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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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14.01.2016 09:24 Alter: 2 yrs
Kategorie: Aktuelles

Neujahrsempfang in der Seniorenresidenz in Kirchheimbolanden


Herausforderungen gemeinsam meistern

Kirchheimbolanden. „Das Jahr 2016 hat einiges an Herausforderungen für uns im Gepäck“, sagte Zoar-Direktor Peter Kaiser beim Neujahrsempfang in der Seniorenresidenz Kirchheimbolanden. Zusammen mit seiner Kollegin, Martina Leib-Herr, die im vergangenen Jahr zur fachlichen Unterstützung in den Vorstand berufen wurde, habe er sich dem Wohle von Zoar verpflichtet. Gemeinsam werde man die im neuen Jahr anstehenden Veränderungsprozesse in der Organisation Zoar bewältigen.

Eine fröhliche Stimmung herrschte im vollbesetzten Foyer der Seniorenresidenz. Rund einhundert Gäste hatten sich zum traditionellen Neujahrsempfang des Hauses versammelt, der musikalisch umrahmt wurde von den beiden Solistinnen Dr. Marianne Baun und Dr. Marianelli Spratte. Einrichtungsleiterin Martina Degen dankte den Bewohnern und ihren Angehörigen für das entgegengebrachte Vertrauen und den Mitarbeitern für ihre Treue und ihr Engagement.

Die Jahreslosung besprach Zoar-Pfarrer Friedrich Schmidt. Sie lautet für 2016 „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Jeder brauche Trost, das sei menschlich, erklärte er. Die Jahreslosung zeige, wie wahrer Trost von Gott ausgeht und dabei doch ganz menschlich bleibt. „Wie eine Mutter ein Kind tröstet, so soll es geschehen; nicht mit leeren Worten, sondern wirklich; nicht von oben herab, sondern mit Herzlichkeit und Wärme; nicht gekünstelt, sondern echt“, zitierte Pfarrer Schmidt den Propheten Jesaja. Er wünschte allen ein gesegnetes neues Jahr, in dem es an Trost nie fehlen möge.

„Neue, richtungsweisende Angebote konnte Zoar 2015 etablieren.“ In seinem Jahresrückblick ließ Direktor Peter Kaiser die vergangenen Ereignisse Revue passieren. Unter anderem wurde die Kindertagesstätte in Heidesheim eröffnet und die Erweiterung der Wohnanlage in der Wiesenstraße in Rockenhausen abgeschlossen. Damit verbunden ist die Umwidmung der Wohnanlage am Altstadtring in Rockenhausen in Appartements für Service-Wohnen. Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurde auch der neue Zoar-Dezentralisierungsort mit einer Einrichtung in Ludwigshafen - „Wohnen am Ebertpark“. Hier entstanden Wohnungen für 24 stationäre Bewohner mit Beeinträchtigung und 17 Appartements für inklusives Wohnen; verfügbar über den freien Wohnungsmarkt.

„Vielfältige Aufgaben stellen Zoar vor neue Herausforderungen“, so Kaiser in einer Vorschau auf das Jahr 2016. Der eingeschlagene Weg der Dezentralisierung der Groß- und Komplexeinrichtungen werde weiter verfolgt. Dem Kundenwunsch entsprechend biete Zoar verstärkt flexiblen Service aus einer Hand, angefangen von haushaltsnahen Dienstleistungen bis hin zu Kurzzeit-, teil- und vollstationären Angeboten. Dies stelle für die Organisation Zoar einen besonderen Kraftakt dar, den man mit dem bestehenden Personal bewältigen wolle. Das notwendige Vertrauen werde „top down“ vorgelebt. Bereichs-, hierarchie-, bewohner- und mitarbeiterübergreifend erarbeite man neue Leitlinien für Zoar. Die unvermeidlich aufkommenden Schwierigkeiten auf dem neuen Weg werde man gemeinsam lösen, bekräftigte Kaiser mit einem damit verbundenen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Weg engagiert mitgehen.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Flüchtlingsthemas erinnerte Landrat Winfried Werner in seinen Grußworten an die Nachkriegszeit und den Flüchtlingsstrom aus den ehemaligen Ostgebieten. „Gemeinsam werden wir es schaffen, dass wir am Ende auf ein gutes Jahr 2016 zurückblicken können“, meinte er zuversichtlich. Für die gute Zusammenarbeit mit Zoar dankte Stadtbürgermeister Klaus Hartmüller.

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Kunigunde Otterbein | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoar |13. Januar 2016