von haushaltsnahen Dienstleistungen bis hin zu Kurzzeit-, teil- und vollstationären Angeboten. Dies stelle für die Organisation Zoar einen besonderen Kraftakt dar, den man mit dem bestehenden Personal bewältigen wolle. Sie dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Weg engagiert mitgehen und sprach ihnen ihr Vertrauen aus.

Aufmerksam lauschten die Gäste im vollbesetzen Saal anschließenden auch den Worten von Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt. Er besprach die Jahreslosung. Sie lautet für 2016 „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Jeder brauche Trost, das sei menschlich, erklärte er und spontane Zwischenrufe bekräftigten seine Aussage. „Trösten dürfen wir uns lassen, wenn wir merken, wie die Jahre vergehen; wenn wir Schmerzen an Leib und Seele haben; wenn das Glück zerbrochen ist; wenn einmal unsere letzten Stunde gekommen ist“, sagte Pfarrer Schmidt. Die Jahreslosung zeige, wie wahrer Trost von Gott ausgeht und dabei doch ganz menschlich bleibt. Die Losung sei ein gutes Vorzeichen für das neue Jahr. „Bei allem was ist und was noch auf uns zukommt, wir dürfen ganz bei Trost sein.“ Er wünschte allen ein gesegnetes neues Jahr, in dem es an Trost nie fehlen möge.

„Alte und hilfebedürftige Menschen haben in der Zoar – Wohnanlage am Uferweg eine neue Heimat gefunden. Sie sind hier gut aufgehoben und werden umsorgt von engagierten Mitarbeitern. Mit diesem Wissen können wir zuversichtlich dem Alter entgegensehen“, sagte Verbandsbürgermeister Arno Mohr. Er begrüßte das Vorhaben des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, demnächst in Alsenz auch Service-Wohnen anzubieten. Diese Wohnform ermöglicht es älteren Menschen, in einem seniorengerechten Umfeld eigenständig zu leben und im Bedarfsfall Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Gemeinderat habe man bereits im letzten Jahr Zustimmung signalisiert und den an die Wohnanlage angrenzenden Bolzplatz zur Bebauung zur Verfügung gestellt, informierte der Verbandsbürgermeister.

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Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar |13. Januar 2016